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Fotografieren ist eine Leidenschaft, die viele vielleicht nicht verstehen. Auf der Suche nach dem perfekten Bild, treibt es foto- Begeisterte rund um die Welt. Doch anders als Sebastião Salgado, dem Wim Wenders mit der Doku „Salz der Erde“ verewigt hat, ist der Hauptcharakter in „Photo Kano“ noch ganz am Anfang und fotografiert lieber seine Mitschülerinnen. Was am Anfang noch wie ein typischer Slice of Life RomCom Anime beginnt, scheint doch nach den ersten 5 Episoden mehr zu sein.

Da die Vorlage von „Photo Kano“ ein Datingsimulationsgame war und auch der gleichnamige Manga, hat der Anime in seiner Handlung natürlich ein paar typische Genreelemente. Man merkt immer wieder im Verlauf der ersten 4 von 5 Folgen, dass es um das Kennenlernen von Mädchen geht. Das alles beginnt damit, dass Kazuya eine Kamera von seinem Vater geschenkt bekommt, welchen man in den ersten 5 Episoden nie zu Gesicht bekommt. Doch Kazuya scheint Glück zu haben, gleich ein paar beliebte Mädel der Schule wollen sich von ihm fotografieren lassen. Er scheint sie zu kennen. Das ruft den Foto-Klub auf den Plan und er wird Mitglied. So entwickelt sich die Handlung nach und nach. Doch irgendwann wird klar, dass hier mehr dahinter steckt, als seichte Unterhaltung. Denn schon mit Episode 5 ändert sich die Handlung, es wird dramatisch und man erfährt mehr über die Figuren und dann ist es mit Vol. 1 auch schon vorbei.

Bei „Photo Kano“ hat man am Anfang echt das Gefühl, man bekäme den typischen Harems Anime vorgesetzt. Kazuya lernt immer mehr Mädels kennen und trifft sie immer wieder. Dann kommen noch die Elemente aus der Datingsimulation dazu, sodass er Mädels überzeugen versucht, für ihn zu posieren. Hier kommt der sexy Faktor des Animes hervor. Denn er bedient sich typisch japanischer Fetische, hier vor allem Sexy Posen im Badeanzug. Auch ein paar Höschen gibt es zu sehen und es wird viel darüber gesprochen. Doch im Grunde ist die Handlung noch sehr harmlos und man bemüht sich wirklich, dies nur einen Teil der Handlung sein zu lassen und auch andere Elemente einzubringen. Was jetzt natürlich die Frage aufwirft, wo geht die Reise hin?
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Für die Animaton von „Photo Kano“ war „MADHOUSE“ zuständig. Da „Poto Kano“ ja eher ein ruhiger Anime, bei dem nicht unbedingt Action mit im Spiel ist, sondern die Schönheit der Mädels und auch die Leidenschaft der Fotografie, ist der Fokus hier natürlich auf die unterschiedlichen Charaktere gelegt, die alle ihre Charaktereigenschaften, auch in äußeren Merkmalen wieder spiegeln. Busen-Blitzer Azu ist groß, weil er immer Aufnahmen von oben macht. Doch auch die Mädchen sind sehr verschieden vom Charakter und Aussehen her. Hier ist wirklich für jeden Geschmack was dabei, von der schüchternen Zierlichen bis hin zur Tollpatschigen mit großen Busen. Man merkt, dass die Zielgruppe hier eher junge Männer sind.

Die Synchronisation von „Photo Kano“ ist gut geworden. Man versucht natürlich nah am Original zu sein, was hier bei dem Thema vielleicht einfacher ist, als bei anderen Animes. Auch bei der Aussprache der Namen gibt man sich Mühe. Zwar sind manche Stimmen etwas anders als die im Original, doch die Sprecher passen zum großen Teil zu den Charakteren.
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„Photo Kano“ Zom 1 überrascht, denn man erwartet eigentlich seichte Unterhaltung, mit etwas Erotik. Nach und nach bekommt man jedoch eine interessante Handlung geboten, die sich ab Episode 5 entwickelt, wo dann dieses Volume leider auch schon vorbei ist. Man will wissen, wie es weiter geht.

 

 

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Handlung:
Kazuya ist ein ganz normaler Oberschüler – bis ihm sein Vater am Ende der Sommerferien eine alte Kamera überlässt. Von da an beschäftigt er sich intensiv mit seinem neuen Hobby und beginnt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Er entdeckt seine Umwelt noch einmal neu und tritt bald der Foto-AG bei. Seine Kamera – denkt er – wird ihm helfen, neue Freunde zu finden. Vor allem aber lernt er durch sie viele Mädchen kennen, denn sie alle wollen vor seine Linse …

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Anime/Manga Fan, Review und Newsautor.
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