Spiele-Review: Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered [Playstation 4]

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Ni no Kuni: Wrath of the White Witch™ & ©2011 LEVEL-5 Inc. All rights reserved. Published by NAMCO BANDAI Games Europe S.A.S.

„Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered“ ist seit dem 20. September 2019 für Playstation 4 und PC erhältlich. Wir haben uns die neue Remastered Version genauer angeschaut und zeigen euch, ob sich das Spiel lohnt. Zu Beginn müssen wir gestehen, dass wir das Original Spiel von der Playstation 3 nicht gespielt haben und dementsprechend keinen Vergleich ziehen können. Wir werden „Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered“ wie ein neues Spiel behandeln. Zudem werden wir euch großteils nur über den Anfang des Spiels berichten, damit wir euch nicht zu sehr vorweg nehmen.

Grafik & Atmosphäre

Für uns ist „Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin“ wie ein Anime, den ihr spielen könnt. Die Animationen wurden von Studio Ghibli übernommen, welches für großartige Anime wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ oder „Mein Nachbar Totoro“ bekannt ist. Des Weiteren stammt die Musik vom Tokyo Philharmonic Orchestra. Dementsprechend einzigartig ist das Spiel auch gestaltet.

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Sofort zu Beginn taucht man mit einem sensationellen Opening und einer sehr schönen musikalischen Untermalung in das Spiel ein. Wie bereits erwähnt ist dies ein Anime, der in ein Spiel verpackt wurde. Somit bekommt man immer mal wieder einzelne Anime-Szenen zu schauen. Die Eröffnungsszene reißt einen sofort mit und zeigt die Präsenz von Studio Ghibli sehr deutlich. Danach ist es ein Wechselspiel zwischen Anime-Szenen und Gameplay. Das lustige und schöne ist jedoch, dass man nie genau weiß, wann die nächste Szene kommt. Somit wird man teilweise echt überrascht und freut sich einfach nur das Spiel weiterzuspielen, damit man eine neue Szene sehen kann.

Grafisch ist das Spiel auf einem sehr hohen Niveau. Die Charaktere als auch die Welt in den Anime-Szenen sind sehr liebevoll gezeichnet und es ist fast so, als würde man einen Kinofilm schauen. Die Welt ist zu Beginn sehr farbkräftig und hell gestaltet, was einem sofort ein Heimatgefühl gibt. Positiv ist außerdem, dass viele Dialoge vertont sind, sogar in Japanisch. Dies schafft eine echte Kino-Atmosphäre.

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Es gibt das Spiel zwar auch für die Nintendo Switch, jedoch nur in der Originalversion mit 720p und 30 Bildern pro Sekunde. Bei der Schönheit des Spiels wäre das Spiel allerdings nicht im Handheld-Modus zu empfehlen. Dies ist ein Spiel, was man auf dem großen Fernseher in einer Kino-Atmosphäre genießen muss. Auf der PS4 Pro kann man das Spiel sogar in 1440p oder auch 4K genießen. Deswegen würden wir auch die Playstation 4 Version empfehlen, um das Spiel am besten genießen zu können.

Ein paar Kritikpunkte an der Grafik haben wir dennoch. Leider sind die Untertitel bei den Anime-Szenen manchmal schwer zu erkennen, da diese auf einem hellen Hintergrund teilweise untergehen. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau. Zudem empfinden wir die Texturen in der Spielwelt manchmal nicht ganz so durchdacht. Wenn man z.B. auf die Berge am Rande der Map blickt oder an Schluchten, fehlt dort ein wenig das Grafikdetail.

Eine Welt zum Entdecken

Normalerweise sind die Sachen, die man zu Beginn eines Spiels zu tun hat, immer sehr langweilig. Man muss immer nur mit Leuten reden, bekommt erstmal alles erklärt und darf dann seine Sachen sammeln. Bis zum ersten Kampf, auf den man doch zu Beginn besonders heiß ist, vergeht somit sehr viel Zeit. Dies ist in „Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin“ nicht anders, doch es hat noch nie so viel Spaß gemacht etwas anderes zu tun als zu kämpfen. Normalerweise langweilen einen diese Dialoge und die Rennerei zu Beginn eines Spiels oftmals sehr.

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In diesem Spiel wird das jedoch sehr geschickt in die Anime-Geschichte verpackt. Dadurch bekommt man zwischendurch immer mal wieder eine Anime-Szene als Überraschung. Zudem entdeckt man lauter kleine Details und zusätzliche Informationen, wenn man auch einfach nur durch die Spielwelt streift und diese untersucht. Die Welt in „Ni no Kuni“ ist echt belebt und es wirkt sehr dynamisch. Ständig passieren irgendwelche Dinge in der Spielwelt, die einen überraschen.

Manchmal ist es eine Person ist, die man plötzlich findet, dann anspricht und plötzlich erlernt man einen Zauber oder erhält wertvolle Informationen. Andere Personen, die mit einer blauen Sprechblase markiert sind, haben ein Anliegen, bei dem man ihnen helfen kann. Die Leute stehen auch nicht einfach bloß in der Gegend rum, sondern laufen umher oder machen irgendwas. Dadurch wirkt das Spiel auch so lebendig. Zum Erkunden eignet sich die Welt auch sehr gut, da es oftmals Schatztruhen oder andere Items zu finden gibt. Das schöne an diesen ist, dass man jede Schatztruhe nur einmal aufmachen kann und es somit jedes Mal ein echt schönes Erlebnis ist, wenn man eine findet.

Zusätzlich gibt es sogenannte Jagdaufträge. Diese sind aus vielen RPGs bekannt, man muss ein besonderes Monster finden und erlegen. Dazu gibt es jedoch eine Art Stempelkarte, mit der man am Ende Prämien bekommt. Das hilfreiche bei den Jagdaufträgen ist, dass diese Monster auch auf der Karte markiert werden und man nicht blind suchen muss. Generell ist das Spiel sehr spielerfreundlich, da es einem immer anzeigt, wo man hin muss. Im Vergleich zu anderen JRPGs gefällt uns dies hier besonders gut. Somit hat man nicht diese Probleme, nicht weiterzukommen und Zeit mit dem Suchen zu verschwenden, sondern kann sich voll auf das Spiel konzentrieren.

Als kleiner Kritikpunkt lässt sich jedoch anfügen, dass die Aufträge in Katzbuckel teilweise etwas wiederholend waren. Leider musste man mehrere Male Enthusiasmus besorgen. Da hätte man stattdessen lieber verschiedene Werte nehmen sollen. Außerdem sind die Monster bei den Jagdaufträgen viel zu schwach. Dort sollte man auf richtige Bosgegner treffen und nicht auf Gegner, die leicht zu besiegen sind.

Mut zum Detail

Die Details stechen in diesem Spiel besonders hervor. Man hat ein sehr dickes Buch in seinem Inventar, auf das man jederzeit zugreifen kann. Schaut man sich dieses zu Beginn an, wird man erschlagen, da dieses über 300 Seiten hat. Normalerweise spielt man ein Spiel auch nicht zum Lesen von Büchern, in diesem Spiel macht dies jedoch besonders Spaß. Dort stehen nützliche zusätzliche Informationen zu der Spielwelt, zu Zaubern oder Monstern drin.

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Zu Beginn hat man noch nicht alle Seiten von dem Buch, weswegen das Buch auch immer wieder etwas zum Entdecken bietet. Somit erhaltet ihr beispielsweise im Verlauf der Handlung von den NPCs verschiedene Seiten aus dem Buch. Dies kann dann z.B. ein Zauberspruch sein. Im Buch findet ihr dann alle Informationen darüber. Zudem gibt es auch eine Reihe von Geschichten, die ihr im Verlauf des Abenteuers sammelt. Diese beinhalten sehr interessante zusätzliche Informationen zur Geschichte. Zu Beginn bekommt man z.B. im Verlauf der Story eine Geschichte, in der man mehr über einen Wald erfährt. Dies sind Kurzgeschichten, welche aus mehreren Seiten bestehen.

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Nun fragt man sich jedoch, warum man sich den ganzen Kram durchlesen sollte. Die Details im Buch selber sind jedoch so stark, dass man zum Lesen animiert wird. Die Schrift wirkt wie aus einem echten Zauberbuch und es sind immer wieder sehr schöne Zeichnungen zu sehen. Auch das Storytelling in den Texten, als auch den Geschichten selbst, animiert einfach zum Lesen. Es ist so spannend die Welt der Magie zu erkunden und für Leute, die Interesse an Magie und Geschichten darüber haben, ist dieses Spiel nahezu perfekt. Bei dem Buch fühlt es sich so an, als ob man ein Zauberbuch liest.

Das Zaubern außerhalb vom Kampf

Auch außerhalb vom Kampf kann man zaubern. Dies ist im Spiel sogar sehr wichtig, um bestimmte Orte zu erreichen oder Dinge zu entdecken. Beispielsweise gibt es einen Zauber, der euch zwischen den Welten reisen lässt. Aber es gibt auch einen Zauber, der euch z.B. Schlösser öffnen lässt. Dieser kann in bestimmten Situationen sehr nützlich sein. Auch Kampfzauber können teilweise außerhalb vom Kampf verwenden werden. Beispielsweise hilft euch der Zauber „Feuerball“, wenn ihr mal etwas entflammen lassen sollt.

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Ganz wichtig sind auch die Zauber, die mit dem Herzen zu tun haben. Ihr könnt Personen Herzen entnehmen und geben. Dies ist wichtig, wenn ihr jemanden findet, der ein gebrochenes Herz hat. Dies bedeutet, dass er von einem Wert wie z.B. Enthusiasmus zu wenig hat. Also müsst ihr eine Person finden, die davon zu viel hat und diese dann fragen, ob sie euch etwas abgeben möchte. Anschließend wirkt ihr den Zauber, um der einen Person ein wenig Enthusiasmus zu nehmen und der anderen dieses dann zu geben. Daraufhin sind beide Personen wieder ausgeglichen.

Aus diesem Grund gibt es abseits der Hauptstory noch jede Menge zum Entdecken und Erleben. Durch die verschiedenen Aufgaben und Möglichkeiten, wird einem bei dem Spiel so gut wie nie langweilig.

Das Kampfsystem

Auch das Kampfsystem wirkt in diesem Spiel sehr dynamisch. Es ist ein Mix aus einem rundenbasierten Kampfsystem mit einem Echtzeit-Kampfsystem. Beim Kampf stehen einem sogenannte Vertraute zur Seite. Dies sind wichtige Helferlein, die für einen Kämpfen. Ehrlich gesagt sind diese auch viel besser zum Kämpfen ausgelegt, als ein kleiner Junge mit einem Zauberstab. Jeder Vertraute hat jedoch andere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Somit gibt es eigentlich auch nicht die perfekte Lösung zum Kampf, sondern man muss schauen, wem man denn gegenübersteht. Darauf schaut man auf den Typ. Je nach Typ des Gegners kann man im Vorteil oder Nachteil sein.

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Doch man kann mehrere Vertraute mitnehmen und im Kampf dann jederzeit wechseln. Das muss man auch, da diese eine gewisse Ausdauer haben und nach einiger Zeit erstmal eine Pause benötigen. Dementsprechend muss man sich eine Taktik überlegen, die dies auch berücksichtigt. Anfangs ist das noch kein Problem, da die Kämpfe sehr schnell vorbei sind, doch später kann dies zur Herausforderung werden. Besonders bei Bosskämpfen sollte man sich überlegen, wie man vorgeht. Vertraute haben auch verschiedene Skills, die sie mit dem Erreichen von höheren Levels erlernen. Doch man kann nicht alle erlernen und irgendwann muss man sich ähnlich wie bei Pokémon auch mal von einem Skill trennen. Zusätzlich können Vertraute mit Ausrüstung ausgestattet werden, um deren Werte zu verbessern.

Auch Oliver selber kann Kämpfen, doch er ist ein Magier und ist dementsprechend eher stark in magischen Attacken. Zu Beginn merkt man gar nicht, dass das Kampfsystem so dynamisch ist und denkt, dass es rundenbasiert ist. Bei längeren Kämpfen, kann man jedoch feststellen, dass dies nicht so ist. Uns ist dies nach dem ersten Bosskampf aufgefallen. Im Kampf hat man die Möglichkeit Attacken auszuweichen. Man kann dabei nämlich einfach im Kampffeld rumlaufen. Möchte man also auf etwas warten, kann man umherlaufen, um nicht getroffen zu werden.

Es gibt jedoch Spezial-Attacken, von denen man auf jeden Fall getroffen wird. Doch dafür gibt es die Funktion „Verteidigen“. Diese setzt man ein, kurz bevor ein starker Angriff eines Gegners bevorsteht. Wenn dieser dann ausgeführt wird, fügt er nur wenig Schaden zu und der Gegner wird eventuell für kurze Zeit handlungsunfähig. Der perfekte Moment um bei einem Bosskampf anzugreifen.

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Achtung, jeder Kämpfer hat nicht etwa eine eigene Lebensleiste, wie man es vermuten würde. Sie sind alle mit Oliver verbunden und teilen sich seine Lebensleiste. Deswegen sollte man auch auf die Schwächen der Vertrauten achten, da man sonst eventuell hohen Schaden einstecken muss. Dies klingt vielleicht im ersten Moment sehr schwierig, aber es ist halt einfach nur so, als ob ihr euren Charakter physisch auswechselt und Kampfwerte sich verändern.

Wenn man bei seinem Charakter auf Angreifen drückt, führt dieser einfach eine Reihe an Komboangriffen durch. Es wirkt im ersten Moment rundenbasiert, jedoch lässt sich der Angriff unterbrechen, indem man wegläuft. Zwischendurch erscheinen auf dem Kampffeld auch Mana-Kugeln und HP-Kugeln, die einem helfen. Glücklicherweise gibt es auch einen Heilzauber, den man auch außerhalb des Kampfes verwenden kann, um sich zu heilen.

Manchmal erhaltet ihr im Kampf eine seltene goldene Essenz. Diese füllt sowohl eure Lebens- als auch Magiepunkte komplett auf. Zusätzlich setzt ihr dann eine mächtige Spezialattacke ohne MP-Verlust ein. Hier möchte ich jedoch noch anfügen, dass die Kämpfe teilweise sehr einfach sind und kaum fordern. Das ist für erfahrene JRPG-Veteranen vielleicht etwas langweilig.

Zusätzlich ist es etwas schade, dass die Essenzen, die im Kampf fallen gelassen werden, nur im Kampf selber eingesammelt werden können. Liegt noch eine Essenz herum, von der man HP oder MP kriegen könnte, wird diese nach dem Kampf nicht automatisch aufgesammelt, sondern ist einfach weg. Das hätte man vielleicht etwas anders lösen sollen.

Handlung [Achtung Spoiler zum Spielbeginn]

Der Protagonist des Spiels ist ein kleiner Junge namens Oliver, welcher in der kleinen Stadt Motorville lebt. Das Spiel startet in dieser Stadt, wo Oliver eigentlich nur seinem normalen Leben als Kind nachgeht. Er spielt mit anderen Kindern und probiert gerne aufregende Sachen aus. Doch eines Nachts verunglückt er und landet in einem Fluss. Schnell sammeln sich viele Bewohner der Stadt an und retten ihn gemeinsam. Seiner Mutter blieb dann vor Schreck das Herz stehen. Kurze Zeit später verstirbt diese im Krankenhaus. Zu Hause angekommen weint Oliver sehr stark und auf einmal wird sein Stofftier, welches den Namen Tröpfchen trägt, zum Leben erweckt.

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Genauer gesagt wurde dadurch ein Fluch gebrochen, den der Antagonist auferlegt hat. Dabei handelt es sich um den bösen Magier Shadar, der allen Menschen das Herz brechen möchte. Dieser wird jedoch von der bösen weißen Hexe kontrolliert. Sie wird zu Beginn des öfteren gezeigt, wie sie Oliver beobachtet und bereits Pläne schmiedet, um ihn umzubringen. Für sie stellt Oliver nämlich die größte Gefahr dar, da er der Retter der Welt sein soll und große, noch verborgene Kräfte besitzt. Die weiße Hexe wird Oliver auf seinen Reisen den ein oder anderen Stein in den Weg legen.

Es gibt in dem Spiel zwei verschiedene Welten. Zum einen die Menschenwelt, welche in Motorville lebt und eigentlich nichts mit Magie zu tun hat. Zum anderen die große Magierwelt, welche in mehrere kleinere Unterwelten unterteilt ist. Zu Beginn landet man dort im nördlichen Sommerland. Dort befindet sich auch das Königreich von Katzbuckel, einer sehr niedlichen Stadt, die von einem Katzenkönig regiert wird.

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Das besondere zwischen der Menschen und Magierwelt ist jedoch, dass es in beiden Welten sozusagen dieselbe Person gibt. Diese Personen sind miteinander verbunden und wenn einer Person etwas passiert, hat dies auch Auswirkungen auf die Person in der anderen Welt. Die Mutter von Oliver ist somit z.B. noch nicht verloren. Bloß ihrem Abbild in der Magierwelt ist etwas schlimmes durch den Kampf gegen den Antagonisten Shadar passiert.

Aufgrund dessen ist es Olivers Ziel diese Person zu retten, um auch seine Mutter zu retten. Doch als kleines Kind stellt sich das Kämpfen anfänglich als sehr schwer dar. Aufgrund dessen hilft sein treuer Begleiter Tröpfchen ihm, wo es nur geht. Ob bei der Suche nach einem geeigneten Zauberstab, oder bei dem Erlernen von Zaubern. Tröpfchen erklärt einem alles. Demnach muss der Held erstmal ausgebildet werden und die Magie von Oliver muss zunächst mächtiger werden, bevor er es mit Shadar aufnehmen kann.

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Fazit

„Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered“ verzaubert uns wortwörtlich. Das Spiel lässt sich gar nicht mit anderen Spielen vergleichen, da es ein komplett neues Genre eröffnet. Es sind teilweise Elemente drin, die z.B. in Final Fantasy auch vorkommen, wie z.B. die belebten Städte und Orte in Final Fantasy XV, jedoch ist dies gefühlt das erste Spiel, was Anime und RPG so gut vereint. Damit ist gemeint, dass wir einen Anime, der so gut in einem Spiel integriert ist, noch nie gesehen haben. Klar, es gibt Anime-Adaptionen wie von Dragon Ball, One Piece oder Sword Art Online.

Hierbei macht Studio Ghibli jedoch den deutlichen Unterschied. Man merkt wirklich, dass ein Ghibli Anime in einem Spiel verpackt ist. Es ist nicht nur einfach ein One Piece oder Dragon Ball, welches total hoch animierte Cutscenes und tolle Kämpfe enthält. Es ist viel mehr ein Spiel, dass durch den wahren detaillierten Anime-Charakter hervorsticht. Die Anime-Szenen sind wirklich so gut gezeichnet, wie man es z.B. aus „Chihiros Reise ins Zauberland“ kennt. Teilweise fühlt man sich sogar echt wie im genannten Anime, da man ja auch eine Reise in ein Zauberland macht und dort mit völlig neuen Situationen konfrontiert wird.

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In Kombination mit der wundervollen Welt der Magie, die man im Spiel sehr gut erleben kann, bekommt man ein ganz anderes Erlebnis, als wenn man ein Spiel der bereits aufgezählten Anime spielt. Es lässt sich auch nicht direkt mit Final Fantasy vergleichen, da der Grafikstil ein ganz anderer ist. Die Anime-Szenen kann man vielleicht mit denen aus „World of Final Fantasy“ vergleichen, sind jedoch trotzdem noch ein wenig besser.

Das Spiel ist für Anime-Fans in nahezu allem perfekt. Besonders wenn ihr auch Magie mögt, bietet das Spiel sehr viel Potenzial. Wenn ihr Anime mögt und z.B. auch gerne Fairy Tail schaut, wird euch das Spiel sehr gefallen. Man lernt die Kraft der Magie kennen, erlebt dazu noch eine sehr schön erzählte Geschichte und wird von den Details jedesmal überrascht und begeistert.

Mit der Remastered Version hat man das ohnehin schon sehr gute Spiel perfektioniert und zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht. Das ist ein Spiel, was man einfach zu Hause in einer Kinoatmosphäre erleben muss. Es eignet sich auch sehr gut, um es gemeinsam mit Freunden auf dem Sofa zu Spielen und zu Erleben. Bei dem Umfang verspricht „Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin“ euch sehr viele spaßige Stunden. Unserer Meinung nach ist es das beste Japan-Rollenspiel, was wir bisher sehen konnten und für Anime-Fans auf jeden Fall ein Must-Have!

Spiele-Review: Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered [Playstation 4]
9.5 Team
Handlung10
Grafik9
Musik10
Spielspaß9

[Deutsch] Ni no Kuni: Wrath of the White Witch Remastered – Launch Trailer – SWITCH/PS4/PC

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Der Fluch der Weißen Königin Remastered [Playstation 4]


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