Mangaka spricht über mangelnde Wertschätzung und Einsamkeit

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Dass Mangaka es nicht immer leicht haben über die Runden zu kommen, sollte kein Geheimnis mehr sein. Denn nur ein Bruchteil von ihnen schafft den großen Sprung, der Rest muss zusehen, wo er bleibt. Doch neben den finanziellen Aspekten spielt auch die Wertschätzung der Fans eine wichtige Rolle. Allerdings fällt diese, laut Setta Kobayashi, der verantwortliche Mangaka des ,,Black Clover“-Spinoffs ,,Asta-kun Mahōtei e no Michi (Asta’s Journey to Wizard King) sehr gering aus.

In einem kürzlich veröffentlichten Tweet erklärte Kobayashi, dass er bei einem Besuch eines Konzerts bemerkte, dass Mangaka im Gegensatz zu Live Performern ein eher einsames und zurückgezogenes Leben führen. Für viele Mangaka würde nur der monatliche Kontakt mit ihren Redakteuren den einzigen menschlichen Austausch darstellen. Zudem mangelt es an Teamwork.

Kobayashi macht auch auf den enormen Druck aufmerksam, dem die Künstler stetig ausgesetzt sind. So würde ein Großteil der Mangaka nicht richtig schlafen und essen können, da sie große Zukunftsängste haben.

Der Mangaka fügte außerdem hinzu: ,,Viele Mangaka realisieren nicht, warum sie gut sind oder was ihre Arbeit für andere bedeutet.“

Darüber hinaus appeliert Kobayashi an die Fans ihre Wertschätzung zu zeigen. Bereits einfache Fan-Post würden den Künstlern eine große Freude bereiten. Auch das Teilen von Tweets würde den Manga-Verkauf helfen, da auf diesem Wege potenzielle Fans auf die Schöpfer aufmerksam werden.

Tweet:

Quelle:

ANN

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