violet evergarden
©Kana Akatsuki, Kyoto Animation/Violet Evergarden Production Committee
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Nachdem bei einem Brandanschlag mehrere Mitarbeiter des renommierten Animationsstudios Kyoto Animation ums Leben gekommen sind, haben nun zahlreiche Fans ihr Mitgefühl in den sozialen Medien bekundet.

Mit über 300.000 Tweets belegt der Hashtag #PrayForKyoani den ersten Platz der weltweiten Trends auf Twitter. Zahlreiche Fans veröffentlichten Bilder ihrer Lieblingsfiguren und sprachen dabei ihr Mitgefühl aus. Neben den Fans zeigten sich auch zahlreiche Publisher sowie Verlage aus aller Welt betroffen. Mittlerweile hat der englische Publisher „Sentai Filmworks“ eine Spendenkampagne für Kyoto Animation aufgerufen. Bislang wurden knapp 750.000 US-Dollar gesammelt.

Bei dem Brand kamen 33 Menschen ums Leben, 36 Weitere wurden verletzt

Die Polizei der Kyoto-Präfektur hat mittlerweile einen 41-Jährigen Mann festgenommen, der das Feuer mit Hilfe einer Benzin-ähnlichen Flüssigkeit gestartet haben soll. Laut einer Augenzeugin, so berichtet die  „The Asahi Shimbun“ ,soll der Täter behauptet haben, dass Kyoto Animation ihn betrogen und plagiiert hätte. Zudem soll der Täter  „Sterbt!“ gerufen und mehrere Messer mit an den Tatort gebracht haben. Bei dem Brand kamen 33 Menschen ums Leben.

Das von Yōko Hatta gegründete Unternehmen „Kyoto Animation“ zählt in Japan zu den bekanntesten und zugleich renommiertesten Animationsstudios überhaupt. Seit dessen Gründung im Jahr 1981 wurden zahlreiche Ovas, Filme sowie Anime-Serien produziert. Zu den bekanntesten Werken zählen unter anderem „K-ON!“, „A Silent Voice“ und „Violet Evergarden“.

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