Angeschaut: Welcome to the Ballroom Episoden 1-3

© Tomo Takeuchi, Kodansha / Ogasawara Tanzstudio

Diesmal haben wir uns für Euch die ersten drei Episoden eines weiteren neuen Sport-Animes angesehen: Welcome to the Ballroom ist die TV Anime-Adaption zu Tomo Takeuchis Manga „Ballroom e youkoso“. Der Anime behandelt – wie der Titel bereits vermuten lässt – das Thema Tanzsport.

Anmerkung: Das Review enthält leichte Spoiler zu den ersten drei Folgen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Mittelschüler Tatara Fujita, der in nichts besonders gut zu sein scheint und zudem keine Ahnung hat, was er eigentlich zukünftig mit seinem Leben anfangen will – bis er eines Tages ins Ogasawara-Tanzstudio stolpert. Dies gehört keinem geringeren als dem internationalen Profi-Tänzer Kaname Sengoku, in dem Tatara sofort ein Vorbild sieht. Wäre das toll wenn er doch nur so tanzen könnte wie Sengoku! Tatara ist wild entschlossen einen Tanzkurs im Studio zu belegen, doch die teuren Einschreibgebühren dafür kann er sich nicht leisten. Sengoku, der Potential in dem jungen Schüler sieht bietet ihm unentgeltlich Stunden bei erfahreneren Schülern der Tanzschule an, für die er nicht zu bezahlen braucht – und bald ist Tatara Feuer und Flamme: sein neues erklärtes Ziel ist es, selbst einmal Profitänzer zu werden! Kein leichtes Unterfangen für jemanden, der so unbeholfen ist, wie ein neugeborenes Reh und keinerlei Körpergefühl besitzt.

Als Tatara herausfindet, dass seine Mitschülerin Shizuku Hanaoka ebenfalls das Ogasawara-Tanzstudio besucht, ist er umso entschlossener, seinen Traum zu verwirklichen – insgeheim erhofft er sich, Shizuku eines Tages seine Tanzpartnerin nenne zu können. Und so beginnt sein Tanzunterricht mit den Tanzschülern Jinbo Tomochika und Karen Banba, die ihn unter ihre Fittiche nehmen und ihm das Tanzen beibringen sollen. Schnell bemerken die beiden allerdings, dass Tatara mit Anweisungen und Schrittreihenfolge hoffnungslos überfordert ist.

© Production I.G

Als Tatara eines Tages Shizukus Tanzpartner Kiyoharu Hyoudou kennenlernt, ist er von dessen Tanzstil so sehr angetan, dass er ihn kurzerhand einfach kopiert – und siehe da, das fällt ihm um einiges leichter als nach Anweisung seiner Kollegen zu tanzen! Die Tatsache, dass Tatara sich Schrittfolgen am besten durch Nachahmen merken kann, scheint alle zu begeistern und erweist sich als besonders hilfreich, als Tatara plötzlich während eine Tanzwettbewerbs für Hyoudou einspringen soll….

Fazit:

Ob tanzbegeistert oder nicht – dieser Anime begeistert auch die größten Tanzmuffel! Klar steht das Tanzen im Vordergrund, allerdings sind es die Charaktere, die einen sofort für die Serie zu begeistern wissen. Auch wenn der Zeichenstil sich deutlich von jenem anderer Animes abhebt, solltet ihr euch davon nicht abschrecken lassen. Angefangen bei Tatara über Sengoku und seiner Assistentin Mako Akagi bis hin zu Tataras „Tanzlehrern“ Jinbo und Karen sind die Charakterevon Grund auf sympathisch und machen den Kern der Serie aus. Der Anime strotzt vor Humor, artet aber nicht aus und bietet genau die richtige Prise Ernsthaftigkeit, die das Thema Tanzsport mit sich bringt. Ich jedenfalls bin schon gespannt auf die kommenden Folgen!

Welcome to the Ballroom läuft übrigens jeden Sonntag im Simulcast bei Amazon Prime.

 

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