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Lupin the THIIIIIIIIRD, WOW! Diese Textzeile ist genauso ikonisch wie auch nostalgisch, handelt es sich dabei doch um die erste Zeile aus dem immer wieder abgewandelten Opening der „Lupin III.” Anime-Serien und Filme. Die auf dem Manga von „Monkeypunch“ basierenden Geschichten rund um Lupin III., den Enkel von Arsène Lupin, dem berühmten Gentleman-Dieb, und seine Partner Daisuke Jigen, Goemon Ishikawa XIII und Fujiko Mine begeistern seit nunmehr 50 Jahren mehrere Generationen. Nun hat Kazé mit der „Lupin III. TV-Special Collection“ 4 TV-Specials in Spielfilmlänge, die zwischen 1993 und 1996 erschienen sind, auf Blu-Ray und DVD veröffentlicht. Ob es Lupin gelingen wird, einen der Schätze an sich zu reißen, und was wir von den Abenteuern halten, erfahrt ihr in dieser Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

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Der Höllentrip

Lupin und Jigen sind, wie so oft, mal wieder in eine Bank eingebrochen und werden nun von der Polizei verfolgt. Sie verschanzen sich in einem Wohnhaus, um ihre Flucht zu organisieren. Da taucht auf einmal Inspektor Zenigata auf und befiehlt den Polizisten abzurücken und ihn mit den beiden Dieben allein zu lassen. Er möchte mit den beiden sprechen. Weil er immer wieder am Lupin-Fall scheitert, wurde er von diesem abgezogen. Stattdessen soll ein Auftrags-Killer namens Keith Hayden, der nun für Interpol arbeitet, Lupin und seine Kollegen tot oder lebendig fassen. Gleichzeitig wurde Zenigata damit beauftragt, die Waffen-Schmuggler-Gruppe mit dem Namen „Shot Shell“ zu zerschlagen. Da kommt Lupin die Idee sich mit Shot Shell anzulegen, um ihnen Geld zu stehlen, und Zenigata, dem er nicht nur als Freund helfen möchte, sondern den er wohl richtigerweise als ungefährlicher einstuft, wieder in seine ursprüngliche Position zu heben.

Um dieses Ziel zu erreichen, begeben die drei sich auf einen illegalen Waffenmarkt, um sich einzudecken. Dann führt Lupin seinen Plan aus: Fujiko und Goemon, denen er Anteile an der Beute versprochen hat, retten die entführte russische Nuklear-Wissenschaftlerin Karen Korosky. „Retten“ heißt in diesem Falle jedoch, dass auch er sie ausnutzen möchte. Denn während die drei sich auf den Weg zu einem russischen Militärhafen machen, infiltrieren Lupin, Jigen und Zenigata diesen bereits. Ihr Ziel? Ein russisches atomares U-Boot stehlen, um die Aufmerksamkeit von Shot Shell auf sich zu ziehen. Karen soll ihnen dabei helfen, das U-Boot zu steuern, da keiner unserer Helden Erfahrungen am Steuer eines U-Boots mitbringt. Widerwillig hilft sie Lupin und gemeinsam gelingt es ihnen zu entkommen. Natürlich gelingt es ihnen dabei innerhalb kürzester Zeit die Aufmerksamkeit von Shot Shell auf sich zu lenken, auch wenn die USA mehrfach versuchten, das Boot zu kaufen. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass Karen und Jigen eine gemeinsame Vergangenheit haben, haben doch ihr ermordeter Vater und Jigen eine Zeit lang zusammengearbeitet. Einmal im Shot Shells Hauptquartier angekommen (nachdem unsere Helden Goemon, Zenigata und Karen auf Hawaii abgesetzt haben) macht der Anführer des Waffenschmuggler-Rings Lupin ein unwiderstehliches Angebot: nicht nur kauft er ihm das U-Boot ab, sondern bietet ihm außerdem ein paar weitere Jobs an, die er gebührend entlohnen würde. Zur Selben Zeit taucht Keith plötzlich auf Hawaii auf, kidnappt Karen und tötet Goemon. Zenigata kann diesem Angriff nur gerade so entkommen. Was werden unsere Helden nun tun? Kann Lupin Shot Shells Chef wirklich vertrauen?

Der Goldene Drache

Goemon besucht ein Kabuki-Theaterstück zum 400. Todestag der großen Ishikawa Goemons, welches ihn zum Teil sogar zu Tränen rührt. Plötzlich wird die Bühne jedoch von Ninjas gestürmt, die nur darauf aus sind, ihn zu töten. Währenddessen warten Lupin und Jigen in einer nahe gelegenen Arcade-Halle auf ihren Verbündeten. Als die beiden die Verfolgungsjagd bemerken, helfen sie ihm. Nachdem die Ninjas abgehängt wurden, verfolgt Zenigata Lupin und Jigen und kann die beiden sogar fangen. Nach einem kurzen Erfolgserlebnis für Zenigata können die beiden jedoch wieder einmal entkommen. Währenddessen wird Goemon wieder einmal angegriffen, aber Lupin schafft es ihm rechtzeitig zu helfen. Goemon aber lehnt diese Hilfe ab fordert die beiden auf zu gehen. Dabei fällt Lupin auf, dass die vom Hong Konger Mafia-Boss Chin Chin Chow verfolgt wurden. Also beschließt Lupin eine Party auf Chin Chin Chows Schiff zu infiltrieren, um mehr herauszufinden.

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Auf der Party angekommen treffen Lupin und Jigen auf Fujiko, die hinter einem Schatz her ist der sich angeblich auf der gesunkenen Titanic befinden soll: eine goldene Drachenstatue, die Lupins Opa Arsène Lupin angeblich stehlen wollte. Chin Chin Chow, der die drei bereits erwartete, erklärt ihnen alles über diesen Schatz und bietet Lupin eine Zusammenarbeit an. Als dieser ablehnt, bedroht der Mafiaboss ihn, weshalb er mit seinen Freunden flieht. Zur selben Zeit ist Goemon in Japan unterwegs. Dort sucht er nach einer alten Schriftrolle seines Dorfes Hisagi, die gemeinsam mit dem goldenen Drachen den Schatz bildet. Einmal gefunden wird er abermals von Ninjas attackiert. Bevor diese ihn aber umbringen können, wird er von einer bildhübschen Frau gerettet, die sich als Kikyo, seine Kindheitsfreundin entpuppt. Sie hat nach Goemon gesucht um gemeinsam das Erbe ihres Dorfes, und die Ehre von Goemons Familie aufrecht zu erhalten, indem man wieder die Kontrolle über die Schriftrolle und den goldenen Drachen erlangt. Derweil gelingt es Lupin und Jigen ein U-Boot zu klauen um den goldenen Drachen zu bergen. Einmal geborgen werden unsere Helden nicht nur von Chin Chin Chow, sondern auch von Jigen und Kikyo attackiert, der zur Wahrung der Ehre seiner Familie sogar seine Verbündeten töten würde. Als Fujiko sich dann scheinbar auch noch Chin Chin Chow anschließt müssen unsere Helden Lupin und Jigen ohne den Drachen oder die Schriftrolle fliehen. Wird es Goemon gelingen die Ehre seiner Familie aufrecht zu erhalten, werden Lupin und Jigen das Ganze überleben, und was hat die mysteriöse Kikyo vor?

Der Schatz des Harimao
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Lupin geht mal wieder seiner liebsten Beschäftigung nach: Dinge stehlen. Diesmal stiehlt er aber nicht irgendwas, nein. Als Ziel hat er sich eine Affenstatue auserkoren, die gemeinsam mit zwei weiteren Statuen das Schloss zum Schatz des Harimao öffnen soll. Gemeinsam mit Jigen und Goemon gelingt der Diebstahl und die 3 entkommen problemlos. Mit seinem Flugzeug macht er sich zu Sir Archers Haus auf, ein ehemaliger Geheimagent für das MI 6, bei dem sich Fujiko eingeschlichen hat. Bevor Lupin sich dem Haus jedoch nähern kann kommt Sir Archers Enkelin Diana Archer in ihrem Flugzeug angeflogen. Diana ist Gastdozentin an einer Universität in den USA und möchte ihren Großvater in den Semesterferien besuchen. Nicht nur ist Sir Archer ein ehemaliger Geheimagent, sondern hat auch sehr viel Geld mit dem Bau des Eurotunnels verdient, welchen er persönlich versichert hat. Somit wäre er, im Falle von Schäden oder gar eines Einsturzes, zur Zahlung von Reparaturkosten verpflichtet. Nun kommt es zu einem Anschlag auf besagten Eurotunnel, sodass eine Summe von insgesamt 83 Mrd. Pfund fällig wird. Zu viel, trotz dem großen Vermögen der Archers. Aber Sir Archer lässt sich natürlich nicht so einfach ausnehmen. Stattdessen bittet er das Versicherungshaus Lloyds, welches damit beauftragt ist das Geld einzufordern, um Zeit, da er wisse wie er an mehr als genug Geld kommen kann: Er möchte den legendären Schatz des Harimao bergen. Um das zu schaffen, muss er natürlich alle drei Statuen finden. Während Lupin die Affenstatue hat, befindet sich die Vogelstatue noch in Amsterdam. Also reist Sir Archer mit seiner Enkelin und Fujiko nach Amsterdam. Gleichzeitig gelangen auch unsere Helden um Lupin in die Kanalstadt. Dort kommt es zum Showdown zwischen Lupin und Diana, den die Schönheit erst einmal für sich entscheiden kann. Das lässt Lupin jedoch natürlich nicht auf sich sitzen und verfolgt sie auf ihrer Flucht. Dabei werden beide von Zenigata festgenommen. Gleichzeitig zeigt sich ein weiterer Gegenspieler für Lupin: Eine Gruppe von Nazis geleitet von einer mysteriösen Führerin. Was hat es mit ihr auf sich, und welche Verbindung hat Sir. Archer zu Harimao?

Der Diamant der Dämmerung

Lupin ist zu Besuch bei einem alten Boss Dolune, welcher schwerkrank an sein Bett gebunden ist. Dieser möchte seinem alten Freund etwas schenken: den Diamanten der Dämmerung. Dieser ist, laut Dolune, der Schlüssel zu einem Schatz eines längst ausgerotteten, alten Stammes in Marokko: Den Gelten. Also macht sich Lupin mit dem Zug nach Marokko auf, wird aber von Zenigata gestellt, der im ganzen Abteil seine Polizisten positioniert hat. Dort zeigt sich allerdingt, dass es noch eine andere Organisation gibt, die es auf Lupin abgesehen hat. Und diese möchte Lupin nicht festnehmen, sondern umbringen. Lupin gelingt jedoch, wie so oft, die Flucht vor dieser Organisation und ihrer Anführerin Sadachiyo, sowie vor Interpol. Zenigata, der auf das Kommando von Mayor Jean Pierre hört, wird daraufhin ebenfalls nach Marokko geschickt.

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In Marokko angekommen schaut sich Lupin auf einem Bazar um. Dort stößt er zufälligerweise auf eine öffentliche Ansage geltischer Nachfahren, die das marokkanische Volk über die Gräueltaten an ihrem Volk aufklären möchte. Die Polizei unterbindend dies jedoch sofort. Abends besucht Lupin eine Bar, in der er auf Fujiko trifft. Diese versucht ihn zu verführen, um herauszufinden was Lupin in Marokko vorhat. Kurz bevor die beiden sich jedoch im Bett vergnügen können, werden sie abermals von den Assassinen gestört, die hinter Lupin her sind. Am nächsten Tag trifft Lupin auf eine alte Dame, die seinerzeit die Bedienstete der Prinzessin der Gelten war. Diese erzählt Lupin und Jigen die Geschichte von Dolune, wie er sich in die Prinzessin verliebte, sie gemeinsam ein Kind bekamen und sich für immer voneinander verabschieden mussten. Bei diesem Abschied bekam jeder der beiden eine Hälfte des Diamanten der Dämmerung und sahen einander nie wieder. Heutzutage existieren nur noch wenige Gelten, die versuchen ihre Kultur wieder aufleben zu lassen, aber von der marokkanischen Regierung und Polizei daran gehindert werden. In all diesem Trubel trifft Lupin auf die mysteriöse, faszinierende und wunderschöne Lara, eine geltische Aktivistin, die die andere Hälfte, des Diamanten bei sich trägt. Was hat es mit Lara auf sich, wer steckt hinter der Unterdrückung der Gelten und gibt es den geltischen Schatz wirklich? Und was hat Dolune damit zu tun?

So divers und unterschiedlich die verschiedenen Geschichten der „Lupin III. TV-Special Collection” auch sind, bleibt jeder der vier Filme in der Kollektion fundamental eine „Lupin-Geschichte“. Lupin erfährt von einem Schatz, möchte ihn stehlen, scheint Erfolg zu haben aber gibt den Schatz schlussendlich zum Wohle einer anderen Person oder der Menschheit auf. Doch, obwohl alle vier Filme auf diesem Fundament gebaut sind, ist jeder für sich gesehen ein eigenes Abenteuer. Insgesamt war die TV Special Collection sehr erfrischend was das Storytelling angeht.

Bild und Animation

Die „Lupin III. TV-Special Collection“ wurde in 1080p und 16:9 gemastert. Trotzdem sind die TV-Specials selbst in 4:3 kreiert worden und werden somit auch so abgespielt. Man merkt an einzelnen Bildfehlern, aber auch der Animation generell, dass diese Filme aus den 90ern stammen.

Das die 4 Lupin-Specials in dieser Kollektion aus den 90ern stammen sind sie ausschließlich per Hand animiert worden. Das hat definitiv seine Nachteile (wie weniger klares Bild, mehr Bildstörungen, Bildrauschen, weniger poppige Farben etc.), aber auch einige Vorteile. So ist das Bild in sich konstant und der handgezeichnete Stil gibt den Animatoren mehr Freiraum für künstlerische Entfaltung in der Animation. Außerdem wirken die handgezeichneten Hintergründe in manchen Szenen fast wie Kunstwerke, welche man sich problemlos einrahmen könnte. Auch erinnert der Stil von Slapstick-Comedy gepaart mit cooler Action an die frühen Folgen von „Detektiv Conan“. Was wir auch betonen möchten ist, dass der Anime auf Blu-Ray ihre volle Wirkung entfalten können. Dank der Auflösung ist das Bild klar wie nie, sodass man die Kunst voll genießen kann.

Ton und Synchronisation

Erst einmal die technischen Daten: Die Specials sind mit japanischem und deutschem Ton verfügbar, ersteres natürlich mit deutschen Untertiteln, und beides im Format Dolby Digital 2.0. Insgesamt ist der Ton sehr klar und man kann deutlich das Gesprochene von Hintergrundgeräuschen und der Musik unterscheiden. Das sorgt für ein sehr angenehmes Hörerlebnis, welches nicht durch zu laute oder leise Segmente gestört wird. Der Soundtrack ist eine Mischung aus jazzigen Klängen und großen Big Band Songs. Er ist sehr passend für das vorliegende Material gewählt und hat uns sehr gefallen.

Was uns auch sehr gefallen hat ist die deutsche Vertonung der TV-Specials. Diese stammt offensichtlich, wie auch die Specials selbst, aus der 90ern und sind somit in vielerlei Hinsicht heutzutage eine erfrischende Abwechslung. Die Synchronsprecher der fünf Hauptcharaktere Arsene Lupin III (Peter Flechtner), Daisuke Jigen (Tilo Schmitz), Fujiko Mine (Ghadah Al-Akel), Goemon Ishikawa XIII (Peter Reinhard) und Inspektor Zenigata (Stefan Staudinger) sind gut gewählt und absolut ikonisch. Untereinander sind sie sehr gut eingespielt und haben großartige Chemie. Auch die Übersetzung ist sehr gelungen und auch sehr offensichtlich in den 90er Jahren entstanden. So hat man sich, insbesondere was Witze angeht, einige Freiheiten genommen, die heutzutage eher selten sind. Eine Szene aus „Der Diamant der Dämmerung“ ist uns besonders im Kopf geblieben. In dieser ist Lupin umzingelt von Assassinen. Deren Anführer ruft: „Du bist Lupin, nicht wahr?“ Darauf antwortet Lupin sehr schnippisch: „Nein, ich bin Karel Gott die Rache des Ostblocks, also was soll der Quatsch?“. Die Referenz auf den bekannten tschechischen Schlager-Sänger kam unerwartet, sorgte bei uns jedoch für viele Lacher. Die deutschen Synchronisationen sind voll solcher kleiner Spielereien und machen dadurch viel Spaß.

Physische Umsetzung

Wie ihr es von uns schon kennt, hat die physische Umsetzung der Produkte keinen Einfluss auf die Gesamtwertung des Reviews. Dieser Abschnitt dient mehr dazu, euch ein Bild von dem zu vermitteln, was euch als Käufer erwartet. Dabei beziehen sich alle Beschreibungen auf die Blu-Ray-Fassung der „Lupin III. TV-Special Collection“.

Die Kollektion kommt als aufklappbares Digipack im eigenen Schuber daher. Dieser ist schön stabil und wird eure Blu-Rays ausreichend schützen. Auf der Vorderseite sind die Plakate der vier enthaltenen Specials abgebildet, mit dem Logo der „Lupin III. TV-Special Collection“. Auf der Rückseite findet man Kurzbeschreibungen der Specials. Auf dem Digipack sind die Plakate der Filme nochmals in groß ersichtlich. Auf der Innenseite liegen die schlicht gehaltenen Blu-Rays, sowie Credits der einzelnen Specials.

Fazit

Die „Lupin III. TV-Special Collection“ ist eine wunderbar gelungene Sammlung vierer Lupin IIIrd Geschichten in Spielfilm-Länge. Jedes der vier Specials ist einzigartig und schaffte es uns in seinen Bann zu ziehen. Dabei sind die Specials auch sehr Anfänger-freundlich, sodass vorheriges Wissen über Charaktere oder Story für die Specials nicht benötigt wird. Auch auf technischer Basis ist die „Lupin III. TV-Special Collection“ ein Leckerbissen, hat man es doch dank der Skalierung auf 1080p geschafft einen „made for TV“ Anime aus den 90er Jahren echt schön aussehen zu lassen.

Auch die deusche Umsetzung der Specials ist gut gelungen. Nicht nur hat man einen richtig guten Cast von Synchronsprechern gewählt, sondern sich auch bewusst dazu entschieden die Lokalisierung etwas lockerer zu gestalten. Entstanden ist eine Synchro die in dieser Form nur in den 90ern entstanden sein, und doch in vielerlei Hinsicht zeitlos ist. Man kann wirklich sagen, dass mit der „Lupin III. TV-Special Collection“ Lupin ein für alle Mal nach einigen Jahren der Abwesenheit nach Deutschland zurückgekehrt ist. Für Fans von Lupin III., oder ähnlichen Anime wie Detektiv Conan oder Kaito Kid, sowie Serien wie „Lupin“, aber auch für Fans von Retro-Anime ist die „Lupin III. TV-Special Collection“ eine wunderbare Sammlung einiger der größten Abenteuer des ikonischen Meisterdiebs.

Review: Lupin III. TV-Special Collection [Blu-Ray]
8.5 / 10 Team
Handlung9
Charakterentwicklung7
Animation7
Synchronisation10
Unterhaltung9.5
Allgemeine Daten

Veröffentlichung: 18. Februar 2021

Publisher: KAZÉ Anime

Genre: Drama, Action, Comedy

Laufzeit: 360 Minuten

FSK: 12

Bild: 1080p, 16:9 Format [Film in 4:3]

Ton/Sprache: Japanisch, Deutsch, Dolby Digital 2.0 (Stereo)

Untertitel: Deutsch

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Handlung von „Der Höllentrip“ (1993):

Inspektor Zenigata ist am Boden zerstört: Nach drei Jahren ohne Verhaftung darf er bis auf Weiteres nicht mehr hinter Lupin herjagen! Stattdessen soll sich nun ein Profikiller um den Meisterdieb und seine Freunde kümmern. Doch Lupin hat schon eine – nicht ganz ungefährliche – Idee, wie er den Kopfgeldjäger loswerden und die Sache wieder in Ordnung bringen kann …

Handlung von „Der goldene Drache“ (1994):

Auf ihrer Schicksalsfahrt beförderte die Titanic einen alten Ninja-Schatz – die Skulptur eines Goldenen Drachen. An Bord war damals auch Lupins Großvater, der den Untergang zwar überlebte, die kleine, wertvolle Statue aber nicht stehlen konnte. Wird sein Enkel nun erfolgreicher sein und die heiß begehrte Skulptur vom Meeresgrund bergen?

Handlung von „Der Schatz des Harimao“ (1995)

Der legendäre Harimao erleichterte die Engländer im Zweiten Weltkrieg um angeblich etliche Milliarden Dollar. Aber wo ist die ganze Kohle geblieben? Die Lösung soll in drei Statuen zu finden sein, die Harimao hinterlassen hat – eine davon konnte Lupin bereits erbeuten. Doch so einfach wird es natürlich nicht, denn ein englischer Adliger ist ebenfalls hinter dem Schatz her …

Handlun von „Der Diamant der Dämmerung“ (1996)

Auf dem Sterbebett übergibt sein ehemaliger Konkurrent Dolune ein Abschiedsgeschenk an Lupin: den Diamanten der Dämmerung. Der soll der Schlüssel zu dem wertvollen Schatz der Gelten sein, der in Marokko verborgen liegt. Dort wird Lupin jedoch nicht nur von Inspektor Zenigata verfolgt, sondern auch von einer mysteriösen schwarzhaarigen Frau …


Alle Reviews auf AnimeNachrichten.de spiegeln die Meinung des jeweiligen Autors wider.

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