Weiter geht es auch mit „Aku no Hana – Die Bumen des Bösen“ Vol. 2, wie schon bei Vol. 1 auch im Mediabook. Im Booklet bekommt ihr einige Infos zu den Folgen und auch Erklärungen und Bedeutungen. Denn wie wir aus der Review zu Vol. 1 wissen, ist der Anime etwas Besonderes und sehr düster. Dies wird natürlich in den Folgen 8- 13 fortgesetzt. Doch damit endet „Aku no Hana“ auch.

 

Die Handlung setzt genau dort an, wo Episode 7 aufgehört hat und schon ist man wieder mittendrin und es wird düster, melancholisch und nihilistisch. Hatte man vielleicht nach den ersten 7 Folgen noch etwas Hoffnung, so nimmt der Verlauf der Handlung jede weitere. Dabei ist aber auch das offene Ende gemeint, denn die Geschichte ist nicht zu Ende erzählt. Vielleicht gibt es auch hier mal eine Fortsetzung, wenn man den Manga nicht lesen will. Wie geht es weiter? Die Charakterentwicklungen der Figuren nimmt auch unerwartete Wendungen und sorgen für viel Dramatik.

 

Manche Episoden nehmen sich sehr viel Zeit für das Erzählen der Geschichte, so gibt es in manchen Folgen sehr viel Stille und Ruhe. Dadurch entwickelt sich eine besondere Atmosphäre, denn man weiß nie, was als nächstes kommt, bis alles explodiert, in einem dramatischen Höhepunkt und die Folgen erleben wir davon auch noch. So ist es auch sehr realistisch, wenn es sich um Liebe dreht, es ist halt nicht so einfach wie in einem Hollywood Film. Es ist viel komplexer und komplizierter, so wie es von „Aku no Hana“ dargestellt wird. Auch wenn man hier am Ende eher den Glauben an die Liebe und das Gute zerstört bekommt, so zeigt es doch, wie viel wir für Liebe tun und was wir tun. Das Ganze umrahmt von der Gefühlswelt eines Jugendlichen, der langsam erwachsen wird und nicht weiß, wie er mit all dem umgehen soll.

aku no 2

Durch das Rotoskopie-Verfahren sieht „Aku no Hana“ natürlich anders aus. Durch dieses Stilmittel bekommt er natürlich eine ganz andere Atmosphäre. Auch wenn Details vielleicht manchmal untergehen und Figuren gesichtslos sind, so sind Hintergründe immer sehr realistisch. So kann man auch die Leere der Figuren immer wieder in Bildern zeigen, vor allem, wenn alles so langsam vonstatten geht. „Aku no Hana“ bekommt eine morbide Schönheit, durch die düsteren Bildern, die uns gezeigt werden.

 

Die melancholische Grundstimmung des Animes wird natürlich auch in seinen Bildern dargestellt, so wird alles immer leerer, ruhiger und einsamer. Je weiter die Geschichte verläuft, desto weniger Figuren sieht man. Somit verdeutlicht „Aku no Hana“ die Einsamkeit und die Leere, welche seine Charaktere empfinden, in seinen Bildern. Auch wenn ein Höhepunkt im Regen vielleicht etwas klischeehaft ist, so endet es nicht wie im typisch romantischen Film. Doch auch immer wieder tauchen die Blumen auf, welche schon erblüht sind. Man muss natürlich auch aufpassen, die Bilder von „Aku no Hana“ haben sehr viel Symbolik und wie man sie deuten soll, ist jedem selbst überlassen. Man sollte es jedoch nicht „über- analysieren“, dennoch gibt es viel zu entdecken und manches bringt etwas Humor in die sonst so düstere Handlung.

aku no 3

Aku no Hana – die Blumen des Bösen“ Vol. 2 ist das Ende des Animes, aber nicht der Handlung, so bleiben am Ende viele Fragen offen. Doch man bekommt einen düsteren, melancholischen, niilsitschen Anime geboten, der einen am Ende deprimiert zurück lässt. Feel Good sieht definitiv anders aus.

 

 

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Handlung:

Eine rostige Stadt, ein klarer, blauer Himmel, eine unschuldige und reine Liebe … Unter dieser Oberfläche lauert das Böse. Es versteckt sich im Herzen des Mittelschülers Takao Kasuga, der mit dem Gedichtband „Die Blumen des Bösen“ von Baudelaire diese Saat nährt; ebenso wie das Gefühl etwas Besonderes – anders zu sein. Als er von seiner Mitschülerin Sawa Nakamura dabei beobachtet wird, wie er die Sportsachen seiner großen Liebe und Muse Nanako Saeki stiehlt, beginnt das Böse in seinem Innern plötzlich zu keimen. Zwischen ihm und den beiden Mädchen entsteht eine fesselnde Dynamik, die Kasuga immer wieder dazu zwingt, sein Selbstbild zu hinterfragen. Vielleicht ist er gar nicht besonders – und seine Liebe zu Saeki ebenfalls nicht so rein und ideal, wie er es aus seinen Gedichten kennt …

Anmerkung:

Wir bedanken uns bei Kazé für die Verfügungstellung der Blu-ray.

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