© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
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Seit Dezember 2021 veröffentlicht AniMoon Publishing auch die dritte Staffel des Sport-Animes “Kuroko’s Basketball” auf DVD und Blu-Ray im Handel. Mittlerweile sind zwei von fünf Volumes verfügbar, die wir uns natürlich direkt für euch in einer Rezension vorgenommen haben. Ob die neue Season dabei das Niveau der Vorgängerepisoden halten oder vielleicht sogar noch steigern kann, das verraten wir euch nachfolgend.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Nach dem Erfolg

Es war ein spannendes Match, das den Beteiligten alles abverlangt hat, doch am Ende konnte sich die Seirin-Oberschule gegen das Team der Yosen-Oberschule rund um Taigas alten Kumpel Tatsuya und Atsushi Murasakibara, ein Mitglied der Wundergeneration, durchsetzen. Staffel 3 beginnt damit, dass die glücklichen Sieger der Seirin von einer Basketball-Zeitschrift interviewt werden, was die Verantwortlichen geschickt für einige Rückblicke auf die vorangegangenen Ereignisse der Serie nutzen, um die Zuschauer noch einmal abzuholen. Auf einen Rat von Tetsuya hin, verlässt Taiga nach dem Interview die Halle, um sich draußen mit seiner Mentorin Alex und seinem alten Kumpel Tatsuya zu treffen, mit dem er gerne die Differenzen, die zwischen beiden bestehen, ausräumen möchte. Draußen angekommen bietet sich Taiga jedoch eine Szene, die er nicht erwartet hat. Dort ist nämlich zuvor Shogo Haizaki, ein Spieler der Fukuda Sogo Akademie, zu den beiden hinzugestoßen und hat versucht auf mehr als aggressive mit Alex zu flirten, was Tatsuya und nun auch Taiga auf die Palme bringt. Bevor Taiga aber eingreifen kann, taucht Ryota auf, der enthüllt, dass Haizaki früher ein Mitglied mit Stammplatz im Team von Teikos Wundergeneration war, bevor er diesen Platz für Ryota räumen musste. Daraufhin geht Taiga zurück in die Halle, um Tetsuya nach Haizaki zu befragen und findet heraus, dass das anstehende zweite Viertelfinale einen Showdown zwischen Ryota und Haizaki und ihren beiden Teams umfassen wird.

Dabei schenken sich die beiden Spieler nichts, denn neben der alten Abneigung, die Haizaki gegenüber Ryota hegt, der ihm seinen Platz im Team der Teiko-Mittelschule streitig gemacht hat, geht es in dem Match schließlich auch darum, wer ins Halbfinale des Winter Cups einziehen wird und dort auf die Seirin-Oberschule trifft. Überraschend sieht es zunächst danach aus, als habe Haizaki die gleiche Fähigkeit wie Ryota, die Moves anderer Spieler zu kopieren, sobald er sie nur einmal gesehen hat. Allerdings scheinen die Spieler, deren Techniken von Haizaki einmal angewendet wurden, plötzlich ihre eigenen Spezialitäten nicht mehr richtig ausführen zu können. Das scheint daran zu liegen, dass es sich bei Haizakis Fähigkeit nicht um das Kopieren, sondern um das Stehlen anderer Moves handelt. Das funktioniert, indem er einen Psycho-Krieg gegen die anderen Spieler führt. Wenn er eine Fähigkeit nämlich “gestohlen” hat, dann ändert er das Timing des Moves ab. Das führt unweigerlich dazu, dass auch der ursprüngliche Nutzer der Fähigkeit das Timing unterbewusst abändern möchte, dadurch jedoch nicht mehr zurechtkommt. Aus diesem Grund gelingt es dem Team von Haizaki zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Vorsprung gegenüber Ryota und dem Team der Kaijo zu erspielen, dessen Mitglieder langsam durch das Fehlen ihrer Spezial-Moves in die Ecke gedrängt werden. Sogar für Ryota wird es dabei merklich knapper, denn obwohl er dank seiner Kopier-Fähigkeit ein großes Set an Skills in der Hinterhand hat, ist auch sein Fundus nahezu erschöpft. Doch als wäre das nicht schlimm genug, hat er auch noch mit Problemen zu kämpfen, die seinen Fuß betreffen. Offenbar hat er im Vorfeld des Turniers zu hart trainiert und sich zu wenige Auszeiten gegönnt, was sich nun rächt. Als es wirklich schlecht aussieht, bemerkt Ryota jedoch einen Anfeuerungsruf von Kuroko, denn schließlich haben sich die beiden Teams der Kaijo und der Seirin versprochen, wieder gegeneinander anzutreten. Daraufhin wächst Ryota über sich hinaus und entwickelt seine Spezialfähigkeit weiter, so dass er plötzlich in der Lage ist, auch die Moves der Mitglieder der Wundergeneration zu kopieren, was zuvor nie funktioniert hat. Wird das aber reichen, um das Spiel noch zu drehen und für die Kaijo-Oberschule zu entscheiden?

© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
Die Halbfinals stehen an

Als dann der Tag des Halbfinals gekommen ist, an dem direkt beide Halbfinalspiele nacheinander stattfinden, passiert etwas Unglaubliches: Die Basketball-Schuhe von Tetsuya und Taiga geben zur gleichen Zeit den Geist auf und beide besitzen daheim keinen Ersatz, weshalb sie nun schnell neue Schuhe für das wichtige Spiel auftreiben müssen. Für Tetsuya ist das im Prinzip kein großes Problem, denn gleich im ersten Laden, den die beiden besuchen, wird er fündig. Doch Taiga steht vor der Herausforderung Schuhe in seiner Größe zu finden. Er hat nämlich die in Japan, wo die Menschen traditionell eher etwas kleiner sind, untypische Größe 46 1/2 und gehört zudem zu den Menschen, die einer bestimmten Schuhmarke treu bleiben. Als sie beide nicht mehr wirklich weiterwissen, weil Taiga keine neuen Schuhe finden kann, entschließt Tetsuya sich dazu, Satsuki zu kontaktieren, die auch zu einem Treffen bereit ist, zu dem sie unangekündigt auch Daiki mitbringt. Es stellt sich nämlich heraus, dass Daiki nicht nur eine beeindruckende Sammlung an Basketball-Schuhen besitzt, sondern auch die gleiche Größe wie Taiga trägt. Ganz so einfach will Daiki seine Schuhe aber nicht hergeben, weshalb er Taiga zu einem One on One Match herausfordert, bei dem die Schuhe auf dem Spiel stehen. Obwohl Daiki dabei ziemlich schnell gewinnt, ist er am Ende dennoch gewillt, Taiga die Schuhe zu überlassen, die dieser zähneknirschend annimmt, nicht jedoch ohne seinem Gegenüber klarzumachen, dass der Wettstreit der beiden noch nicht entschieden ist. Da das Schuh-Problem nun aber gelöst ist, beeilen sich Tetsuya und Taiga erst einmal zur Halle zu gelangen, wo sie sich mit dem Rest ihres Teams das erste Halbfinal-Match zwischen Shutoku und der Rakuzan-Oberschule ansehen wollen, wobei letztere nicht nur das Team des ehemaligen Captains der Wundergeneration, Seijuro Akashi, ist, sondern auch drei der “ungekrönten Könige” in ihren Reihen hat.

Mit Rakuzan und Shutoku stehen sich also zwei äußerst starke Teams gegenüber, die sowohl in der Offensive als auch Defensive versiert sind. Das wird schnell deutlich, denn das Spiel ist ein ziemliches hin und her, bei dem sich beide Teams nichts schenken, weshalb es zunächst keiner Mannschaft gelingt, sich vom jeweiligen Gegner abzusetzen. Im Verlauf des zweiten Viertels beginnt sich jedoch langsam etwas an dieser Situation zu ändern. Hayama, einer der “ungekrönten Könige”, dessen Spezialität das Dribbling ist, überwältigt damit Shutokus Miyaji. Doch damit nicht genug. Auch Otsubo verliert im direkten Duell gegen Nebuya von der Rakuzan, weshalb sich das Momentum langsam in Richtung von Akashis Team verschiebt, der selbst übrigens zwar gut, aber doch eher unauffällig spielt. Das legt er jedoch in der zweiten Halbzeit ab, in der er seine Fähigkeit einsetzt: Das Auge des Imperators. Mit diesem hat er nicht nur einen unglaublichen Überblick über das Spielfeld, sondern es gelingt ihm auch, seine Gegenspieler durch geschicktes Dribbling zum Stolpern zu verleiten, wodurch er anschließend lässig an ihnen vorbei zum Korb spazieren kann. Selbst bei Shintaro zeigt dieser Move Wirkung, weshalb er und sein Team kurz davorstehen, die Hoffnung auf den Sieg zu verlieren. Doch nach einem aufmunternden Klaps von Miyaji an Shintaro und durch die Rufe der Fans fängt sich das Team der Shutoku wieder. In einem Rückblick ist anschließend zu sehen, wie sich Takao und Shintaro das erste Mal begegnet sind und wie sich ihre Beziehung als Teamkameraden zum heutigen Vertrauensverhältnis entwickelt hat, was dazu führt, dass die beiden noch ein Ass im Ärmel haben, mit dem sie das Spiel drehen wollen. Dabei setzt Shintaro nämlich bereits zum Wurf an, bevor er den Ball überhaupt in seinem Besitz hat, so dass Akashi seine Fähigkeit nicht auf ihn anwenden kann. Takao spielt ihm den Ball anschließend so präzise in die Wurfbewegung zu, dass er genau genug werfen kann und mit seinen Dreiern punktet. Doch wird das reichen, um das mächtige Team der Rakuzan in die Schranken zu weisen und Akashi die Bedeutung einer Niederlage klarzumachen, die er bisher noch nie erleiden musste? Und was ist mit dem zweiten Halbfinale zwischen der Seirin und ihrem Gegner? Das möchten wir an dieser Stelle alles noch nicht verraten. Schaut euch die ersten beiden Volumes der dritten Staffel von “Kuroko’s Basketball” doch am besten selbst an!

© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
Bild und Animation

Wenig überraschend gibt es bezüglich der Fakten zum Bild eigentlich keinerlei Änderungen zu den vorhergehenden Staffeln des Anime. Das bedeutet im Klartext, dass auch Staffel 3 von “Kuroko’s Basketball” wieder einmal im derzeitigen Serien-Standardformat von 16:9 daherkommt – und das bei einer Full HD Auflösung von 1080p. Das Bild ist dabei meist scharf und das Ganze ist auch wieder recht farbenfroh gestaltet.

Die Animationen knüpfen im Prinzip ebenfalls an die vorhergehenden Staffeln an, können aber zumindest im Verlauf der ersten beiden Volumes von Staffel 3 zunächst einmal nicht mit den überragenden Szenen mithalten, die die zweite Staffel im Spiel zwischen Seirin und To-oh teils zu bieten hatte. Trotzdem präsentiert sich das Ganze solide, auch wenn immer wieder mal mit Standbildern gespielt worden ist und Hintergründe oft statisch gehalten wurden. Dafür hat man den Fokus auf wesentliche Szenen in den Spielen gelegt, die weiter dynamisch erscheinen. Ob die Serie aber wieder auf das Niveau aus Staffel 2 zurückfinden kann, das werden wohl erst die zukünftigen Volumes zeigen.

Ton und Synchronisation

Genau wie beim Bild ändert sich auch bei den Fakten zum Ton erst einmal nichts. Dieser kommt weiterhin im bereits bekannten und bewährten Standard-Audioformat DTS HD Master Audio daher. Qualitativ gibt es dabei wieder einmal nichts zu beanstanden. Die 2.0 Stereotonspur kann bei den Dialogen auch wieder überzeugen. Für die Action auf dem Feld wäre auch diesmal wieder eine 5.1 Tonspur wünschenswert gewesen, aber nach zwei Staffeln ohne eine solche, haben wir diese bei Staffel 3 eigentlich auch nicht mehr erwartet.

Die deutsche Synchronisation setzt ebenfalls genau da an, wo die vorherigen Staffeln aufgehört haben. Das bedeutet, dass der bisherige Cast einen sehr guten Job macht. Alle sind mittlerweile wirklich in ihre Rollen hereingewachsen und setzen diese auch gekonnt um. Wirklich viele neue Stimmen kommen aktuell kaum noch dazu. Allerdings zählen zu den wenigen Neulingen in Staffel 3 neben Lucas Wecker als Shogo Haizaki auch noch Florian Hoffmann, Kaze Uzumaki und Stefan Bräuler in den Rollen von Reo Mibuchi, Kotaro Hayama und Eikichi Nebuya, den drei “ungekrönten Königen” im Team der Rakuzan-Oberschule. Deren Kapitän Akashi, der bekanntermaßen von Konrad Bösherz synchronisiert wird, hat nun natürlich deutlich mehr Screentime als zuvor, wodurch auch diese Stimme weiter in den Fokus rückt – für den erfahrenen Bösherz aber natürlich kein Problem. Akashis immer etwas überhebliche Art trifft er mit seiner Perfomance hervorragend. Und auch der zuvor erwähnte Lucas Wecker schafft es nicht zuletzt durch seine stimmliche Umsetzung des Charakters, dass man Shogo Haizaki als Zuschauer hassen lernt – und genau so sollte es sein! Zu all dem trägt auch wieder das weiterhin gelungene Dialogbuch bei, weshalb die hiesige Vertonung insgesamt erneut überzeugt.

© Tadatoshi Fujimaki/SHUEISHA,Team Kuroko
Physische Umsetzung

Wie gehabt stellen wir euch auch in dieser Review wieder die physische Aufmachung der Produkte vor, um euch ein Bild von dem zu vermitteln, was euch im Falle eines Kaufs erwartet. Dabei machen wir das Ganze aber nicht zu einem Teil unserer Gesamtwertung. Die nachfolgenden Informationen und Bilder beziehen sich dabei auf die Blu-Ray-Varianten der Limited Steelcase Editions der Volumes 1 und 2 von “Kuroko’s Basketball – Season 3”.

Auch die ersten Episoden der dritten Anime-Staffel liefert AniMoon Publishing wieder einmal in schicken Steelcases aus, die jeweils in eigenen PET-O-Cards daherkommen. Aufgedruckte FSK-Kennzeichen hat man einmal mehr weglassen können. Solche befinden sich dafür wieder auf den Backflyern, die zudem die wichtigsten Infos zu den Releases enthalten. Während auf dem Steelcase des ersten Volumes Taiga, Tetsuya und der Hund Tetsuya#2 zu sehen sind, sind auf dem zweiten Volume Takao, Midorima und Miyaji von der Shutoku abgebildet.

Als Extra liegt dem ersten Volume wieder ein Hardcover-Sammelschuber bei, der Platz für alle fünf Volumes der Staffel bietet und gemeinsam mit den Schubern der ersten beiden Staffeln ein schickes Bild ergibt. Als weitere Extras dürfen sich Käufer zudem auf zwei weitere PANINI-Sammelkarten sowie das passende Sammelalbum und Gameboard freuen. Volume 2 umfasst dann zwei weitere Sammelkarten und eine Chibi-Acrylfigur von Atsushi. Digital sind weitere Outtakes NG-Shuu an Bord.

ALLGEMEINE DATEN

Veröffentlichung: 23. Dezember 2021 & 25. Februar 2022

Publisher: AniMoon Publishing

Genre: Sport

Laufzeit: ca. 250 Minuten (125 Minuten je Volume)

FSK: 6

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS-HD MA 2.0 Deutsch und Japanisch

Untertitel: Deutsch

Bestellen bei Amazon.de:
  • Kuroko’s Basketball – Season 3 – Vol. 1 (Blu-Ray/DVD)
  • Kuroko’s Basketball – Season 3 – Vol. 2 (Blu-Ray/DVD)
  • Kuroko’s Basketball – Season 3 – Vol. 3 (Blu-Ray/DVD)
  • Kuroko’s Basketball – Season 3 – Vol. 4 (Blu-Ray/DVD)
  • Kuroko’s Basketball – Season 3 – Vol. 5 (Blu-Ray/DVD)
Handlung:

Das Basketballteam der Seirin Oberschule hat es ins Viertelfinale des Winter Cups geschafft. Im anderen Viertelfinale zwischen dem Team der Kaijo und der Fukuda Sogo Oberschule stehen sich Ryota Kise und Shogo Haizaki gegenüber. Shogo wurde damals aus dem Team der Teiko geworfen und will Kise den Titel „Mitglied der Wundergeneration“ entreißen. Derweil sieht sich Shintaro Midorimas Mannschaft im ersten Halbfinale mit Rakuzan, dem „ungeschlagenen Kaiser“ konfrontiert. Gelingt es Shutoku, das Team um den neuen Kapitän Seijuro Akashi aufzuhalten?


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Überblick der Rezensionen
Handlung
7.5
Charakterentwicklung
7.5
Animation
7.5
Synchronisation
8
Unterhaltung
8.5
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Ich bin Steffen, seit 2016 Teil des AnimeNachrichten-Teams und nur wenig kürzer auch als Chefredakteur tätig. Aus diesem Grund habe ich meine Finger eigentlich in allen Themengebieten im Spiel, kümmere mich jedoch inbesondere um Anime, Manga, Light Novels, Interviews sowie um die Kommunikation mit unseren Partnern aus der Branche.
review-kurokos-basketball-season-3-vol-1-2-blu-rayMit dem Start der dritten Staffel steigt die Handlung von “Kuroko’s Basketball” in die finale Phase des Winter Cups ein. Dabei dürfen sich die Zuschauer wieder auf hitzige Spiele und neue Backstories der Charaktere freuen. Hat man sich in Staffel 2 bereits weit von jeglichem Realismus bezüglich der besonderen Fähigkeiten einzelner Spieler entfernt, so legt man in Staffel 3 in dieser Hinsicht sogar noch mal einen drauf. Denn allen voran sind es vor allem die Fähigkeiten von Haizaki und Akashi, die extrem übertrieben und surreal wirken. Das ist jedoch der Stil des Animes und wer die Serie bis hierhin verfolgt hat, der hat sich sicherlich bereits damit arrangiert. Für den ein oder anderen könnte es vielleicht sogar dieser Aspekt sein, der das gewisse Etwas ausmacht. Die Animationen bewegen sich dabei auf einem ähnlichen Niveau wie zuvor, können allerdings im Verlauf der ersten beiden Volumes der dritten Staffel bei weitem noch nicht an die beeindruckenden Szenen aus den wichtigsten Matches von Staffel 2 anknüpfen. Anders die Synchronisation, die nahtlos an die Leistung der vorherigen Folgen anschließt, was vor allem, aber nicht nur, für die bereits bekannten Charaktere und das Dialogbuch gilt. Wer mit den ersten beiden Staffeln seinen Spaß hatte, der wird auch den Start von Staffel 3 mögen. Fans von Sport-Animes (zumindest jene, denen besonderer Realismus nicht extrem wichtig ist) kommen hier auf jeden Fall wieder auf ihre Kosten.
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