Review: Food Wars! The Third Plate Vol. 4 [Blu-Ray]

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©Yuto Tsukuda, Shun Saeki / Shueisha, Food Wars! Shokugeki no Soma Committee3

Anfang Februar veröffentlichte KAZÉ das finale vierte Volume der Serie „Food Wars! The Third Plate“ im Handel. Natürlich haben wir uns auch das Staffelfinale für euch angesehen und verraten euch in unserer nachfolgenden Review, wie das Menü diesmal gemundet hat.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Große Verluste

Soma ist es zwar gelungen, Hayama in die Schranken zu weisen, doch neben ihm haben nur die wenigsten das Aufeinandertreffen mit den Mitgliedern des Totsuki Zehnerrats überstanden. Nur Erina, Megumi und Takumi sind neben ihm aus dem Rebellenlager noch im Rennen, die letzteren beiden auch nur, weil Rindo Kobayashi, die Nummer 2 des Zehnerrats, die Prüfungsregeln von Central nach ihrem eigenen Gusto abgewandelt hat. Alle anderen Rebellen konnten sich nicht durchsetzen und wurden daher offiziell der Schule verwiesen.

©Yuto Tsukuda, Shun Saeki / Shueisha, Food Wars! Shokugeki no Soma Committee3

Diesen Umstand möchten Soma und seine übriggebliebenen Kameraden natürlich nicht so stehen lassen, weshalb sie Direktor Azami und seine Organisation Central zu einem alles entscheidenden Shokugeki um die Sitze im Zehnerrat herausfordern wollen. Denn wenn sie dort die Mehrheit besitzen, können sie nicht nur den Schulverweis ihrer Freunde rückgängig machen, sondern zugleich Azami als Direktor absetzen. Allerdings denkt dieser zunächst nicht daran einzuwilligen, denn er hat schließlich keinen Vorteil aus diesem Wettkampf. Plötzlich tauchen jedoch der ehemalige Rektor Senzaemon Nakiri, Gin Dojima und Somas Vater Joichiro Saiba auf.

Vorbereitung auf den Wettkampf

Als letzterer, an dem Azami einen Narren gefressen zu haben scheint, anbietet, sich bei einer Niederlage von Soma und Co. Azamis Organisation und Idealen unterzuordnen und das Restaurant Yukihira zu schließen, willigt der Direktor schließlich ein und es kommt zu einem Regiments-Shokugeki. Im Gegensatz zu einem normalen Shokugeki treten bei dieser Form des Kochwettkampfs zwei Teams gegeneinander an. Dabei kommt es jedoch trotzdem immer wieder zu 1 vs. 1 Duellen zwischen Mitgliedern der Teams. Wie viele dieser Duelle pro Runde stattfinden, wird vorher ausgehandelt. Jeder Koch, der sein Duell mit der Gegenseite verliert, ist automatisch ausgeschieden. Verloren hat am Ende das Team, das keine kampfberechtigten Mitglieder mehr übrighat.

©Yuto Tsukuda, Shun Saeki / Shueisha, Food Wars! Shokugeki no Soma Committee3

Da sich Soma und Co. diesmal dem aktuellen Zehnerrat von Central gegenübersehen, wird es vor dem alles entscheidenden Wettkampf Zeit für ein Spezialtraining. Da beim Regiments-Shokugeki zwar eigentlich jeder Koch für sich gegen einen Gegner kämpft, es jedoch nicht untersagt ist, den anderen Mitgliedern des eigenen Teams, die in der gleichen Runde am Wettbewerb teilnehmen, unter die Arme zu greifen, zielt dieses Training auf eine Verbesserung des Teamworks ab. Dafür werden die Schüler zunächst in zwei Gruppen eingeteilt. Während Takumi und Megumi gemeinsam mit Gin Dojima an den Start gehen, müssen sie sich mit einem Team aus Erina, Soma und dessen Vater Joichiro messen. Das Thema des Wettkochens ist diesmal ein französisches Gratingericht und schnell wird klar, auf was genau das Training ausgerichtet ist.

Das Regiments-Shokugeki

Da beim Regiments-Shokugeki keine Beschränkung der Teilnehmerzahl ausgehandelt wurde, zieht Azami mit allen acht noch verbliebenen Mitgliedern des Zehnerrats in den Kampf, da Hayama ja bereits geschlagen wurde und Erina sich ihrem Vater mutig entgegenstellt und auf der Seite der Rebellen mitmischt. Um den zahlenmäßigen Nachteil auszugleichen, rekrutieren Soma und Co. noch einige hervorragende Mitstreiter aus der Schülerschaft. Dabei handelt es sich um Ishiki Satoshi, Subaru Mimasaka, Kuga Terunori und den ehemaligen dritten Sitz des Zehnerrats, Tosuke Megishima. Insgesamt kommt es so zu einem Wettkampf 8 vs. 8, bei dem immer drei Köche aus jedem Team gleichzeitig an den Herdplatten stehen.

Bei der ersten Runde treffen Ishiki und Tosuke auf zwei neue Mitglieder des Zehnerrats und auch Soma ist gleich mit von der Partie. Dieser bekommt es mit Nene Kinokuni zu tun, der ehemals sechsten und nun vierten in der Zehner-Elite, die auf japanische Küche und im Speziellen auf Soba-Nudeln spezialisiert ist. Glücklicherweise werden die Themen für die Wettkämpfe ausgelost, doch Soma beweist schlechtes Losglück, denn er zieht ausgerechnet das Thema Soba! Wird er es schaffen ein Mitglied der Zehner-Elite in dessen Spezialgebiet zu schlagen. Und was ist mit den Duellen von Ishiki und Tosuke? Findet es doch im finalen Volume der dritten Staffel von „Food Wars!“ einfach selbst heraus!

Bild und Animation

Natürlich kommt auch das Bild des finalen vierten Volumes der dritten Staffel von „Food Wars!“ wieder im aktuellen Standardformat von 16:9 und bei einer Full HD Auflösung von 1080p daher. Man bleibt dabei weiterhin der Linie mit kräftigen Farbtönen treu und die Bildschärfe ist zu jeder Zeit einwandfrei.

Die Animationen der Serie schaffen es auch am Ende der Staffel ihr solides Niveau zu halten. Da es sich um einen Koch-Anime handelt, sind diese auch nicht allzu sehr gefordert. Bemerkenswert ist jedoch wieder die Detailtiefe bei der Darstellung von Zutaten und fertigen Gerichten, bei denen sich sichtbar Mühe gegeben wurde. Insgesamt kann das Bild des Anime als gut bewertet werden, auch wenn er sich in diesem Punkt nicht unbedingt von den meisten anderen Animes abgrenzen kann.

Ton und Synchronisation

Wie gehabt bleibt beim Ton des Anime auch beim vierten Volume alles beim Alten. Das bedeutet, dass dieser weiterhin im DTS HD Master-Audio Format vorliegt und über eine Stereotonspur ausgegeben wird. Im Falle von „Food Wars!“, das sich primär auf das Kochen und die Dialoge fokussiert, reicht dies aus. Qualitativ ist der Ton zudem ohne Zweifel hervorragend.

Auch bezüglich der deutschen Vertonung setzt sich das gewohnte Bild fort. Das bedeutet, dass alle beteiligten Sprecher auch im Verlauf des finalen Volumes der dritten Staffel von „Food Wars!“ wieder einen sehr guten Job machen. Das gilt vor allem für die Hauptcharaktere. Dass diese sich mittlerweile an ihre Rollen gewöhnt haben, merkt man der Performance noch einmal positiv an. Gesamthaft verdient die deutsche Vertonung somit weiterhin das Prädikat gelungen.

©Yuto Tsukuda, Shun Saeki / Shueisha, Food Wars! Shokugeki no Soma Committee3
Physische Umsetzung

Wie von unseren weiteren Rezensionen gewohnt, hat die physische Aufmachung des Produkts auch diesmal keinen Einfluss auf unsere Review-Gesamtwertung. Wir geben euch nachfolgend dennoch einen kleinen Überblick, der euch bei einem potenziellen Kauf als Entscheidungshilfe zu Gute kommt. Alle nachfolgenden Informationen und Bilder beziehen sich dabei auf die Blu-Ray-Variante des vierten Volumes von „Food Wars! The Third Plate“.

Wie schon seit der ersten Staffel üblich kommt auch das finale Volume der dritten Staffel als Digipack mit eigenem Pappschuber daher. Der Schuber ist erneut von ausreichender Stabilität, sollte aber dennoch pfleglich behandelt werden! Während man auf diesem wieder auf ein FSK-Logo verzichten konnte, prangt ein solches aufgedruckt auf dem Digipack. Sowohl auf dem Schuber, als auch auf dem Digipack ist diesmal Soma allein im Schnee von Hokkaido zu sehen. Auf Extras hat man wieder einmal verzichtet.

Fazit

Das finale Volume der dritten Staffel von „Food Wars!“ treibt die Koch-Action durch den Beginn des Regiments-Shokugekis als alles entscheidenden Kampf zwischen Central und den Rebellen noch einmal auf eine neue Stufe. Trotzdem bleibt auch Zeit für Charakterentwicklung, denn als Zuschauer erfährt man endlich viele neue Details zu Joichiros Vergangenheit. Auch Hintergrundinformationen zu Ishiki Satoshi und Nene Kinokuni werden enthüllt. Hinzu kommen neben einem bemerkenswerten Detailgrad im Hinblick auf Gourmetwissen auch eine gleichbleibend solide Bildqualität mit einem Auge für die kulinarischen Details sowie eine gewohnt gute deutsche Vertonung, bei der sich auch die Sprecher der neuen Charaktere (diesmal vor allem die neuen Mitglieder des Zehnerrats und die Bookmen der W.G.O.) gut einfügen.

Durch das Finale der Staffel am Ende der ersten Runde des Regiments-Shokugeki fühlt es sich zudem so an, als hätte man gerade erst den ersten Gang eines schmackhaften Menüs serviert bekommen, der Lust auf die folgenden Gänge/Episoden macht. Hoffen wir also, dass KAZÉ die Fans des Gourmet-Animes nicht zu lange auf die vierte Staffel warten lässt, in der es zur Entscheidung kommt!

Review: Food Wars! The Third Plate Vol. 4 [Blu-Ray]
8.3 / 10 Team
Handlung7.5
Charakterentwicklung9
Animation8
Synchronisation8
Unterhaltung9
ALLGEMEINE DATEN

Veröffentlichung: 6. Februar 2020

Publisher: KAZÉ

Genre: Gourmet, Comedy, Shonen, Ecchi

Laufzeit: ca. 150 Minuten

FSK: 12

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS HD MA 2.0 Deutsch und Japanisch

Untertitel: Deutsch

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Handlung:

Die Schüler der Totsuki-Akademie erfahren von der neuen Elite-Organisation Central, dass am Ende des zweiten Semesters die von allen gefürchtete Versetzungsprüfung ansteht. Im Vorjahr wurde dabei über die Hälfte aller Teilnehmer erbarmungslos ausgesiebt und der Totsuki verwiesen. Doch durch Rektor Azamis Reform wird diesmal alles anders – allerdings nur, wenn sich die Schüler strikt an seine Anweisungen halten. Soma und seine Freunde aus dem Polarsternwohnheim wissen, dass Central alles daran setzen wird, die verbliebenen Rebellen loszuwerden, und wollen die Hoffnung fast aufgeben. Jedoch haben sie nicht mit Erina gerechnet, die sich in einer emotionalen Krise befindet. Mithilfe der Rebellen will sie gegen ihren besitzergreifenden Vater aufbegehren und unterzieht alle ihrem höllischen Spezialtraining …


Alle Reviews auf AnimeNachrichten.de spiegeln die Meinung des jeweiligen Autors wider.

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