Mushoku Tensei: Jobless Reincarnation
©Rifujinnamagonote/MFBOOKS/Mushoku Tensei Production Committee
Derzeit läuft die Anime-Adaption von Rifujin na Magonotes Light Novel Reihe „Mushoku Tensei: Jobless Reincarnation“ im japanischen TV. Dabei erntet die Serie nicht nur Lob für die wunderbare visuelle Umsetzung, sondern der Protagonist Rudeus, der nach seinem Tod als Baby in einer fremden Fantasy-Welt wiedergeboren wird, wird von einigen Fans aufgrund seines perversen Verhaltens stark kritisiert. So klaut er beispielsweise das Höschen seiner Magielehrerin Roxy, um nur eine von mehreren entsprechenden Stellen zu nennen. Nun äußerte sich der Light Novel Autor via Twitter persönlich zu dieser Kritik am Charakter.

Frei ins Deutsche übersetzt nimmt er wie folgt Stellung dazu:


©Rifujinnamagonote/MFBOOKS/ Mushoku Tensei Production Committee

„Es gibt viele Menschen, die nicht akzeptieren können, dass der Protagonist in „Mushoku Tensei“ auch nach seiner Wiedergeburt ein Perversling bleibt. Das gilt auch für das Originalwerk. Es ist aber ja nicht so, als würde er es bedauern in seinem vorherigen Leben pervers gewesen zu sein. Daher denkt er auch in der fremden Fantasy-Welt nicht unbedingt, ‚Ich lebe mein Leben jetzt ernsthaft! Also bedeutet das auch ich muss aufhören pervers zu sein!‘

Man könnte sagen, dass er im Originalwerk zu dem Zeitpunkt als er wiedergeboren wird zu 100% pervers und zu 0% ernsthaft ist. Als er sich dazu entscheidet sein Leben ernsthaft zu leben, verschiebt sich das zu 20% pervers und 80% ernsthaft. Der Anime beinhaltet diesen Punkt des Wandels aber nicht, weshalb der Anteil an Perversion wohl größer wirkt, als im Originalwerk.

Ich denke auch, dass er zu dem Zeitpunkt, an dem er das mit Roxys Höschen angestellt hat, noch nicht komplett an die neue Welt gewöhnt war und Menschen, von sich selbst einmal abgesehen, halb als Charaktere aus einem Videospiel wahrgenommen hat. Daher denke ich, dass er sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht als andere Menschen wahrgenommen hat, die ihr eigenes Leben leben. Sein Verständnis für andere Menschen nimmt am Ende von Episode 2 und in Episode 3 aber zu, also seid darauf gespannt!

Ich denke, dass er weniger perverse oder andere Dinge tun wird, die die Gefühle anderer ignorieren, wenn sein Verständnis für andere Menschen zunimmt. Allerdings wird sich seine grundlegende Natur als Perversling nicht ändern. Wenn ihr also zu den Menschen gehört, die der Meinung sind, dass es grundsätzlich schlecht ist, pervers zu sein, dann hoffe ich, dass ihr euch dennoch nicht zu viel daraus macht!“


Hierzulande kann die Anime-Adaption zu „Mushoku Tensei“ im Simulcast via WAKANIM verfolgt werden. Ab dem 24. Januar 2021 startet dort auch ein deutscher Simuldub der Serie.

Light Novel erscheint seit 2014

Rifujin na Magonote und Shirotaka starteten die gleichnamige Light Novel Reihe, die dem Anime als Vorlage dient, im April 2014. Im Oktober des selben Jahres inspirierte die Reihe eine Manga-Adaption, die aus der Feder von Fujikawa stammt und im „Comic Flapper“-Magazin veröffentlicht wird.

Trailer:
Handlung:

„In dieser Welt mache ich alles anders!“  Ein 34-jähriger, zurückgezogener und arbeitsloser Junggeselle wird kurz nach dem Tod seiner Eltern und der Zwangsräumung seines Elternhauses von einem LKW überfahren. Als er jedoch im Körper eines Babys wieder aufwacht und realisiert, dass er sich in einer geheimnisvollen Welt voller Schwertkämpfe und Zauberei befindet, traut er seinen Augen kaum. Rudeus, wie er ab sofort genannt wird, schwört sich, sein neues Leben als zweite Chance zu sehen. Er schließt Freundschaften und lernt allerlei Menschen kennen, erlebt unvorstellbare Abenteuer und unerbittliche Kämpfe. Eine packende Fantasy-Geschichte über einen völligen Neubeginn!

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