© 2017 Natsume Akatsuki・Kurone Mishima/PUBLISHED BY KADOKAWA/KONOSUBA2 Partners

Ende August erschien das zweite Volume der zweiten Staffel von „KonoSuba“ im Handel. Wir haben uns für euch natürlich auch die Fortsetzung der Geschichte rund um Kazuma und seine verrückte Truppe angesehen. Wie uns die Episoden des zweiten Volumes dabei gefallen haben, das verraten wir euch in der nachfolgenden Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Aller guten Dinge sind zwei

Nachdem am Ende des ersten Volumes Darkness‘ Verlobung mit dem Sohn des Feudalherrn abgewendet werden konnte und es Kazuma und Aqua gelang, den Dungeon zu bezwingen und den Lich Keel ins Jenseits zu schicken, verfolgt eben selbiger Dungeon die Gruppe aber immernoch. Plötzlich taucht nämlich die Staatsanwältin erneut auf und befragt Kazuma und die anderen nach Monstern, die derzeit aus dem Dungeon Richtung Stadt flüchten. Die Mitglieder unseres Abenteurer-Quartetts sind sich allerdings keiner Schuld bewusst und streiten eine Verbindung zu diesem Phänomen ab, bis Aqua einmal mehr durchblicken lässt, dass sie oft nicht der hellste Stern am Firmament ist. Der Bannkreis, den sie für die Erlösung von Keel genutzt hat, ist nämlich so stark gewesen, dass dieser offenbar immernoch wirkt und zur Flucht der Monster aus dem Dungeon führt. Da sich Kazuma nun mit für den Vorfall verantwortlich fühlt, bietet er die Hilfe seiner Gruppe an, ohne jedoch zu erwähnen, wer wirklich die Schuld an der Misere trägt.

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Beim Dungeon angekommen bietet sich unseren Freunden ein seltsames Bild. Kleine Monster, die alle gleich aussehen, spazieren aus dem Eingang und explodieren, wenn sie mit irgendetwas oder irgendjemandem in Kontakt kommen. Um diesem Phänomen auf die Spur zu gehen machen sich Darkness und Kazuma gemeinsam in den Dungeon auf, während Megumin und Aqua draußen warten, letztere, weil sie einfach keine Lust hat.

Vanir, General des Dämonenkönigs

Im Inneren des Dungeons treffen Kazuma und Darkness dann auf den Ursprung des Übels: den Dämonengeneral Vanir! Dieser hat einen sehr spezifischen Todeswunsch, der mit einem Dungeon und einer Abenteurergruppe zusammenhängt und ihn dazu verleitet hat, Keels Dungeon zu besetzen. Seine Puppen, die mittlerweile aus dem Dungeon herauslaufen, waren eigentlich nur dazu da, um die übrigen Monster im Gewölbe zu beseitigen. Nachdem Kazuma schnell Aquas Bannkreis entfernt hat, stellen sich er und Darkness dem Kampf mit Vanir. Tatsächlich scheint es, als hätten sie den Dämon durch einen glücklichen Zufall besiegen können, als dessen Körper zu Erde zerfällt. Allerdings ist sein wahrer Körper seine Maske, mit deren Hilfe er versucht, Darkness zu unterwerfen.

Diese ist jedoch deutlich willensstärker als es Vanir angenommen hat und versaut ihm alle seine Sprüche. Gleichzeitig freut sie sich über die Schmerzen, die ihr zugefügt werden, was den Dämonengeneral zusätzlich irritiert. Um sich dem Problem zu stellen, verlässt Kazuma mit Darkness das Dungeon, doch auch Aqua und Megumin finden keine Möglichkeit, um die Kreuzritterin von Vanir zu befreien, ohne sie zu verletzen. Somit bleibt als letzter Ausweg Megumins Explosionsmagie, die Darkness gerade so überlebt, während Vanir besiegt scheint. Für diese heldenhafte Tat wird Kazuma, der zuvor ankündigte, alle Verantwortung für das Geschehen zu übernehmen, von seinen Anschuldigungen freigesprochen und erhält sogar eine Belohnung, von der nach Abzug aller Schulden noch 40 Millionen Eris übrigbleiben.

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Von Echsen und Göttinnen

Auch wenn damit die finanziellen Probleme zunächst Geschichte zu sein scheinen, so stehen Darkness und Kazuma nun vor der schwierigen Aufgabe Wiz über den Tod von Vanir zu informieren, der, wie sie schließlich auch, ja ein Dämonengeneral war. Als sie den Shop betreten, steht der Totgeglaubte allerdings quicklebendig vor ihnen, denn offenbar hat er mehrere Leben. Seinen Job als Dämonengeneral hat er aber an den Nagel gehängt und ist nun Geschäftspartner von Wiz, die ihn mit ihren seltsamen Einkäufen allerdings oft zur Verzweiflung bringt.

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Kurz darauf faulenzt unsere Abenteurergruppe in ihrem Anwesen, da es draußen recht kalt ist. Dennoch möchten Darkness und Megumin gerne einen Auftrag erledigen, während sich Aqua und Kazuma stark dagegen wehren, wobei letzterer sich unter einem Kotatsu verkriecht. Dabei handelt es sich um ein von Vanir hergestelltes Produkt, der mit Kazuma paktiert, um Produkte aus dessen alter Welt auf den Markt zu bringen und so ein Vermögen zu machen. Schlussendlich begibt sich die Gruppe aber doch auf eine Mission, bei der sie es mit rennenden Echsen, den sogenannten Lizard-Runnern, zu tun bekommt. Trotz perfekter Planung stürzt Kazuma dabei von einem Baum und bricht sich das Genick. An der Schwelle zum Totenreich sieht er sich dann wieder Aquas Nachfolgerin gegenüber. Wird Kazuma erneut in der ihm nun bekannten Welt wiedergeboren und mit Aqua, Darkness und Megumin auf Abenteuer gehen und sein Leben bestreiten? Das möchten wir an dieser Stelle natürlich noch nicht vorwegnehmen. Schaut euch das zweite Volume der zweiten Staffel von „KonoSuba“ doch einfach selbst an!

Bild und Animationen

Wie gehabt liegt das Bild der Serie auch bei Volume 2 wieder in der Standardauflösung von 1080p bei einem Seitenverhältnis von 16:9 vor und entspricht damit aktuellster Norm. Dem eher fröhlichen Farbbild bleibt man dabei weiterhin treu und die Bildschärfe ist zu jeder Zeit absolut in Ordnung.

Die Schwächen offenbaren sich dafür erneut bei den Animationen. Alltagsszenen sind dabei meist in Ordnung, auch wenn hin und wieder mehr Details einfach schön gewesen wären. Actionreichere Szenen lassen das jedoch besonders durchblicken. Da der Fokus der Serie natürlich aber weiterhin auf dem allgegenwärtigen Humor liegt, ist das verschmerzbar, aber dennoch ein Manko, das erwähnt werden sollte. Löbliche Ausnahmen von dieser Regel sind übrigens immernoch Megumins Explosionen, die weiterhin jedes Mal hervorragend aussehen.

Ton und Synchronisation

Auch bei den grundlegenden Fakten zum Ton hat sich nichts geändert. Dieser liegt bei „KonoSuba“ Staffel 2 im qualitativ sehr hochwertigen DTS HD Master Audio Format vor und wird über eine Stereotonspur ausgegeben, die ob des Comedy-Fokus des Anime ausreichend erscheint.

Bei der deutschen Synchronisation kann Volume 2 an die solide Leistung des ersten Volumes anknüpfen. Auch wenn wir mit der deutschen Stimme von Staatsanwältin Sena noch immer nicht richtig warm geworden sind, ist das maximal ein kleines Manko, da sich deren Auftritte im Verlauf der Episoden des zweiten Volumes in Grenzen halten. Dafür tritt Vanir als zusätzlicher wiederkehrender Charakter ins Rampenlicht. Dieser wird in der hiesigen Synchronfassung von Florian Hoffmann vertont, der seine Sache wirklich sehr gut macht. In Kombination mit den weiterhin gelungenen Leistungen der Sprecher von Kazuma und Co. ergibt sich somit eine gesamthaft durchaus gute deutsche Synchronisation, die auch weiterhin vom gefälligen Dialogbuch profitieren kann.

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Physische Umsetzung

Natürlich hat die physische Umsetzung des Produkts auch diesmal keinen Einfluss auf die Gesamtwertung unseres Reviews. Der nachfolgende Überblick dient vielmehr eurer Information, um eine potenzielle Kaufentscheidung zu erleichtern. Die Bilder und Informationen beziehen sich dabei auf die limitierte Mediabook Edition des zweiten Volumes der zweiten Staffel von „KonoSuba“ in der Blu-Ray-Version.

Auf dem Mediabook selbst sind diesmal Darkness und Vanir mit Chibi-Kazuma und -Aqua zu sehen, während auf der Rückseite Kazuma und Wiz prominent im Vordergrund stehen. Dabei wurde – wie für AniMoon-Veröffentlichungen üblich – auf ein aufgedrucktes FSK-Logo verzichet.

Neben dem integrierten Booklet sind diesmal als weitere Extras gleich vier Artcards mit an Bord. Leider sind diese nicht so stabil und wertig verarbeitet, wie man sich das wünschen würde. In unserer Version war Artcard 1 gar direkt nach dem Öffnen der Verpackung in beschädigtem Zustand mit leichten Randabschürfungen und beschädigten Ecken. Schade, hier ist man von AniMoon bis dato bessere Qualität gewohnt gewesen. Wir hoffen, dass es sich dabei um einen Einzelfall handelt.

Fazit

Volume 2 der zweiten Staffel von „KonoSuba“ bestätigt den Eindruck, den bereits das erste Volume vermittelt hat: Bezüglich des Humors kann die zweite Staffel die erste durchaus noch einmal in den Schatten stellen. Vanir ist dabei eine interessante Ergänzung der Charaktere und kann mit einer gelungenen deutschen Synchronisation glänzen, wie – bis auf wenige Ausnahmen – eigentlich die gesamte Serie. Bezüglich der Animationsqualität konnte sich der Anime allerdings nicht wirklich steigern und kämpft hier weiterhin damit, dass man einfach noch viel Luft für Verbesserungen gehabt hätte.

Dennoch: Fans der Serie können auch beim zweiten Volume der zweiten Staffel bedenkenlos zugreifen, denn man bekommt weiterhin das geboten, was man von „KonoSuba“ gewohnt ist – und das ist primär einfach jede Menge Humor, der oft genug zum laut loslachen einlädt.

Review: KonoSuba – Staffel 2 – Vol. 2 [Blu-Ray]
7.5 / 10 Team
Handlung7.5
Charakterentwicklung7
Animation6.5
Synchronisation8
Unterhaltung8.5
ALLGEMEINE DATEN

Veröffentlichung: 28. August 2020

Publisher: AniMoon Publishing

Genre: Comedy, Isekai, Fantasy

Laufzeit: ca. 72 Minuten

FSK: 12

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS-HD MA 2.0 Deutsch und Japanisch

Untertitel: Deutsch

Bestellen bei Amazon.de:
Handlung:

Kazuma hat die Schnauze gestrichen voll! Eigentlich soll er ja vom Glück geküsst sein, aber mit der verrückten Unglücksgöttin an seiner Seite scheint er nur vom Pech verfolgt zu sein. Nicht nur ist sie Schuld daran, dass plötzlich überall in der Stadt kleine Monster herumlaufen und der Dungeon, den die Gruppe gerade erst erkundet hat, von einem Dämonengeneral besetzt wird. Nein, sie ist auch noch der Grund dafür, dass eine wildgewordene Horde Lizard-Runner den armen
Kazuma platt macht… Nach dem ganzen Stress hat sich Kazuma doch wirklich mal eine Auszeit in der Stadt der heißen Quellen verdient. Welches Unglück wohl als nächstes auf ihn lauert?


Alle Reviews auf AnimeNachrichten.de spiegeln die Meinung des jeweiligen Autors wider.

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