Elden RIng
© 2010 - 2022 BANDAI NAMCO Europe S.A.S
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Die japanische Spieleschmiede From Software ist kein ungeschriebenes Blatt. Zu verdanken hat sie dies Titeln wie „Dark Souls”, „Bloodborne” oder auch „Sekiro”, die sich vor allem durch ihren enormen hohen Schwierigkeitsgrad auszeichnen. Vor knapp einem Monat erschien in Zusammenarbeit mit George R. R. Martin (u.a „Das Lied von Eis und Feuer”) ein neues Fantasy-Epos, an dem wir uns die Zähne ausbeißen können. Wie und ob uns der Titel gefallen hat, erfahrt ihr im Folgenden.

Der Beginn eines epischen Abenteuers

Zwischenlande versinkt seit der Zerstörung des „Elden Rings” in Krieg und Tod. Inmitten dieses Chaos finden wir uns als „Befleckter” wieder, der durch diese trostlose Welt umherirrt. Unser Sinn besteht darin, den „Elden Ring” wieder herzustellen und die Rolle des Eldenfürsten einzunehmen. Doch leichter gesagt als getan, denn die vielen Bruchstücke des Artefakts sind im Besitz der Halbgott-Abkömmlinge von Königin Marika. Und genau gegen diese Monstrositäten müssen wir bestehen…

Wir werden zu Beginn des Spiels ins kalte Wasser geworfen. Die Handlung wirkt zunächst sehr lückenhaft und kryptisch, was uns um ehrlich zu sein, ein wenig überfordert hat. Denn anders als in klassischen Action-RPGs gibt es in „Elden Ring” nämlich keine Mini-Karte mit entsprechenden Zielmarkierungen. Wir wissen also nicht, wo wir hin gehen müssen und was eigentlich zu tun ist. Daher bleibt uns nichts anderes übrig als die Welt zu erkunden, mit den zahlreichen NPCs zu sprechen und einen Reim aus dem Ganzen zu machen.

Unsere anfängliche Skepsis hat sich allerdings gleich wieder gelegt, als wir die offene Welt erkunden durften. Seien es die weiten Areale, das ausgefallene Level-Design oder die vielfältigen Monster – visuell konnte uns das Spiel auf ganzer Linie überzeugen. Das Spiel kommt sowohl mit englischer als auch mit japanischer Vertonung daher. Eine deutsche Vertonung wird hingegen vermisst, was ein wenig schade ist.

Elden RIng
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Gnadenlos brutal

Kommen wir nun auf das Kampfsystem zu sprechen. Zu Beginn des Spiels stehen uns insgesamt zehn Klassen zur Verfügung für eine wir uns zunächst entscheiden müssen. Sobald die Entscheidung gefallen ist, können wir uns gleich ins Getümmel stürzen, oder? Nicht ganz, denn ohne notwendige Vorkehrungen wie Kampferfahrung und Vorbereitung gestaltet sich dieses Unterfangen als nahezu unmöglich. Denn „Elden Ring” ist knallhart, da jeder kleine Fehler gnadenlos bestraft wird. Daher solltet ihr vor allem als Neueinsteiger viel Zeit und Geduld mitbringen. Sollte der Kampf doch zu hart sein, können wir den einfach abbrechen und uns aus dem Staub machen, ohne dabei wichtige Ressourcen bzw. Items zu verlieren.

Das Kämpfen selbst läuft sehr dynamisch. Neben den Standard-Angriffen können wir blocken und ausweichen. Je nach Klasse und Ausrüstung spielt sich das Spiel anders, was durchaus Abwechslung bringt. Hinzu kommt, dass wir unsere Gegner genauestens analysieren müssen, um mögliche Schwachpunkte auszumachen. Denn nur so können wir halbwegs im Kampf bestehen. Sollte ein Frontalkampf nicht in Frage kommen, können wir uns in typischer Meuchelmörder-Manier von hinten anschleichen.

Fazit:

Wer nach einer echten Herausforderung sucht, der kann mit „Elden Ring” eigentlich nichts falsch machen. Die Story ist fesselnd, das Gameplay ist herausfordernd und die Atmosphäre fallen dabei besonders positiv ins Auge. Auch Neueinsteigern, die beispielsweise noch keine Berührungspunkte mit Titeln wie „Bloodborne” oder „Sekiro” hatten, können wir dieses Spiel wärmstens empfehlen. Allerdings solltet ihr dafür Geduld und viel Zeit mitbringen.

Spiele-Review: Elden Ring [PlayStation 4]
9 / 10 Team
Handlung9
Grafik9
Musik9
Spielspaß9
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Redakteur für Anime, TV und Industrie.
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