Piraterie
©Shouji Gatou・Yuka Nakajima/Amaburi Restoration Committee
Wie nun das Bezirksgericht Osaka kürzlich bekannt gab, wurden drei Seitenbetreiber der „Haruka Yume no Ato“-Webseite wegen Manga-Piraterie verhaftet. Laut der „Association of Copyright for Computer Software belaufen sich die aktuellen Schäden durch die illegalen Aktivitäten bei ca. 73,1 Milliarden Yen (etwa 640 Millionen US-Dollar).

Die drei Männer wurden zu jeweils drei Jahren und sechs Monaten, drei Jahren und zwei Jahren und vier Monaten ohne Bewährung verurteilt. Bereits im Oktober 2017 wurden insgesamt neun Verdächtige verhaftet. Ihnen wurde unter anderem vorgeworfen auf „Haruka Yume no Ato“ illegale Links zu urhebergeschützes Material anzubieten. Bei dieser Aktion arbeitete die Polizei aus neun Präfekturen mit den Verlägen Kadokawa, Kodansha, Shueisha, Shogakukan, Square Enix und Hakusensha zusammen.

Die japanische Regierung hatte zuvor die Internetprovider gebeten, zunächst freiwillig den Zugriff auf illegale Manga-Webseiten zu sperren Laut Schätzungen der ,,Content Overseas Distribution Association“ (CODA) belaufen sich die Schäden durch illegale Angebote im Internet bei ca. 400 Milliarden Yen – Tendenz steigend.

Seit Anfang dieses Jahres wurden im Rahmen des „Trans Pacific Partnership“ (TPP) neue Gesetze in die Wege geleitet, die es möglich machen ohne Beschwerde eines Copyright-Inhabers gegen den Verstoß von Urheberrechte vorzugehen. Im November des vergangenen Jahres  wurde ein Japaner wegen Manga-Piraterie verhaftet. Darüber hinaus musste „YouTube“ vorläufig die Kontoinformationen von einem Usern offenlegen, der offenbar gegen das Urheberrecht verstoßen hatte. Mehr Informationen dazu findet ihr hier. 

Haruka Yume no Ato:
:
Quelle:

ANN

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