Berserk  von Kentaro Miura gehört sicherlich zu den am längsten laufende Mangas seit ungefähr 26 Jahren . In den letzten Jahren gab es 3 Filme welche die Storyline von das Goldene Zeitalter erzählt haben. Doch davor gab es schon eine 25 Teilige Serie welche ab der zweiten Folge genau die selbe Handlung erzählte. Doch es gibt große Unterschiede zum Manga bei der Serie. Doch die sollen hier in dieser Review nicht so in den Vordergrund rücken, denn schon in der ersten Folge sieht man die gravierende Unterschiede.

 

Bei Berserk hat man eigentlic im Manga sehr viel Dark Fantasy elementen, mit Dämonen und anderen wesen, diese treten im Anime aber kaum auf, erst in den letzten Episoden. Vorher erlebt man einn blutiges Drama um Freundschaft und Verrat. Was auch sehr spannend ist, doch mancher Charakter bleibt etwas im Hintergrund, so dreht es sich immer um Guts, Caska und Griffith. Zwar taucht in den ersten Folgen auch ein Dämon auf, doch das nur in einer Folge. So ist die Handlung immer wieder voller Philosophie über Freundschaft und was diese eigentlich bedeutet, was immer wieder von blutigen Schlachten unterbrochen wird und wie Guts immer stärker wird.

 

Man muss beim anschauen bedenken das Berserk 1997 entstanden ist und die Produktion wahrscheinlich, nicht die teuerste war, so gibt es immer wieder Standbilder und manches sieht nicht mehr so gut aus, man sieht dem Anime wirklich sein alter an, denn in 18 Jahren ist viel passiert und einiges lässt sich heute einfacher animieren als damals noch. So ist die Action zwar reichlich und auch blutig, doch manchmal wirkt es nicht so als ob Guts wirklich so stark ist, wie man immer sagt, weil vieles seiner Kraft und Wucht bei den bewegten Bildern verloren geht. So metzelt er sich zwar immer wieder durch viele Gegner, doch beeindruckt es doch nur selten, eher wegen dem vielen Blut was immer wieder spritzt. Doch dann im drastischen Finale wirkt alles viel zu Harmlos. Dabei ist Berserk keines Wegs harmlos, die Gewalt und auch die Thematik richtet sich eher an ein erwachsenes Publikum.

 

Der Soundtrack bietet ein oder zwei Ohrwürmer, ist aber sonst kaum beeindruckend, vor allem das Opening Theme bietet das typische japanische Englisch, was voller Phrasen ist und irgendwie nicht so richtig zum Anime passt. Der geht zar ins Ohr aber man fragt sich immer wieder, was will er uns damit eigentlich sagen? Das fragt man sich zwar bei dem Anime öfters vor allem im Finale, wenn es auf einmal aufhört mit einem Cliffhanger und man so einige Fragen nicht erklärt bekommt, wenn man den Manga nicht kennt, hat man am Ende viele Fragen, zwar erklärt ein paar die erste Episode, doch eine menge wird einfach nicht beendet und das nach 25 Episoden.

 

Berserk ist ein unterhaltsamer Anime, der aber weit hinter seiner Vorlage zurück bleibt. Kann aber mit Philosophie über Freundschaft punkten und auch die Spannung ist geboten. Es gibt viel Gewalt und Blut und reichlich Action, wer Berserk nicht kennt, findet hier sicherlich einen Einstieg in das Universum, kann aber gleich auch zum Manga greifen oder die 3 neuen Filme schauen.

 

 

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