Galerie: Manga

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In unserer Galerie präsentieren wir euch nicht nur die Shikishis, die wir von unseren Interviewpartnern erhalten haben, sondern geben euch zusammengefasst auch einige Details zu den Zeichnern und stellen euch eine Übersicht der Werke bereit, an denen sie beteiligt waren. Sollte der jeweilige Titel in deutscher Sprache verfügbar sein, findet ihr einen Link zur Seite des hiesigen Verlags dahinter.

4. Hiro Mashima

© Hiro Mashima / KODANSHA

Hiro Mashima wurde 1977 im japanischen Wintersportort Nagano geboren. In seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit Videospielen. Seinen ersten professionellen Manga veröffentlichte der Zeichner im Alter von 21 Jahren. Dabei handelt es sich um die Short Story „Bad Boys Song“, bevor er mit „Magician“ den Nachwuchspreis des renommierten Verlags Kodansha gewann. Schon ein Jahr später feierte er mit der Reihe „Rave“, die er bis 2005 veröffentlichte, seinen Durchbruch. Schon 2006 startete Mashima dann seinen Erfolgsmanga „Fairy Tail“, an dem er bis 2017 insgesamt elf Jahre arbeitete. Seit 2018 erscheint nun sein aktueller Manga „Edens Zero“, während er zudem die Storyboards zur „Fairy Tail“-Forsetzung „100 Year’s Quest“ beisteuert. Sowohl zu „Rave“ als auch „Fairy Tail“ gibt es Anime-Adaptionen. Letztere erscheint hierzulande bei KAZÉ auf Disc. Auch zu „Edens Zero“ ist derzeit ein Anime in Arbeit.

Hier geht es zu unserem Interview.

Werke:

3. Imomushi Narita

© Imomushi Narita / SHOGAKUKAN

Die 1989 geborene japanische Illustratorin und Manga-ka Imomushi Narita stammt aus der Präfektur Fukuoka. Nachdem sie bereits als Kind gerne Illustrationen abzeichnete, arbeitete sie zunächst als Illustratorin, startete 2014 mit „It’s My Life“ dann aber ihre erste Mangareihe. Nach eigenen Angaben war einer der Hauptgründe für den Wechsel zum Beruf der Mangazeichnerin die etwas bessere Bezahlung. Hinzu kommt aber auch, dass Narita-sensei in ihren Mangas ihre Liebe zur Metal-Musik ausleben kann. Wer sich in diesem Bereich ein klein wenig auskennt, der wird überall Referenzen zu Bands oder bestimmten Songs wiederfinden. Das fängt bei den Charakteren an und hört bei den Namen bestimmter Attacken auf. Es wundert also kaum, dass Narita-sensei sich als zukünftiges Werk auch gut einen Manga über eine Band vorstellen könnte. Sie zeichnet bei ihrer Arbeit rein digital, hat das Zeichnen jedoch analog gelernt, was man vor allem ihren Farbillustrationen ansieht. Neben der Liebe zum Metal begleiten auch Filme oder Onsen-Trips Narita-sensei in ihrer Freizeit. Zudem liebt sie Schokolade. Bemerkenswert ist übrigens, dass die Manga-ka 2019 eine OVA zu ihrem Erstlingswerk „It’s My Life“ via Crowdfunding realisierte.

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Werke:
  • It’s My Life (2014 – 2018) [zur Reihe bei Manga Cult]
  • Aa Yuusha, Kimi no Kurushimu Kao ga Mitanda (Light Novel Illustrationen; 2015 – 2017)
  • Killing Me/Killing You (seit 2017)

2. MAYBE

© MAYBE / SQUARE ENIX

Hinter dem Pseudonym MAYBE verbirgt sich ein japanisches Künstler-Duo, bestehend aus Autor LinLin und Zeichner Maybe, die aus Osaka stammen. Die beiden Künstler kennen sich bereits seit der Mittelschule, sind seit ihrer gemeinsamen Oberschulzeit befreundet und arbeiten seit der Studentenzeit an gemeinsamen Manga-Projekten. Was zu dieser Zeit als Hobby begann, ist seit ihrem Debüt 2005 für beide zum Beruf geworden. In der Freizeit beschäftigen sich die beiden 1983 und 1984 geborenen Japaner am liebsten mit Videospielen und schauen gerne Filme. Sowohl zu ihrer Reihe „Dusk Maiden of Amnesia“ als auch zu „To the Abandoned Sacred Beasts“ wurden Anime-Adaptionen veröffentlicht. Erstere ist hierzulande bei KAZÉ Anime erhältlich – übrigens auch als schicke Gesamtausgabe im Steelcase. Geht es nach dem Autor des Duos, dann dürfen Fans sich in Zukunft zudem vielleicht auch einmal auf einen SciFi-Manga aus der Feder von MAYBE freuen.

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Werke (Hentai-Titel sind hier nicht enthalten):

1. Tadahiro Miura

YURAGISO NO YUUNA-SAN © 2016 by Tadahiro Miura/SHUEISHA Inc.

Viel ist über Tadahiro Miura, den Manga-ka von „Yunas Geisterhaus“, nicht bekannt. 2012 steuerte er die Zeichnungen zur romantischen Komödie „Koisome Momiji“ bei, zu der Tsugiro Sakamoto die Story schrieb. In dieser Zeit arbeitete er auch mit Shun Saeki, dem Zeichner von „Food Wars!“, der damals sein Assistent war, zusammen. In seiner Freizeit schaut Miura-sensei gerne Filme im Kino. Wenn es um seine Arbeit geht, dann zeichnet er rein digital. „Yunas Geisterhaus“ startete er 2016 in Shueishas „Weekly Shonen JUMP“ und arbeitete bis 2020 vier Jahre an der Reihe. In dieser Zeit erschien auch eine Anime-Adaption der Geschichte, die hierzulande – wie der Manga – bei KAZÉ erhältlich ist. Für die Zukunft könnte sich Miura-sensei auch vorstellen an einem Action-Manga mit vielen Kämpfen zu arbeiten, bei dem süße Mädels aber nicht fehlen dürfen!

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Werke:
  • Koisome Momiji (Zeichner; 2012)
  • High Spec Lovers (2013)
  • Nikukyuu! (2013)
  • Gazer (2014)
  • Kaidan Kanojo (Light Novel Illustrationen; 2014 – 2017)
  • Yunas Geisterhaus (2016 – 2020) [zur Reihe bei KAZÉ Manga]
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