KIMETSU No YAIBA ©2016 by Koyoharu Gotouge / SHUEISHA Inc.
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Die Verantwortlichen der „All Japan Magazine and Book Publisher’s and Editor’s Association“ (AJPEA) haben einen neuen Finanzbericht zur aktuellen Lage des japanischen Manga-Marktes veröffentlicht. In diesem Bericht werden die konkreten Gewinnzahlen, die im Jahr 2020 erzielt wurden, vorgestellt.

Laut der AJPEA erzielte die Manga-Industrie im Jahr 2020 einen Rekordumsatz von 612,6 Milliarden Yen (ca. 5,77 Milliarden US-Dollar), was einem Wachstum von rund 23 Prozent entspricht. Im Vorjahr konnte man einen Gewinn von knapp 498 Milliarden Yen verzeichnen. Demnach ist dies der höchste Umsatz seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1978. Der vorherige Rekord stammt aus dem Jahr 1995. Hier lagen die Einnahmen bei rund 586,4 Milliarden Yen.

Aus dem Bericht geht zudem hervor, dass man zum ersten Mal seit 2014 im Printbereich Gewinne verzeichnen konnte. So lagen die Einnahmen bei rund 270,6 Milliarden Yen. Dies entspricht einem Wachstum von 13,4 Prozent. Auch der digitale Manga-Markt befindet sich weiterhin im Aufwind. So wurden im Jahr 2020 knapp 342 Milliarden Yen (etwa 3,22 Milliarden US-Dollar) eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 31,9 Prozent. Berücksichtigt wurden Manga-Bände sowie Manga-Magazine.

Zwar stieg der Umsatz für bedruckte Manga um 24,9 Prozent auf 207,9 Milliarden Yen (ca. 1,96 Milliarden US-Dollar) an, aber die Verkäufe von gedruckten Manga-Magazinen sind rückläufig. Hier sank der Umsatz um 13,2 Prozent auf 62,7 Milliarden Yen (ca. 590,3 Millionen US-Dollar).

Aufwärtstrend hält an

Neben der aktuellen Lage des japanischen Manga-Marktes wird auch die Rolle von Streaming-Diensten thematisiert. So haben diese maßgeblich dazu beigetragen, dass einige Manga-Titel von einer Langlebigkeit profitieren. Zudem hebt der Bericht den enormen Erfolg von „Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba“ hervor. Auch wird ein Bezug zur aktuellen Corona-Krise gezogen. So geht aus dem Bericht hervor, dass die „COVID-19-Müdigkeit“ für die steigende Popularität von „Isekai“-Geschichten beigetragen hat.

Insgesamt weist der japanische Manga-Markt seit 2018 einen Aufwärtstrend auf. Dabei konnten die digitalen Verkäufe im Jahr 2019 zum ersten Mal die Print-Verkäufe hinter sich lassen.

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