Spiele-Review: Devil May Cry 5 [Playstation 4]

Devil May Cry 5
©CAPCOM CO., LTD. 2018 ALL RIGHTS RESERVED.

Bei „Devil May Cry“ handelt es sich um eine Action-Videospiel-Reihe des japanischen Entwicklers CAPCOM, dessen erster Teil im Jahr 2001 veröffentlicht wurde. Über die Zeit folgten weitere Fortsetzungen und eine gleichnamige Anime-Adaption, die 2007 ihre japanische TV-Premiere feierte. Doch nach jahrelanger Abstinenz auf der heimischen Konsole kehren die Dämonenjäger Nero und Dante endlich zurück, um den Dämonen die Leviten zu lesen. Dabei erhalten sie Unterstützung von „V“, einem neu eingeführten Helden, der das seltsame Trio komplettiert. Wie uns die mit Sehnsucht erwartete Fortsetzung des „Devil May Cry“-Franchise gefallen hat und den Erwartungen der Fans gerecht wird, könnt ihr in unserer Review nachlesen.

Story

Grausame und furchterregende Dämonen greifen die Stadt „Red Grave City“ an, nachdem der Dämonenbaum seine Wurzeln geschlagen hat. Angeführt wird die Dämoneninvasion von König Urizen, dem gilt es das Handwerk zu legen und die Welt vor dem bevorstehenden Untergang zu retten. Insbesondere Anfänger bzw. Neueinsteiger mögen das Gefühl bekommen ins kalte Wasser geworfen zu werden. Daher empfiehlt es vor Spielbeginn im Hauptmenü die „DMC-Historie“ anzusehen. Hier werden die Ereignisse aus den ersten vier Teilen zusammengefasst.

Zunächst schlüpfen wir in die Rolle von Nero, einem jungen und aufmüpfigen Draufgänger, der nichts anbrennen lässt und zugleich eine große Klappe hat. Im Laufe des Spiels stoßen der in die Jahre gekommene Dante sowie der mysteriöse und besonnene V hinzu. Die genannten Charaktere verfügen über individuelle Fähigkeiten und einzigartige Waffen, die von legendären Schwertern über einen gewöhnlichen Gehstock bis hin zu Pistolen reichen.

So kann V mithilfe eines magischen Buches und dem entsprechenden Zauberspruch seine dämonischen Vertrauten Shadow, Griffon und Nightmare beschwören, die für ihn in den Kampf ziehen. Allerdings muss V selbst zum Gnadenstoß Hand ansetzen. Nero hingegen besitzt einen „Devil Breaker“, einen mechanischen Arm, der von Mechanikerin Nico entwickelt wurde. Und zu guter Letzt haben wir Dante, der mit seinen Pistolen Ivory und Ebony und seinen Schwertern Rebellion und Sparda sehr ansehnliche und beeindruckende Angriffe durchführen kann.
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Gehstock, Pistole oder doch Schwert?

Die Kämpfe fallen allesamt sehr dynamisch und abwechslungsreich aus. Besonders hervorzuheben sind die atemberaubenden Kampfszenen, die in puncto Animation auf ganzer Linie überzeugen können. Selbiges gilt auch für die filmischen Zwischensequenzen, die tatsächlich den Eindruck vermitteln, einen Film anzuschauen.

In ,,Devil May Cry 5″ ist das Gameplay sehr einfach gehalten. Bereits durch einfaches Knöpfe drücken, können zahlreiche Attacken durchgeführt werden, die in der Regel verheerenden Schaden verursachen. Sollte es doch noch eng werden und ihr vor dem Tod seid, dann könnt ihr rote und goldene Orbs einsetzen, um nicht vorzeitig das Zeitliche segnen zu müssen. Das Besondere dabei: Unser Fortschritt bleibt erhalten.

Spieler_Innen können zwischen der englischen und japanischen Vertonung wählen, die jeweils mit deutschen Untertiteln daherkommen. Zwar mag für die meisten die japanische Sprachausgabe das non plus ultra sein, aber die englischen Sprecher_Innen liefern ebenfalls einen sehr guten Job ab. Insbesondere Schimpfwörter und schnippische Bemerkungen klingen im englischen soviel amüsanter.
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Dämonen = Tod

Mit Dämonen ist ja bekanntlich nicht gut Kirschen essen. Vor allem nicht mit solchen, die unter anderem damit beschäftigt sind, Tote auf offener Straße zu verspeisen. Neben den obligatorisch schwächeren Monster, die ohne größere Mühe ausgeschaltet werden können, sind auch welche dabei, die ein wenig hartnäckiger sind. Die wohl größte Stärke des Spiels ist die Vielfalt der Dämonen: Sei es ein Insekten ähnliches Wesen mit einer riesigen Klinge oder oder ein mit Blut bedeckter und Narben übersäter Cerberus – die Charakterdesigns sind unglaublich detailliert, abwechslungsreich und teilweise wirklich verstörend.

Ein weiteres Highlight ist die musikalische Untermalung. Sei es eine Kampfszene oder eine Zwischensequenz, die Musik passt immer und hört sich keineswegs komisch an. Dabei wird auf eine breite Palette an musikalischen Genres wie dem Metal-, oder Punkrock zugegriffen. Insgesamt ist die Musik sehr energiegeladen, anspornend und mitreißend und trägt für ein motivierendes Spielerlebnis bei.
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Physische Umsetzung

Auch wenn die physischen Extras kein wertungsrelevanter Punkt des Reviews sind, so sollen sie doch erwähnt und aufgezeigt werden, da sie natürlich für mögliche Käufer des Spiels von Interesse sind. Für unser Review stand uns die edle Steelcase Edition zur Verfügung. Auf diesem sind die Protagonisten Dante, Nero und V zu sehen, die sich auf dem Weg zum Dämonenbaum machen.

 

 

Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, dass ,,Devil May Cry 5″ ein durchaus amüsanter Titel ist, der nicht nur Fans der Reihe überzeugen kann, sondern auch Neulinge. Vor allem das ungewöhnliche und zugleich sympathische Trio, bestehend aus Nero, V und Dante sorgen für ein abwechslungsreiches Spielerlebnis. Darüber hinaus kann das Spiel durch Witz, ansehnliche Animationen und Musik überzeugen. Wer allerdings eine umfangreiche und komplexe Story erwartet, der wird sicherlich enttäuscht sein. Doch dies sollte eher Nebensache sein, denn der Fokus liegt auf das Schlachten der Dämonen, was meiner Meinung nach sehr gelungen ist.
Spiele-Review: Devil May Cry 5 [Playstation 4]
8.4 Team
Handlung7.5
Grafik7.5
Musik10
Spielspaß8.5
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Trailer:

Devil May Cry 5 – Reveal Trailer [PS4, deutsch] E3 2018

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