Madhouse: Mitarbeiter berichten über zahlreiche Überstunden

SHIROBAKO
©「SHIROBAKO」製作委員会
Das Studio Madhouse zählt weltweit zu den bekanntesten und renommiertesten Animationsstudios überhaupt. Bekanntheit gewann das Studio unter anderem durch Produktionen wie „Overlord“, „One Punch Man“, „Cardcaptor Sakura: Clear Card“ und „Hunter X Hunter“. Doch nun gerät das Unternehmen zunehmend unter Druck. Der Vorwurf: Unbezahlte Überstunden und katastrophale Arbeitsbedingungen.

Laut diversen Twitter-Postings leisten Madhouse-Mitarbeiter pro Monat über 200 unbezahlte Überstunden. Demnach sind sie gezwungen von morgens bis spät Abends zu arbeiten. Berichten zufolge müssen die Arbeitnehmer auch an freien Tagen zur Arbeit kommen. Zudem wird berichtet, dass ein Mitarbeiter vor Erschöpfung umgefallen sei und ins nächst gelegene Krankenhaus eingeliefert werden musste. Eine offizielle Stellungnahme von Seiten Madhouse steht bislang aus.

Twitter:

Quelle:

Sankaku Complex

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1 Kommentar

  1. Das ist mittlerweile nichts Neues mehr. Wir kennen die Arbeitsbedingungen in Japan und die der Animationsstudios sowieso. Richtig krass war ja einmal, als ein Mitarbeiter von A1-Pictures sich selbst das Leben nahm, weil er 600 Stunden im Monat gearbeitet hat.

    Das sind eigentlich recht traurige Nachrichten. Ich mein, wenn man sowas hört, wie’s in den Animationsstudios wirklich aussieht…., dann fällt es manchmal echt schwer, sich an den ganzen Animes zu erfreuen. Man denkt nicht über die Arbeit nach, wenn man sich einen Anime anschaut.

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