Review: Free! Take your marks [Blu-Ray]

© Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi High School Swimming Club ES

Am 26. Oktober 2018 veröffentlichte peppermint anime den Film „Free! Take your marks“ auf DVD und Blu-Ray. Wir haben ihn uns angesehen und wie es uns gefallen hat, erfahrt ihr natürlich in unserer Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Vier Episoden

„Free! Take your marks“ spielt zwischen der zweiten Staffel und der dritten Staffel von „Free!“, die zur Zeit über den Streaming-Dienst Wakanim auf Japanisch mit deutschen Untertiteln zu sehen ist. Dabei handelt es sich nicht um einen zusammenhängenden Film, sondern es werden vier kürzere Episoden aus dem Leben Von Haru, Rin und ihren Freunden erzählt. Staffel 2 endete mit dem Weggang von Haruka und Makoto aus dem Schwimmteam der Iwatobi Highschool, da diese die Schule nun beendet haben und ihr Studium in Tokio beginnen. Die Zeit um das Studium herum wird dann in Staffel 3 gezeigt. Doch es warten einige Herausforderungen und Überraschungen auf die Freunde in dieser Zeit zwischen Schule und Universität.

© Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi High School Swimming Club ES
Eine Wohnung für Haru

Haru zieht nach der Schule für seinen weiteren Werdegang nach Tokio, doch eine Sache fehlt noch, bevor er dort leben kann: eine Wohnung. Mit dieser Problematik beschäftigt sich die erste Episode von „Free! Take your marks“. Dort reisen Haruka und Makoto zusammen nach Tokio, um sich einige Wohnungen anzuschauen. Da trifft es sich gut, dass ihr Freund Kisumi, dessen Bruder von Makoto das Schwimmen gelernt hat, einen Onkel in Tokio hat, der Immobilienmakler von Beruf ist. Da Kisumi auch nach Tokio zieht und an dem Tag seine Möbel erwartet, ist er beim Onkel im Geschäft und übernimmt sogar die Wohnungsführungen für Haruka und Makoto.

Anfangs kann allerdings keine Wohnung Harukas Ansprüchen genügen: einmal ist das Badezimmer zu klein, dann hat die Küche keinen Grill für seine heißgeliebten Makrelen und in der dritten Wohnung ist wohl mal etwas Schreckliches passiert, woraufhin Makoto ihm diese Wohnung aus Furcht ausredet. Letztlich bleibt nur noch eine Wohnung übrig, die aber noch nicht besichtigt werden kann, da der ehemalige Bewohner noch die Schlüssel hat. Haruka und Makoto beschließen allerdings, trotzdem schon einmal dort hin zu fahren und sich die Wohnung von außen und die Umgebung anzugucken. Dort stellen sie erfreut fest, dass sich die Wohnung direkt neben einer Schwimmhalle befindet und lernen einen kleinen Jungen kennen, der gerne schwimmt und der Makoto an Rin erinnert, als dieser in seinem Alter war. Zusammen gehen sie in die Schwimmhalle (natürlich sind die Schwimmklamotten immer dabei) und helfen dem Jungen, den etwas bedrückt. Was das genau ist und ob Haruka die Wohnung nimmt, das könnt ihr selbst herausfinden.

Besuch im Onsen

Aiichiro und Momotaro gewinnen zu Beginn von Episode 2 in der Lotterie zwei Freikarten für ein heißes Bad. Sie beschließen, diese Sosuke zu geben. Anstatt sie ihm aber einfach in die Hand zu reichen, überlegen sie sich eine kleine Schnitzeljagd. Am Ende ist Sosuke erfolgreich und beschließt, zusammen mit Rin zum Onsen zu fahren. Sie laden aber noch Aiichiro und Momotaro als Dank ein und so fahren die vier zusammen hin. Dort angekommen, stellen sie fest, dass das gesamte Team einer anderen Schwimmschule ebenfalls Urlaub in dem Heißbad macht. Während sich die Freunde entspannen, eckt der übermotivierte Momo mit einem Mitglied des anderen Schwimmclubs an und fordert ihn zum Duell heraus. Rin bekommt das mit und versucht ein Schwimmduell zu verhindern, bis er feststellen muss, dass sich die beiden beim Tischtennis duellieren und nicht im Schwimmbecken.

© Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi High School Swimming Club ES
Neue Mitglieder müssen her

Durch den Weggang von Haru und Makoto steht der Iwatobi SC vor dem Problem, dass sie ohne Neuzugänge nicht mehr genügend Mitglieder haben, um als Sportclub an der Schule zu gelten. Deswegen haben Rei, Nagisa und Go in Episode 3 beschlossen, an der Schule eine Aufführung zur Anwerbung von neuen Mitgliedern vorzuführen und das mit einem Werbefilm zu verbinden, den sie zusammen drehen wollen. Dazu fahren sie gemeinsam zu einer Dünenlandschaft. Vorher haben sie sich aber noch Hilfe von Rin und ihrer Betreuungslehrerin, Fräulein Amakata, geholt. Durch ihre Erfahrungen als Bikini-Modell, von denen sie nur ungern erzählt, hilft sie den Jungs sehr sich richtig in Pose zu setzen.

Nach dem Dreh findet Rei, dass noch irgendwas am Video fehlt, auch wenn er es nicht genau betiteln kann. Hoffnung keimt auf, als sie ein ehemaliges Buch finden von einem Jahrgang, in dem der Schwimmclub unglaublich viele Mitglieder hatte und in dem von einem bestimmten Projekt berichtet wurde. Leider fehlt die eine wichtige Seite über das Projekt im Buch, doch in einem geheimen Raum des Schwimmclubs, der seit über zehn Jahren nicht betreten wurde, finden sie des Rätsels Lösung. Das geheime Projekt war in Wirklichkeit nur ein sehr gut gebauter Junge, der viele weibliche Mitglieder in den Club lockte. Nach anfänglicher Enttäuschung wurde Rei nun aber klar, was dem Video fehlte – ein Zeichen der Verbundenheit. Denn auch wenn das Projekt eigentlich keines war, haben die Mitglieder damals ermöglicht, dass es den Schwimmclub heute immer noch gibt. Und so soll auch das Video den Flair beinhalten, dass der Schwimmclub auch über seine Grenzen hinaus Menschen miteinander verbinden kann.

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Überraschung für Rin

Die Zeit in Japan ist für Rin beinahe vorbei und so beschließen seine Freunde in Episode 4 ihn zum Abschied noch einmal zu überraschen, bevor es nach Australien geht. Doch die Planung bringt so einige Probleme mit sich. Zunächst fällt keinem eine wirklich gute Idee ein. Als sich die Freunde dann in einem Burger Restaurant zur Beratung für eine Überraschungsparty treffen und Rin nur Momo und seine Schwester Go zusammen dort sitzen sieht, glaubt er, dass die beiden ein Date haben. Bevor die Situation durch das Erscheinen der anderen aufgeklärt werden kann, wird Rin aber von Sosuke angerufen und muss weg – die Missverständnisse nehmen ihren chaotischen Lauf.

Go wirkt zuhause auf Nachfrage von Rin ausweichend. Sie glaubt es geht um die Überraschungsfeier, er glaubt, es geht um eine Beziehung mit Momo. Momo selbst möchte von Rin eigentlich nur eine seltene Figur, die es im Menü vom Burgerladen gibt und die Rin zuvor dort drin hatte. Als sich die beiden treffen, machen sie ein Duell aus. Momo im Glauben, dass er dann die Figur beim Sieg bekommt, Rin im Glauben, dass er bei Niederlage die Beziehung von Momo und Go akzeptieren muss. Das alles steigert sich, als Momos älterer Bruder Seijuro das Ganze mitbekommt und sich ihm im Duell gegen Rin anschließt, welcher sich daraufhin Haruka als Unterstützung holt. Im Endeffekt treten am Ende Momotaro und Seijuro gegen Rin und Haruko an, die auch gewinnen. Die Missverständnisse werden aufgeklärt und während Rin noch im Schwimmbecken verweilt, regnet es Konfetti und Luftballons – die Überraschungsparty startet.

© Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi High School Swimming Club ES
Bild und Animation

Der Anime kommt im Standardformat 16:9 daher und hat eine Auflösung von 1080p. Die Animationen, vor allem im Wasser, sind durchgehend gut gelungen, auch wenn noch etwas Luft nach oben ist. Die Charaktere sind gut animiert und die Bewegungen im Wasser sehen dynamisch und authentisch aus.

Ton und Synchronisation

Bei „Free! Take your marks“ ist sowohl die deutsche, als auch die japanische Tonspur verfügbar (DTS-HD Master, Audio 2.0 Stereo) – wahlweise mit deutschen Untertiteln. Die deutsche Synchronisation ist auf einem hohen Niveau, wie es bereits in den ersten beiden Staffeln und den Vorgängerfilmen der Fall war. Die Stimmen passen ausgezeichnet zu den einzelnen Charakteren und die beteiligten Sprecher können gut die Emotionen der Serie wiedergeben.

Physische Umsetzung

Wie ihr es bereits kennt: Die physische Umsetzung des Produkts ist natürlich wieder kein wertungsrelevanter Punkt unserer Kritik, soll euch aber ein Bild vom dem vermitteln, was ihr als Käufer erwarten könnt. Die folgende Beschreibung und die Bilder beziehen sich dabei auf die Blu-Ray-Version von „Free! Take your marks“.

Der Anime kommt in einer Standard Amaray-Hülle, die im eigenen Pappschuber steckt, daher. Leider ist diese Art von Schuber gewohnt instabil und muss daher mit der nötigen Vorsicht behandelt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Als Illustrationsmotiv für den Schuber wurde ein Gruppenbild ausgewählt. Das FSK-Logo vom Pappschuber ist natürlich wieder nur aufgeklebt und lässt sich gut ohne Rückstände oder Beschädigungen entfernen. Auf dem Cover der Amaray-Hülle ist das FSK-Logo allerdings fest aufgedruckt und lässt sich nicht entfernen.

Auf physische Extras hat man erneut verzichtet. Als digitale Extras sind ein Clean Opening, lustige Szenen für das Kino (z.B. keine Kamera etc. benutzen) und einige weitere Trailer zu anderen Veröffentlichungen von peppermint anime enthalten.

Fazit

Wer mit „Free!“ etwas anfangen kann, den werden die 4 Episoden gut unterhalten. Bei „Take your marks“ stehen weniger die sportlichen Wettkämpfe im Vordergrund, sondern es geht hier hauptsächlich um den Humor und Zusammenhalt der Freunde. Besonders Episode 4 kann mit den ganzen Missverständnissen humoristisch exzellent punkten. Wer also Staffel 3 noch nicht gesehen hat, aber mit den ersten beiden Staffeln fertig ist, der sollte vorher durchaus einen Blick riskieren und wird so einige Dinge am Anfang von Staffel 3 damit besser verstehen.

Review: Free! Take your marks [Blu-Ray]
7.9 Team
Handlung6.5
Charakterentwicklung6.5
Animation8.5
Synchronisation9
Unterhaltung9
Allgemeine Daten
© Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi High School Swimming Club ES

Publisher:  peppermint anime

Genre: Comedy, Sport

Laufzeit: 108 min.

FSK: 6

Bild: 1080p, 16:9 Format

Ton/Sprache: DTS-HD Master, Audio 5.1 / Deutsch und Japanisch

Untertitel: Deutsch

 

 

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