Review: Assassination Classroom the Movie: 365 Days‘ Time

Assassination Classroom
© Yusei Matsui/SHUEISHA, ASSASSINATION CLASSROOM Committee

Am Freitag, den 9. Februar 2018, veröffentlichte Publisher peppermint anime den Animefilm „Assassination Classroom the Movie: 365 Days‘ Time“. Wie es uns gefallen hat mit Nagisa und Karma in Erinnerungen zu schwelgen, erfahrt ihr natürlich in unserer Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Eine unvergessliche Zeit

Eines vorweg: Wer sich von Assassination Classroom the Movie: 365 Days‘ Time viel neues Bildmaterial erhofft, der wird enttäuscht sein, schließlich handelt es sich im Grunde um einen Recap-Film, der uns noch einmal in die verrückte Zeit des Assassination Classroom entführt und die Rückblicke dabei in wenige neue Szenen einbettet. Los geht es mit einem nun erwachseneren Nagisa, der das alte Schulgebäude besucht, in dem er und seine Klassenkameraden so viele Stunden mit ihrem außergewöhnlichen Lehrer Koro-sensei verbracht haben. Rein zufällig trifft er dabei auf seinen alten Freund Karma, der die gleiche Idee hatte. Gemeinsam fangen die beiden nun an, in Erinnerungen zu schwelgen.

© Yusei Matsui/SHUEISHA, ASSASSINATION CLASSROOM Committee

Dabei werden uns zunächst Rückblicke gezeigt, die mit Karma und Nagisa selbst in direkter Verbindung stehen. Bei Karma handelt es sich dabei um seine ersten Tage im Assassination Classroom und die ersten Kontakte mit dem gelben Tentakelmonster, das gleichzeitig Anschlagsziel und Lehrer war. In Nagisas Fall bekommen wir noch einmal Ausschnitte aus den Episoden zu sehen, in denen sich der Konflikt zwischen ihm und seiner Mutter zuspitzt und dürfen erleben, wie es Koro-sensei gelingt, dabei zu helfen den Streit zu klären.

Das Ende ist nah

Von diesen beiden doch recht persönlichen Rückblicken einmal abgesehen, fokussiert sich der Film anschließend vor allem auf die finalen Episoden der Serie. Dabei wird kurz die Geschichte von Kaede angerissen, bevor wir noch einmal den Paintball-Showdown zwischen den beiden Schülergruppen der Klasse 3-E erleben dürfen. In diesem fällt die Entscheidung, ob sich die Schüler für die Rettung oder die Tötung ihres außergewöhnlichen Lehrers entscheiden. Dabei mündet der Kampf am Ende in einer finalen Auseinandersetzung zwischen Nagisa und Karma, die sich beide nichts schenken.

© Yusei Matsui/SHUEISHA, ASSASSINATION CLASSROOM Committee

Nun fest entschlossen Koro-sensei zu retten macht sich die Klasse daran, wichtige Daten von einer Raumstation zu stehlen. Es wird jedoch schnell klar, dass keine hundertprozentige Chance auf eine Rettung des Lehrers besteht. In der Zwischenzeit hat jedoch auch die Regierung neue Schritte eingeleitet, um sich des gelben Monsters zu entledigen. Das kann die Klasse 3-E natürlich nicht auf sich sitzen lassen und macht sich auf den Weg zum alten Schulgebäude, wo neben Koro-sensei jedoch weitere alte Bekannte auftauchen…

Bild und Animation:

Wie zu erwarten kommt der Film in der Standardauflösung von 1080p daher. Dabei erwarten den Käufer statte Farben und ein kontrastreiches Bild in guter Qualität. Auch die Animationen sind gut gelungen. Wer die Serie gesehen hat, kann dabei bereits recht gut einschätzen, was ihn in Sachen Bildqualität erwartet. Die wenigen neuen Szenen des Films fügen sich dabei qualitativ nahtlos in das gute Gesamtbild des bekannten Bildmaterials ein.

Ton und Synchronisation:

Der Ton kann mit dem gelieferten LPCM-Format natürlich besonders punkten, wenn man ein entsprechendes Soundsystem besitzt, um ihn zur Geltung zu bringen. Neben der reinen Qualität stimmt auch die Abmischung von Effektgeräuschen, Stimmen und Musik und tragen zum positiven Gesamtbild des Tons bei.

Die deutsche Synchronisation enthält grundsätzlich natürlich auch nur einige neue Szenen, schließlich handelt es sich in weiten Teilen um einen Recap-Film. So ist es wenig verwunderlich, dass der Film in diesem Bereich sowohl die Stärken, als auch die Schwächen der TV-Serie adaptiert. Dabei muss man hervorheben, dass die bekannten Intonationsschwächen bei der Betonung von japanischen Charakternamen oder eher -Endungen auch beim Film wieder auffällig sind. Gerade zu Beginn des streifens fallen auch kleinere Asynchronitäten zwischen Lippenbewegungne und Synchronisation auf. Das ist schade, denn ansonsten kommt die deutsche Umsetzung solide daher.

Physische Umsetzung:

Die physische Umsetzung ist wie gewohnt kein wertungsrelevanter Punkt unseres Reviews, dient euch als potenziellen Käufern jedoch als Information, auf was ihr euch einstellen könnt. Die nachfolgenden Informationen und Bilder beziehen sich auf die Blu-Ray-Version des Films.

„Assassination Classroom the Movie: 365 Days‘ Time“ kommt -angelehnt an das Design der einzelnen Volumes der TV-Serie – in einem Digipack daher. Dieses befindet sich in einem eigenen Pappschuber, der Schutz bietet und zumindest einigermaßen stabil daherkommt. Glücklicherweise konnte man auf dem Schuber selbst auf das FSK-Logo verzichten. Ein solches findet man stattdessen auf dem Digipack selbst. Da sich dieses sowieso meistens im Schuber befindet, kann man aber natürlich darüber hinwegsehen. Im Inneren des Digipacks findet der Käufer nur die Disc, die den Film enthält und nur moderat mit Extras wie Trailern zu anderen peppermint Veröffentlichungen oder den Credits bestückt ist. Auch physische Extras hat man sich gespart.

Fazit

Wer die Animeserie rund um die Klasse 3-E und ihren Assassination Classroom zu Ende geschaut hat, der kann gut nachvollziehen, wie emotional die finalen Episoden der Serie waren. Der Film Assassination Classroom the Movie: 365 Days‘ Time versucht dabei diese emotionalen Momente in ca. 90 Minuten einzufangen und gibt dem Zuschauer somit eine Möglichkeit die finalen Folgen der TV-Serie in abgekürzter Form zu erleben, die nicht minder emotional daherkommt. Das gelingt dem Film sehr gut, indem bekanntes Bildmaterial in wenige neue Szenen rund um Nagisa und Karma verpackt werden. Für alle, die sich Erkenntnisse über den Verbleib der Schüler der 3-E erhofft haben, dürfte vor allem der Abspann des Films interessant sein, der uns dabei einen kurzen Eindruck gibt, was aus Nagisas Klassenkameraden geworden ist. Ansonsten eignet sich der Streifen vor allem für all jene, die einfach noch einmal kurz in den Assassination Classroom zurückkehren möchten, um noch einmal auf den verrückten gelben Lehrer mit seinen Tentakeln zu treffen!

Review: Assassination Classroom the Movie: 365 Days‘ Time
7.3 Team
Handlung6
Charakterentwicklung6.5
Animation8
Synchronisation7.5
Unterhaltung8.5
ALLGEMEINE DATEN

Veröffentlichung: 9. Februar 2018

Publisher:  peppermint anime

Genre: Action, Comedy, Shounen

Laufzeit: ca. 93 Minuten

FSK: 12

Bild: 1080p

Ton/Sprache: LPCM 2.0 und 5.1

Untertitel: Deutsch

 

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Handlung:

365 Tage dauerte die unvergessliche Zeit im Assassination Classroom für die Schüler der Klasse 3-E. Koro-sensei, das verrückte, gelbe Tentakelmonster „mit Smiley-Gesicht, war in all der gemeinsamen Zeit sowohl ihr leidenschaftlicher Lehrer als auch ihre unschlagbare Zielperson. Als Karma und Nagisa, die mittlerweile erwachsen sind und kurz vor ihrer ersten Anstellung stehen, sich in ihrem alten Schulgebäude wieder begegnen, versinken sie in Erinnerungen an dieses eine Jahr voller lustiger Momente, brenzliger Situationen und geschmiedeter Anschlagspläne. Irgendwann werden sie Koro-sensei sicherlich wiedersehen.

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