One Piece
© Eichiiro Oda / Shueisha / Fuji TV /Toei Animation
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Wie nun das Bezirksgericht Fukuoka am Mittwoch bekannt gab, wurde Romi Hoshino auch bekannt als „Zakay Romi” für schuldig gesprochen. Hoshino war Seitenbetreiber der illegalen Website “Mangamura”.

Das Gericht verurteilte den 29-jährigen Hoshino zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe von 10 Millionen Yen (ca. 91.100 US-Dollar). Außerdem wurde eine weitere Geldstrafe in Höhe von 62 Millionen Yen (ca. 565.000 US-Dollar) verhängt. Diese basieren auf den erwirtschafteten Einnahmen, die der Seitenbetreiber auf einem ausländischen Bankkonto einzahlte.

Während einer Pressekonferenz erklärte ein Vertreter von Shueisha, dass die Strafe angemessen sei und man hoffe, dass das Urteil als Abschreckung dienen würde. Zusätzlich fügte er hinzu: „Wenn die Werke von denjenigen, die alles dafür gegeben haben, um sie zu erschaffen, umsonst weggegeben werden, beschädigt das die Grundlage für die Schaffung von interessanten Werken.”

Betreiber lebte auf den Philippinen

„Mangamura” ging im Jahr 2016 an den Start. Bereits im Mai 2018 gaben die japanischen Behörden bekannt, dass sie aktiv gegen den Seitenbetreiber ermitteln, nachdem Kodansha und andere Verlage im Sommer und Herbst 2017 Strafanzeige bei der Polizei erstattet hatten. Im Juli 2019 wurde Hoshino von der philippinischen Einwanderungsbehörde in Gewahrsam genommen und lieferte ihn im September desselben Jahres an Japan aus. Einen Monat später wurden mit Wataru Adachi, Kōta Fujisaki und Shiho Itō weitere Personen verhaftet, die in Verbindung mit „Mangamura” standen. Fujisaki bekannte sich schuldig, während Itō bei ihrer Anklageerhebung im September 2019 auf unschuldig plädierte.

Schaden in Milliardenhöhe

Die japanische Regierung hatte zuvor die Internetprovider gebeten, zunächst freiwillig den Zugriff auf illegale Manga-Webseiten zu sperren, darunter auch “Mangamura”. Daraufhin wurde der Seitenzugang am 17. April 2018 gesperrt. Jedoch berichtete noch am Tag die japanische “Asahi Shimbun”-Zeitung, dass die illegale Seite weiterhin aktiv ist. Laut den Internetprovidern sei eine Abschaltung nur durch die Seitenbetreiber möglich.

Laut Schätzungen der ,,Content Overseas Distribution Association“ (CODA) belaufen sich die Schäden zwischen September 2017 und Februar 2018 durch „Mangamura” bei knapp 19,2 Milliarden Yen (ca. 2,92 Milliarden US-Dollar).

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