©Hajime Isayama, Kodansha/“ATTACK ON TITAN“ Production Committee. All Rights Reserved.
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Mitte April 2021 erschien das vierte und finale Volume der dritten Staffel von “Attack on Titan”. Wir haben es uns angesehen und wie uns das Staffelfinale gefallen hat, das erfahrt ihr in unserer Rezension.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!
Eine schwere Entscheidung

Der Kampf gegen die Titanen in Erens Heimatstadt ist gewonnen, doch dafür musste ein hoher Preis gezahlt werden. Viele Mitglieder des Aufklärungstrupps und alle Rekruten bis auf Flocke wurden getötet. Armin hat sein Leben gegeben, damit der Kolossale Titan besiegt werden kann und liegt nun verbrannt auf einem Hausdach. Doch als Eren den vermeintlich toten Armin erreicht, sieht er, dass er noch am Leben ist. Levi erreicht die beiden indessen und hat die Spritze dabei, mit die jemand zum Titanen verwandelt werden kann. Eren bittet Levi, Armin die Spritze zu injizieren, damit dieser dann Bertolt fressen kann und selbst zum Kolossalen Titanen wird und somit überlebt. Doch kurz bevor es dazu kommt, erscheint Flocke, der den schwer verletzten Erwin mit dabei hat. Es entbrennt eine heiße Diskussion, wer von beiden gerettet werden soll. Eren und die dazu gekommene Mikasa sind für Armin, während Levi, Flocke und Hanji Erwin retten wollen, denn sie sehen in ihm die größte Hoffnung der Menschheit im Kampf gegen die Titanen. Nach der Auseinandersetzung möchte Levi Erwin retten, doch dieser stößt die Spritze unbewusst mit dem Arm weg und Levi entscheidet sich noch einmal um. Schließlich bekommt Armin die Spritze und wird zum Titanen, der Bertolt verzehrt.

Der Keller

Nachdem Armin sich erholt hat und es einige Diskussionen über seine Rettung gab, gilt es nun das zu tun, was schon seit Beginn der Serie wartet: den Keller von Erens Vater Grisha zu finden und das Geheimnis zu lüften, das dort verborgen liegen soll. Zunächst müssen sie aber durch die Trümmer der Stadt wandern und das Gebäude finden. Das stellt noch kein Problem dar und die Treppe in den Keller ist noch intakt. Doch unten angekommen stellt Eren fest, dass der Schlüssel von seinem Vater nicht in das Schloss der Tür passt. Levi übernimmt kurzerhand den Job und öffnet die Kellertür mit Gewalt. Drinnen angekommen fällt nichts Ungewöhnliches auf. Es stehen ein paar Bücherregale im Keller und ein großer Schreibtisch. Mikasa entdeckt jedoch ein Schlüsselloch an der Seite des Schreibtischs und ruft alle zusammen. Eren probiert seinen Schlüssel aus und in dieses Schlüsselloch passt er perfekt hinein. So öffnet Eren die Schublade, die jedoch leer ist. Levi durchschaut den Trick jedoch und entdeckt ein geheimes Fach in der Schublade, in der sich drei von Grisha geschriebene Bücher befinden, in denen er seine wahre Herkunft und die Wahrheit über die Welt preis gibt.

Alles Lüge

Das, was in den Büchern von Grisha steht, stellt alles auf den Kopf, was Eren und die Bewohner hinter den Mauern zu wissen glaubten. Er erzählt von den Ursprüngen der Titanen, als Ymir Fritz einst mit dem Teufel einen Pakt schloss und die Macht des ersten Titanen erhielt. Nach ihrem Tod spaltete sich ihre Macht in neun Titanen auf. Diese Macht hatte das Volk der Eldia, das einst im großen Titanenkrieg gegen das Volk der Marley verloren hatte, die sich nun sieben der neun Titanenkräfte zu eigen machte. Der König von Eldia verabscheute das Kämpfen und floh auf die Insel Paradies, wo er sich und sein Volk hinter den Mauern verbarrikadierte und die Erinnerungen an all das bei seinem Volk auslöschte. Die übrig gebliebenen Eldianer wurden daraufhin von Marley unterdrückt und mussten ihr Leben in abgegrenzten Ghettos verbringen. Grisha schrieb von seiner Kindheit, wie seine Schwester von Wachsoldaten der Marley getötet wurde, dass die Marley Lügen verbreiten und wie sie die Eldia als das Böse darstellen, um ihre Taten rechtfertigen zu können, obwohl dem nie so war. Später heiratete Grisha eine Nachfahrin von Ymir und zusammen hatten sie einen Sohn. Den wollte Grisha heimlich bei den Marley einschleusen, doch der Plan ging nicht auf und sein Sohn hat ihn und seine ganze Widerstandsbewegung verraten. So fand sich Grisha nach dem Verrat auf der Mauer an der Küste der Insel Paradies wieder und musste mit ansehen, wie seine Kameraden einer nach dem anderen dort in Titanen verwandelt wurden, um die Eldia anzugreifen, die hinter den Mauern verharren. Doch wie wird diese Geschichte ausgehen? Kann Grisha sich selbst und seine Frau, die ebenfalls auf den Rand der Mauer geführt wird, retten können? Das wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten, dazu guckt einfach selbst das finale Volume der dritten Staffel von “Attack on Titan”.

©Hajime Isayama, Kodansha/“ATTACK ON TITAN“ Production Committee. All Rights Reserved.
Bild und Animationen

Der Anime ist im 16:9 Standardformat gehalten und hat eine Auflösung von 1080p. Die Animationen sind gut gelungen und das Bild jederzeit scharf. Bei einigen Gefechten werden CG-Elemente vereinzelt eingesetzt, was auffallend ist, aber nicht sehr störend wirkt, da es sich in Grenzen hält und in den Momenten auch passt. Auch die Titanen sind wieder eindrucksvoll dargestellt, auch wenn sie in diesem Volume eher weniger zu sehen gibt und der Fokus auf der Vergangenheit von Erens Vater liegt.

Ton und Synchronisation

Wie bei den meisten Anime ist wieder sowohl die deutsche als auch die japanische Tonspur verfügbar (DTS HD 2.0) – wahlweise mit deutschen Untertiteln. Auf eine Surroundtonspur wurde erneut verzichtet, was aber in diesem Volume aufgrund des geringeren Actionanteils nicht so tragisch ist. Die deutschen Synchronsprecher wirken passend und können ihre Leistungen aus den Staffeln zuvor hervorragend fortführen. Auch die neuen Sprecher*innen, vorallem alle aus Grishas Vergangenheit, füllen ihre Sprechrollen gut aus und es gibt nichts zu beanstanden.

Physische Umsetzung

Wie ihr es bereits kennt: Die physische Umsetzung des Produkts ist natürlich wieder kein wertungsrelevanter Punkt unserer Kritik, soll euch aber ein Bild vom dem vermitteln, was ihr als Käufer erwarten könnt. Die folgende Beschreibung und die Bilder beziehen sich dabei auf die limitierte Blu-Ray-Version des vierten Volumes der dritten Staffel von “Attack on Titan”.

Der Anime kommt in einem Digipack im eigenen Schuber daher. Als Illustrationsmotiv wurden Armin, Mikasa und Eren am Meer ausgewählt. Auf ein aufgedrucktes FSK-Logo wurde verzichtet. Dieses ist nur auf der Blu-ray selbst zu sehen.

Als physische Extras sind ein kleines Booklet, ein Booklet mit Staff Interviews und Sticker mit an Bord. Als digitale Extras sind zudem die Credits, das Clean Opening und das Clean Ending sowie einige weitere Trailer zu anderen Veröffentlichungen von KAZÉ enthalten.

Fazit

Auch das vierte Volume der dritten Staffel von “Attack on Titan” weiß zu überzeugen. Im Gegensatz zum vorherigen Volume zwar nicht mit Action und spannenden Kämpfen, dafür mit emotionalen Momenten und viel Hintergrundgeschichte, auf die man drei Staffeln lang gewartet hat. Zusammen mit guten Animationen und einer gelungenen Synchronisation ist es ein Muss für jeden “Attack on Titan”-Fan!

Review: Attack on Titan – Staffel 3 – Volume 4 [Blu-ray]
8.3 / 10 Team
Handlung9
Charakterentwicklung8
Animation8
Synchronisation8.5
Unterhaltung8
Allgemeine Daten

Erscheinungstermin:  15. April 2021

Publisher: KAZÉ

Genre: Action, Fantasy

Laufzeit: 150 min.

FSK: 16

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS HD 2.0 Deutsch und Japanisch

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Handlung

Wir sind die Jäger!

Shiganshina liegt in Trümmern, der Aufklärungstrupp ist beinahe ausgelöscht. Und Eren ist verzweifelt: Obwohl es Armin gelungen ist, den Kolossalen Titanen zu besiegen, hat er mit schweren Verbrennungen dafür bezahlt. Doch gerade als Levi die rettende Titanen-Injektion ansetzen will, taucht Flocke mit Kommandant Erwin auf – ebenfalls mehr tot als lebendig. Wie wird Levi in dieser ausweglosen Situation entscheiden?


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Ich bin Frank und seit 2018 bei AnimeNachrichten als Redakteur tätig. Neben des Verfassens von News bin ich stark in das Korrekturlesen von Rezensionen und News eingebunden. Mich interessieren vor allem die Bereiche Anime und Gaming, aber ein paar wenige Mangareihen verfolge ich ebenso aktiv.
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