Japanischer Manga-Markt gewinnt weiter an Zuwachs

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Gabriel Dropout
©2016 Ukami/KADOKAWA CORPORATION AMW/Gabriel Dropout PARTNERS
Die Verantwortlichen der „All Japan Magazine and Book Publisher’s and Editor’s Association“ (AJPEA) haben einen neuen Finanzbericht zur aktuellen Lage des japanischen Manga-Marktes veröffentlicht. In diesem Bericht werden die konkreten Gewinnzahlen, die im Jahr 2019 erzielt wurden, vorgestellt.

Laut der AJPEA sind die Einnahmen im Jahr 2019 um 0,2 Prozent gestiegen. Somit konnte man einen Gesamtgewinn von knapp 14 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Zudem geht in dem Bericht hervor, dass der Umsatz im Printbereich um 4,3 Prozent gesunken ist. Demnach gingen die Printverkäufe zum 15. Mal in Folge zurück. Insgesamt wurden hier etwa 11 Milliarden US-Dollar eingenommen. Allerdings stieg der Umsatz von bedruckten Manga-Bänden um vier Prozent an. Grund hierfür sind die steigenden Preise der Verlage sowie immense Erfolge von einzelnen Manga-Reihen, wie z.B „Demon Slayer“.

Doch trotz der sinkenden Verkaufszahlen im Printbereich befindet sich der digitale Manga-Markt weiter im Aufwind. So stieg der Gesamtumsatz Jahr 2019 auf 23,9 Prozent an, wobei der digitale Verkauf von Mangas einen Gewinn von knapp 2,3 Milliarden US-Dollar erzielen konnte. Dies entspricht einem Wachstum von 29,3 Prozent. Der AJPEA zufolge hatte die Schließung der Piraterieseite „Mangamura“ einen wesentlichen Einfluss für dieses Wachstum gehabt. In dem Bericht geht zudem hervor, dass der Verkauf von Light Novel-Reihen und bedruckte Fotosammlungen ebenfalls wächst.

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