Review: Yunas Geisterhaus Vol. 3 + 4 [Blu-ray]

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©TADAHIRO MIURA/SHUEISHA, YURAGISONOYUNASAN COMMITTEE

Wie ist es, als junger Mann in einer Pension mit Geistern und anderen mysteriösen weiblichen Gestalten zu leben? Das könnt ihr in der Anime-Adaption von „Yunas Geisterhaus“ erfahren. Wir haben uns die letzten beiden Volumes angeguckt und wie es uns gefallen hat, erfahrt ihr in unserer Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Entführung

Auf einem Spaziergang mit Koyuzu taucht plötzlich ein seltsamer Mann auf, Meister Genshirou. Dieser sucht schon seit einiger Zeit nach einer Braut mit spirituellen Kräften und als er Yuna erblickt, fasst er den Entschluss, sie zu ehelichen. Zusammen mit seiner Dienerin Oboro entführt der Drachengeistmeister Yuna in sein Reich. Doch als Kogarashi davon erfährt, zögert er nicht und eilt ihr zusammen mit Koyuzu und Sagiri zu Hilfe. Im Reich von Genshirou agiert er allerdings nicht sehr klug und wird schnell gefangen genommen. Während er versucht, Zeit zu schinden, damit Sagiri Yuna retten kann, wird diese von Oboro überrascht und im Kampf besiegt. Doch so leicht gibt sich die Truppe nicht geschlagen und Kogarashi schafft es den Drachengeist im Kampf mit nur einem Schlag zu besiegen. Der wahre Kampf gegen Oboro steht jedoch erst noch an, kann durch das Eingreifen von Nonko und Yaya, die von Koyuzu geholt wurden, jedoch beendet werden. Von Kogarashis Stärke überrascht, zieht Oboro auch in das Haus Yuragi ein, wo schon alle zusammen leben, mit dem Ziel, ein Kind von ihm zu bekommen, damit die Familie mit starken Mitgliedern fortbestehen kann.

Unangekündigter Besuch

Nachdem gerade so etwas wie Normalität eingekehrt ist – mit der Ausnahme, dass Oboro öfter versucht mit Kogarashi zu schlafen – taucht Chisaki plötzlich auf und möchte nachsehen, ob alles gut läuft. Nach einem gemeinsamen Bad im Onsen zusammen mit allen anderen Mädchen verbringt sie mit Yuna und Koyuzu die Nacht in einem Zimmer. Yuna rückt ihr jedoch sehr auf die Pelle, wie sie es sonst bei Kogarashi tut und es kommt zu einigen intimen Berührungen. Mitten in der Nacht taucht dann noch Kogarashi auf und legt sich in das freie Bett, da Yuna nun im gleichen Bett wie Chisaki schläft und als auch noch Oboro auftaucht, um Kogarashi zu verführen, ist das Chaos perfekt. Nach diesem ganzen Durcheinander steht das Sommerlager an. Da es ans Meer geht, braucht Sagiri noch einen neuen Bikini. So geht sie mit Kogarashi und ihrer Freundin Urara shoppen. Nach einer seltsam-erotischen Anprobe kann sie sich für einen entscheiden und so geht es mit der ganzen Truppe auf ins Sommercamp. Doch dort werden sie im Wasser von einer Hydra attackiert.

Schule und Ferien

Die Hydra greift die Badegäste aber nicht direkt an, sondern sie klaut den Mädchen die Badeklamotten und wickelt sie mit ihren Tentakeln ein. Kogarashi schafft es dann, den Hauptkörper des Monsters in 300m Tiefe zu vernichten – der einzige Weg zum Sieg, da die Tentakeln sich immer wieder regenerieren. Von dem Schock wird sich dann später im Onsen des Hotels erholt. Zudem schleichen sich Kogarashi und sein Freund Satoshi ins Zimmer der Mädchen, jedoch müssen sie fliehen, als eine Lehrerin die Zimmer nach ungebetenen Gästen durchsucht.

Im Sommercamp gibt es dann noch eine Mutprobe, in der die Freundinnen von Kogarashi den anderen Klassenkameraden zeigen wollen, dass Kogarashi wirklich Geister sieht und nicht nur spinnt, was allerdings nicht so ganz gelingt und den Zorn eines Geistes erweckt. Nach ein paar Turbulenzen rund ums Lernen für die Prüfungen und einen missglückten Liebestrank von Oboro für Kogarashi, den fälschlicherweise Sagiri zu sich nahm, die sich daraufhin in Kogarashi verliebte, geht es erneut ans Meer – diesmal aber in den Ferien und zusammen mit Nonko. Dort entdeckt Kogarashi einen weiblichen Geist an einer Klippe, um die sich mysteriöse Legenden ranken. Was hat es mit diesem Geist auf sich? Kann Kogarashi das Rätsel lösen und kommt er damit vielleicht auch einen Schritt näher an Yuna heran, um ihr Geheimnis zu lüften? All das verraten wir noch nicht, dazu schaut ihr am besten selbst die letzten beiden Volumes von „Yunas Geisterhaus“ an.

Bild und Animationen

Der Anime ist im 16:9 Standardformat gehalten und hat eine Auflösung von 1080p. Die Animationen sind gut gelungen und es fielen keine Bildfehler negativ ins Auge. Das Bild ist jederzeit scharf und die Animationen sind flüssig. Zensur findet weiterhin nur gelegentlich statt. In den meisten anrüchigen Szenen sind die Brustwarzen der Charaktere zu sehen und nicht verdeckt. Auf CG-Elemente wurde weitestgehend verzichtet, lediglich bei einigen Attacken von Geisterwesen hat man den Eindruck, dass sie zum Teil dadurch animiert wurden.

Ton und Synchronisation

Wie in den meisten Anime ist wieder sowohl die deutsche als auch die japanische Tonspur verfügbar (DTS HD MA 2.0) – wahlweise mit deutschen Untertiteln. Die deutsche Synchronisation ist im Großen und Ganzen gut gelungen. Die Stimmen, die in Volume 1 noch etwas gewöhnungsbedürftig geklungen haben, fallen überhaupt nicht mehr auf und auch alle neuen Stimmen, wie z.B. von Meister Genshirou, passen gut zu den jeweiligen Charakteren.

©TADAHIRO MIURA/SHUEISHA, YURAGISONOYUNASAN COMMITTEE
Physische Umsetzung

Wie ihr es bereits kennt: Die physische Umsetzung des Produkts ist natürlich wieder kein wertungsrelevanter Punkt unserer Kritik, soll euch aber ein Bild von dem vermitteln, was ihr als Käufer erwarten könnt. Die folgende Beschreibung und die Bilder beziehen sich dabei auf die Blu-Ray-Versionen von „Yunas Geisterhaus“ Volume 3 und 4.

Der Anime kommt in einer Standard Amaray-Hülle daher. Als Illustrationsmotiv für Volume 3 wurde Oboro und für Volume 4 Sagiri verwendet. Das FSK-Logo ist fest aufgedruckt, lässt sich aber durch Wendecover verstecken.

Als physisches Extra ist jeweils ein 16-seitiges Booklet beigelegt. Als digitale Extras sind einige weitere Trailer zu anderen Veröffentlichungen von Kazé enthalten.

Fazit

Auch in den Volumes 3 und 4 bietet Yunas Geisterhaus exakt das, was man schon in den ersten beiden Volumes sehen konnte. Ein schräger Humor, viel Fanservice und nackte Haut, gepaart mit witzigen Geschichten und einigen Kämpfen gegen Dämonen und Geister. Die Animationen und die deutsche Synchronisation sind auf einem guten Niveau und so wird auch der Abschluss der Anime-Adaption von „Yunas Geisterhaus“ allen Fans der Serie gefallen. Wer mit abgedrehten Humor und etwas Erotik wenig anfangen kann, für den könnte die Serie womöglich aber nichts sein.

Review: Yunas Geisterhaus Vol. 3 + 4 [Blu-ray]
7.7 / 10 Team
Handlung6.5
Charakterentwicklung7
Animation8.5
Synchronisation8
Unterhaltung8.5
Allgemeine Daten

Erscheinungstermin:  21. Oktober 2019 (Vol. 3) und 18. November 2019 (Vol. 4)

Publisher: KAZÉ

Genre: Mystery, Comedy, Ecchi

Laufzeit: 75 min. (pro Volume)

FSK: 16

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS HD MA 2.0 Deutsch und DTS HD MA 2.0 Japanisch

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Handlung

Lebenslanges kostenloses Wohnrecht – das käme Kogarashi gerade sehr recht! Seit er in seiner Kindheit nämlich von einem Geist besessen wurde, der ihn in massive Schulden gestürzt hat, ist er obdachlos und dauerpleite. Aus dem Grund hat er sich auch zu einem Medium ausbilden lassen, was ihm bei dem Angebot der Pension Yuragi nun sehr zunutze kommt. Die einzige Bedingung: Der Schüler soll den Geist austreiben, der in der Herberge spukt. Doch als sich herausstellt, dass es sich bei dem Geist um ein wahnsinnig süßes Mädchen ohne böse Absichten handelt, zögert Kogarashi. Anstatt sie zwanghaft zu erlösen, möchte er dem naiven Geisterteenie Yuna lieber dabei helfen, den Grund zu finden, warum sie die Welt der Lebenden noch nicht verlassen konnte. Im Badehaus wohnen jedoch noch andere nicht ganz normale junge Frauen – eine attraktiver als die andere – und nicht alle befürworten Kogarashis Aufenthalt, der unabsichtlich von einer schlüpfrigen Situation in die nächste stolpert …


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