© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
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Im März veröffentlichte AniMoon Publishing das finale fünfte Volume der ersten Staffel von „Kuroko’s Basketball“. Natürlich haben wir uns auch für die abschließenden Episoden der Staffel wieder für euch auf den Basketball Court gewagt und verraten euch in unserer nachfolgenden Review, was ihr vom Staffelfinale erwarten dürft.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Die Suche nach Veränderung

Das Spiel gegen die To-oh-Akademie ist vorbei und Seirin hat das Match leider mit großem Abstand verloren. Neben Taigas Verletzung hat auch das enorme Talent und das damit einhergehende starke Spiel von Daiki Aomine stark dazu beigetragen. Dementsprechend ist das Turnier für die Seirin-Oberschule nun vorbei, nachdem sie auch die nächsten beiden Matches verlieren, da auch Tetsuya eine Krise durchmacht und seine Pässe nicht mehr ankommen, wobei Taiga zugleich seine Verletzung auskurieren muss. Doch nach dem anfänglichen Frust, setzen sich die Jungs des Basketball-Clubs ein neues Ziel: das kommende Winterturnier. Allerdings ist nach den drei Niederlagen beim Interhigh-Turnier niemand in der Stimmung schon daran zu denken. Dazu kommt, dass Taiga nach seiner Genesung wieder anfängt egoistisch zu spielen und dass Tetsuya seine Krise noch nicht überwinden konnte. Zudem sprechen die beiden kaum ein Wort miteinander.

Allerdings taucht plötzlich ein weiteres Mitglied des Basketball-Clubs auf, bei dem es sich um den Gründer Teppei handelt. Teppei, der zuvor das Ass von Seirin war, fordert Taiga zu einem 1 gegen 1 heraus, bei dem die Position des Asses auf dem Spiel steht. Dieses Match kann Taiga allerdings für sich entscheiden, doch man merkt, dass Teppei einen besonderen Einfluss auf die Spieler der Seirin ausübt. Schon kurz darauf spielt das Team mehrere Freundschaftsspiele, bei denen sie nur die Erstklässler einsetzen, wobei sie im Endeffekt durch Taigas individuelle Klasse den Sieg davontragen können. Nachdem Tetsuya dann aber mit dem Kapitän des Teams gesprochen hat, wird ihm klar, dass es nicht seine Teammitglieder sind, die sich vorallem verändern müssen, sondern, dass er selbst seinen Spielstil überdenken und anpassen muss, um dem Team eine größere Stütze zu sein, auch wenn ihm noch nicht ganz klar ist, wie diese Veränderung genau aussehen soll.

© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
Trainingscamp und alte Rivalen

Um die Moral und das Können des Teams zu stärken, plant die Seirin in den Sommerferien gleich zwei Trainingscamps. Dabei reisen die Spieler in den ersten beiden Wochen an den Strand und trainieren dort unter anderem Durchhaltevermögen, Pässe und Muskulatur. Gegen Ende des Sommers ist dann noch ein Camp in den Bergen geplant. Während des Aufenthalts am Strand treffen die Schüler der Seirin auf den Basketball-Club der Shutoku-Oberschule, der vor Ort ebenfalls ein Trainingscamp abhält, was die beiden Schulen nutzen, um gemeinsam zu trainieren. Dabei wird nur Taiga ausgespart, da dieser bei einem als Besorgung von Getränken getarnten Lauftraining am Strand seine Beinmuskulatur stärken soll, was ihm bei seinen ohnehin schon starken Sprüngen zu Gute kommen soll. Derweil bekommt Tetsuya sogar einige Tipps von seinem ehemaligen Teamkollegen Shintaro.

Auch wenn die Seirin trotzdem alle Testspiele gegen die Shutoku verliert, so präsentiert sich die Mannschaft schon deutlich besser, als noch wenige Wochen zuvor – bedenkt man, dass Taiga diesmal nicht mit auf dem Feld steht. Doch als er zurückkommt profitiert auch Taiga noch von dem gemeinsamen Training mit den Spielern der Shutoku-Oberschule, denn nach einem Duell mit Shintaro wird ihm klar, dass er lernen muss, nach seinen hohen Sprüngen auch in der Luft zu kämpfen. Tetsuya hingegen versteht, dass er versuchen muss, den Ball zu bewegen und dabei seine Präsenz zu verschleiern und ihn nicht nur sofort zu passen – eine Aufgabe, die auf den ersten Blick kaum schaffbar erscheint.

Als das Trainingscamp zu Ende geht und das Team sich eigentlich bereits für die Rückreise bereit gemacht hat, nutzen sie ihren Aufenthalt in dem Ort am Meer, um sich das an diesem Tag dort stattfindende Match zwischen der To-oh-Akademie und der Kaijo-Oberschule anzusehen – das Viertelfinale des Interhigh-Turniers. Dabei treffen mit Daiki Aomine und Ryota Kise wieder zwei Mitglieder der Wundergeneration aufeinander. Und auch wenn Daiki auf den ersten Blick der stärkere Spieler zu sein scheint, so darf Ryotas Fähigkeit, den Spielstil seiner Gegner bis zur Perfektion zu kopieren nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Welches Team wird am Ende also das Rennen machen? Das möchten wir an dieser Stelle noch nicht vorwegnehmen. Schaut euch das finale fünfte Volume der ersten Staffel von „Kuroko’s Basketball“ doch einfach selbst an!

© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
Bild und Animation

Bezüglich der Fakten in Sachen Bild gibt es auch im fünften Volume von „Kuroko’s Basketball“ keine Änderungen zu vermelden. Auch diesmal kommt die Serie wieder im aktuellen Standard-Format von 16:9 bei einer Full HD Auflösung von 1080p daher. Die Bildschärfe ist dabei in Ordnung, wenn auch nicht immer auf dem Niveau der ganz aktuellen Serien. Bei den Farben wurden weiterhin eher kräftige und ganz unterschiedliche Farbtöne ausgewählt, die die gesamte Palette abdecken.

Auch die Animationen halten das bekannte Niveau. Das bedeutet, dass die wichtigen Szenen wieder mit einem Wechsel aus dynamischen Bewegungsanimationen und Zeitlupeneinstellungen punkten können, aber auch, dass es immer wieder einmal Einstellungen gibt, bei denen man Szenen „recycelt“, in dem man diese geschickt erneut in das Geschehen einbindet. Das ist für einen Sport-Anime jedoch nicht untypisch und wurde bei „Kuroko’s Basketball“ vernünftig umgesetzt, so dass es weder zu sehr auffällt, noch stört.

Ton und Synchronisation

Auch beim Ton der Serie ergeben sich im fünften Volume keine Unterschiede zu den vorangegangenen Episoden. Dieser liegt einmal mehr im DTS HD Master Audio Format vor, egal für welche Sprachvariante ihr euch entscheidet. Dabei kommt jeweils eine 2.0 Stereotonspur zum Einsatz, die qualitativ sehr gut ist, auch wenn man den Surroundsound an der ein oder anderen Stelle schon etwas vermisst, denn gerade auf einem Basketball Court kann man damit wunderbar Atmosphäre erzeugen, die so nun ein wenig kürzer kommt.

Bezüglich des Sprechercasts gibt es im Verlauf des finalen Volumes der ersten Staffel keine besonders wichtigen Ergänzungen mehr. Die neuen Sprecher, die gegebenenfalls im späteren Verlauf der Serie noch wichtig werden, haben im Verlauf der finalen Episoden einen so geringen Sprechanteil, das man sie anhand dessen noch nicht genau beurteilen kann. Der bereits bekannte Cast kann das sehr gute Niveau der vorherigen Volumes aber beibehalten und macht damit weiter eine gute Figur, weshalb die deutsche Vertonung der Serie von uns auch am Ende der ersten Staffel das klare Prädikat empfehlenswert bekommt.

© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
Physische Umsetzung

Kommen wir zur physischen Gestaltung des Produkts, die wieder einmal keinen Einfluss auf unsere Review-Gesamtwertung hat. Stattdessen soll euch der Überblick einen Eindruck davon vermitteln, was ihr bei einem Kauf des Volumes erwarten dürft. Die Bilder und Informationen beziehen sich dabei auf die limitierte Steelcase-Edition des fünften Volumes der ersten Staffel von „Kuroko’s Basketball“ in der Blu-Ray-Variante.

Natürlich bleibt man der grundlegenden Gestaltung der Volumes bis zum Ende hin treu, so dass auch das fünfte Volume von Staffel 1 wieder im schicken Steelcase mit PET-O-Card daherkommt. Auf dem Steelcase sind diesmal Ryota Kise und Daiki Aomini abgebildet, was dem primären Duell der finalen Episoden entspricht. Dabei wurde auf ein aufgedrucktes FSK-Kennzeichen wieder verzichtet. Ein solches befindet sich dafür auf dem Backflyer, der zudem wieder die wichtigsten Details zum Release bereithält.

Als physische Extras sind diesmal wieder zwei weitere PANINI-Sammelkarten sowie eine Chibi-Acrylfigur von Takao mit an Bord. Digital dürfen sich Fans auf weitere Outtakes sowie auf die OVA zur Serie freuen.

Fazit

Das Ende der ersten Staffel von „Kuroko’s Basketball“ ist ein wenig untypisch, denn die Handlung fokussiert sich dabei fast weniger auf den namensgebenden Tetsuya Kuroko und das Team der Seirin-Oberschule als vielmehr auf das Interhigh-Spiel der To-oh-Akademie gegen die Kaijo-Oberschule und die damit einhergehende Rivalität von Daiki Aomine und Ryota Kise, wobei auch ein wenig mehr über die Vergangenheit der beiden ans Licht kommt. Als Staffelfinale funktioniert das Ganze trotzdem erstaunlich gut, bekommen die Spieler der Seirin doch den nötigen Ansporn, um sich auf ihre zukünftigen Aufgaben zu konzentrieren, was bereits jetzt Lust auf die kommenden Episoden der weiteren Staffeln macht. Dabei bleiben die gewohnt solide Bildqualität und die wirklich sehr gute deutsche Vertonung bis zum Schluss auf dem bekannten Niveau, so dass „Kuroko’s Baketball“ allen Fans auch im fünften Volume gute Unterhaltung verspricht.

Wer Animes a la „Haikyu!!“ mag und bisher noch nicht in „Kuroko’s Basketball“ reingeschaut hat, der sollte das auf jeden Fall noch nachholen. Doch auch für komplette Neulinge im Bereich Sport-Anime eignet sich die Serie durchaus.

Review: Kuroko’s Basketball – Season 1 – Vol. 5 [Blu-Ray]
8.3 / 10 Team
Handlung7.5
Charakterentwicklung8.5
Animation8
Synchronisation9
Unterhaltung8.5
ALLGEMEINE DATEN

Veröffentlichung: 26. März 2021

Publisher: AniMoon Publishing

Genre: Sport

Laufzeit: ca. 145 Minuten

FSK: 6

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS-HD MA 2.0 Deutsch und Japanisch

Untertitel: Deutsch

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Handlung:

Ryouta Kise steht seiner ganz eigenen Herausforderung gegenüber: Die Kaijo Oberschule tritt nun im Inter High gegen die To-oh Akademie an und somit gegen Daiki Aomine, dem Spieler, der Ryouta einst mit seinem ungewöhnlichen Stil zum Basketball spielen brachte. Kann man gegen jemanden gewinnen, zu dem man jahrelang aufgesehen hat… ?


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