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2016 veröffentlichte Niantic das AR-Spiel “Pokémon GO”. Nach einem riesigen Hype direkt nach dem Release, flaute das Interesse dann zunächst ab, da Niantic sich darauf konzentrierte, das Spiel stabil laufen zu lassen und auf der ganzen Welt zu veröffentlichen, was dazu führte, dass neue Features warten mussten. Nach dem aber dann neue Möglichkeiten wie Tauschen, Kämpfen und Raid-Kämpfe integriert wurden, fand das Spiel erneut großen Zulauf und hat bis heute eine treue Fangemeinde.

Neben dem Spiel gibt es auch diverse Gadgets, die das Game bereichern oder erleichtern sollen. Wir bekamen Gelegenheit das “Pocket Auto Catch Lightning” aus dem Hause Brook zu testen. Wie uns das Gadget zum automatischen Fangen von Pokémon gefallen hat, erfahrt ihr hier in unserem Test.

Größe und Verarbeitung

Im Lieferumfang des Gerätes sind neben dem Fangmodul selbst noch ein USB-Ladekabel, eine Anleitung in mehreren Sprachen und ein Armband, in das man das Gerät leicht hineinstecken und auch wieder entfernen kann, enthalten. Die Verarbeitung des Gerätes wirkt mäßig wertig, aber es ist sehr leicht und Ladekabel sowie Armband sind problemlos mit dem Gerät zu verbinden. Von der Größe ist es ähnlich zum originalen “Pokémon GO Plus” (Siehe rechtes Bild). Vom Erscheinungsbild ist es dafür etwas unscheinbarer als das Original und Nichtkenner sehen nicht sofort, dass es sich um ein Pokémonprodukt handelt. Wenn man also etwas inkognito unterwegs sein möchte, ist das Produkt durchaus hilfreich, da es optisch auch ein Fitnessarmband sein könnte. Ein Vorteil ist, dass man den Akku per USB-Kabel aufladen kann und man daher keine Batterien wechseln muss. Das Gerät besitzt lediglich einen Knopf und in der Anleitung ist erklärt, wie lange oder wie oft man ihn für bestimmte Funktionen drücken muss, wie bspw. Bluetooth zu aktivieren oder Vibrationen ein- und auszustellen. Eine kleine Lampe, die in verschiedenen Farben leuchten kann, gibt zudem ein optisches Feedback zu den Einstellungen.

Funktionalität

Das “Pocket Auto Catch Lightning” dient dem automatischen Fangen von Pokémon bei dem AR-Spiel Pokémon GO. Die Verbindung des Gerätes mit dem Spiel mittels Bluetooth funktioniert einwandfrei und es gab bei unseren Tests dazu keine Verbindungsprobleme, anders als mit Pokémon GO Plus, was nicht immer direkt erkannt wurde. Was das Gerät gerade macht, das wird im Spiel angezeigt, wie ihr auf den Bildern unten erkennen könnt. Wird ein Pokéstop gedreht, dann befindet sich ein Zeigersymbol über dem Stop und es erscheint eine Mitteilung, wieviele Items erhalten wurden. Bei einem Pokémonfang erscheint das Symbol über dem entsprechenden Pokémon und es wird mit Text auch berichtet, ob es gefangen wurde oder geflohen ist. Sind Push-Mitteilungen aktiviert, dann wird der Erfolg oder Misserfolg auch nochmal zusätzlich dadurch angezeigt. Ab und zu gibt es Pokémon, die von dem Gerät nicht erkannt und gefangen werden. Das betrifft nur einen kleinen Teil der Pokémon, aber es kann durchaus vorkommen. Bei unseren Tests lag die Fangquote bei ca. 70%. Es ist damit einerseits gut geeignet für Events mit vielen spawnenden Pokémon wie den monatlich stattfindenden Community Day, andererseits hat man damit natürlich nicht die Möglichkeit, die Fangwahrscheinlichkeit mittels Items zu erhöhen, was vor allem bei Schillernden Pokémon schade wäre, wenn diese dadurch fliehen.

Fazit

Das “Pocket Auto Catch Lightning” von Brook stellt eine gute Alternative zu Pokémon Go Plus dar, was das offizielle Produkt zum automatischen Fangen von Pokémon in dem AR-Spiel ist. Der Verbindungsaufbau mit dem Handyspiel klappt problemlos, das Fangen bis auf wenige Pokémon, die nicht erkannt werden, ebenso und das Aufladen per USB-Kabel erspart das nervige Batteriewechseln. Für Personen, die auch mal Pokémon fangen und Items einsammeln wollen, ohne die ganze Zeit auf ihr Handy zu schauen, kann dieses Gerät durchaus nützlich sein. Doch man sollte immer dran denken, dass es danach noch gilt, die gefangenen Pokémon zu bewerten und ggf. wegzuschicken, was dann auch noch Zeit kosten kann. Gesamthaft handelt es sich um ein gutes Produkt, wenn man die Funktionen des automatischen Fangens und Item-Einsammelns nutzen möchte.

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Ich bin Frank und seit 2018 bei AnimeNachrichten als Redakteur tätig. Neben des Verfassens von News bin ich stark in das Korrekturlesen von Rezensionen und News eingebunden. Mich interessieren vor allem die Bereiche Anime und Gaming, aber ein paar wenige Mangareihen verfolge ich ebenso aktiv.
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