Review: Free! Dive to the Future Vol. 1 [Blu-ray]

3
23
©Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi Fan Club

Das Schwimmabenteuer „Free!“ geht mit „Free! Dive to the Future“ dank peppermint anime auch auf Deutsch in die dritte Runde. Wir haben uns Volume 1 von Staffel 3 angeschaut und wie uns die ersten Folgen gefallen haben, das erfahrt ihr in unserer Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Überall verstreut

In der dritten Staffel von Free! sind viele der Charaktere aufgrund des Eintritts in die Universitäten verstreut. Rin ist in Australien, Makoto und Haruka sind in Tokio und Nagisa ist mit Rei immer noch im Iwatobi Schwimmclub aktiv. So wird zu Beginn der Staffel gezeigt, wo sich jeder Protagonist gerade befindet und was es Neues gibt. Das geht mit einer lustigen Episode 0 daher, in der regionale Maskottchen im Sumo-Ringen gegeneinander antreten und Makoto durch Zufall dazu gebracht wird, in das Kostüm von Iwa-Täubchen zu schlüpfen, dem Maskottchen von Iwatobi.

Abseits dieser Spaßepisode trifft Haru dann in Tokio alte Bekannte wie Asahi, mit dem er in der Mittelschule schon geschwommen ist, zusammen mit Makoto und Ikuya, der aber mit seinem Bruder nach Amerika auswanderte. Bei einem Treffen im Café von Asahis Schwester schauen sie sich alte Bilder an und Erinnerungen an Ikuya, den sie lange nicht gesehen haben, kommen hoch. Bei einem Universitätswettkampf für Erstsemester nehmen Haru und Asahi teil. In einem Freilstilrennen kann Haru Asahi besiegen und sieht zu seiner großen Verwunderung auch Ikuya an ihm vorbei gehen. Währendessen wird auch gezeigt, dass Rei und Nagisa drei neue Mitglieder im Iwatobi-Schwimmclub dazu gewinnen konnten und auch ohne die anderen nicht mit dem Schwimmen aufhören.

Vergangenheit und Gegenwart

In Rückblicken werden einige Schlüsselereignisse aus der gemeinsamen Vergangenheit von Ikuya und Haru nochmals gezeigt, wie die erste gemeinsame Staffel, die sie mit Asahi und Makoto verloren haben, ein Versprechen zwischen Ikuya und Haru, im nächsten Sommer erneut gegeneinander anzutreten und auch eine Rettungsaktion von Haru, als Ikuya beim Schwimmen zusammengebrochen ist. In der Gegenwart suchen Makoto, Haru und Asahi nach Ikuya, doch zunächt können sie ihn nicht finden, was auch an Ikuyas Freund Hiyori Toono liegt, der versucht, Ikuya zu beschützen und der ihn von seinen ehemaligen Freunden fernhalten möchte. Zufällig begegnen sich Haru und Ikuya dann auf einer Brücke, jedoch platzt Hiyori dazwischen und verhindert, dass die beiden länger miteinander reden können. Dennoch konnte sich Haru noch bei Ikuya entschuldigen, weil Haru in der Mittelstufe einfach mit dem Schwimmen aufgehört hatte und damit Ikuya zum Teil im Stich ließ.

Währenddessen ist Ikuyas Bruder Natsuya nach Sidney gereist, um dort von Coach Mihail trainiert zu werden, der sich gerade Rin angenommen hat. Da er sehr muskelfixiert ist und ihm Natsuyas Muskeln nicht gefallen, lehnt er dessen Bitte ab. Trotzdem kommt Natsuya täglich in die Schwimmhalle und guckt Rin und den anderen beim Schwimmen zu. Abends ist er oft mit Rin unterwegs und die beiden reden viel übers Schwimmen, über Haru und auch Ikuya. Bevor Natsuya Australien verlässt und nach Japan zurückkehrt, duelliert er sich noch mit Rin, doch aufgrund von Regen brechen beide das Rennen im nicht überdachten Schwimmbecken ab.

Ikuya bleib tabu

Haru und seine Freunde versuchen weiterhin Ikuya zu treffen. Doch Hiyori stellt sich Ihnen erneut in den Weg. Haru fordert Hiyori zum Duell, um Ikuya sehen zu können. Da Hiyori jedoch Rückenschwimmer ist, tritt Makoto gegen ihn an. Das Duell ist knapp, Hiyori kann allerdings gewinnen und so bleibt es Haru und seinen Freunden zunächst verwehrt, Ikuya zu besuchen. Später erfährt man auch mehr über Hiyoris Vergangenheit und wie seine Freundschaft mit Ikuya in Amerika zustande kam. Makoto trifft währenddessen einen alten Bekannten in der Schwimmhalle wieder, in der er ab jetzt Schwimmunterricht für Kinder gibt: Nao. Er trainierte ihn einst zusammen mit Haruka, Ikuya und Asahi auf der Mittelschule. Er trifft sich mit allen und beschließt, mit seinem Freund Natsuya zu reden, damit die Jungs Ikuya doch noch treffen können. Der hat wiederum einen heftigen Streit mit Hiyori, der ihm einreden möchte, Haru endlich zu vergessen.

Währenddessen trainieren die Mitglieder des Iwatobi Schwimmclubs fleißig im Trainingslager. Romio, eines der neuen Mitglieder, hat dabei, aufgrund eines früheren Fehlstarts, große Angst vor dem Wechsel in einer Staffel und genau diese soll der finale Abschluss des Traingslagers sein. Sosuke, der auch im Lager ist und dessen Verletzung an der Schulter immer besser wird, sodass er wieder mit dem Schwimmen anfangen kann, versucht ihm zu helfen. Doch Sosuke selbst muss auch eine wichtige Entscheidung treffen: eine Operation durchführen lassen oder nicht? Im Erfolgsfall kann er wieder Wettkämpfe schwimmen, bei Misserfolg wird er nie wieder schwimmen können. Mit Ryuuji Azuma hat auch noch ein ehemaliger internationaler Wettkampfschwimmer ein Auge auf Haruka geworfen. Was hat das zu bedeuten? Wie wird sich Sosuke entscheiden? Kann Romio seine Angst überwinden und am letzten Trainingscamptag den Wechsel bei der Staffel erfolgreich vollführen? All das wollen wir noch nicht vorweg nehmen. Dazu schaut ihr euch den Anime am besten selbst an.

©Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi Fan Club
Bild und Animationen

Der Anime ist im 16:9 Standardformat gehalten und hat eine Auflösung von 1080p. Die Animationen, vor allem im Wasser, sind gut gelungen und es fielen keine Bildfehler negativ ins Auge. Die Charaktere sind gut animiert und die Bewegungen im Wasser sehen dynamisch und authentisch aus. Lediglich die Körperproportionen sind in einigen Szenen etwas übertrieben dargestellt (zu breites Kreuz im Vergleich zur Kopfgröße), was wohl als Mittel dient zu zeigen, dass die Charaktere jetzt langsam erwachsen werden, auch vom Körperbau her.

Ton und Synchronisation

Wie bei den meisten hiesigen Anime-Veröffentlichungen sind wieder sowohl die deutsche als auch die japanische Tonspur verfügbar (DTS HD) – wahlweise mit deutschen Untertiteln. Die deutsche Synchronisation ist auf einem hohen Niveau, wie es bereits in den ersten beiden Staffeln der Fall war. Die Stimmen passen ausgezeichnet zu den einzelnen Charakteren und die beteiligten Sprecher können gut die Emotionen der Serie wiedergeben, die dort eine wichtige Rolle einnehmen.

Physische Umsetzung

Wie ihr es bereits kennt: Die physische Umsetzung des Produkts ist natürlich wieder kein wertungsrelevanter Punkt unserer Kritik, soll euch aber ein Bild vom dem vermitteln, was ihr als Käufer erwarten könnt. Die folgende Beschreibung und die Bilder beziehen sich dabei auf die Blu-Ray-Version von Free! Dive to the Future Vol. 1.

Der Anime kommt in einer Standard Amaray-Hülle daher, die im eigenen Pappschuber steckt. Leider ist diese Art von Schuber gewohnt instabil und muss daher mit der nötigen Vorsicht behandelt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Als Illustrationsmotiv für den Schuber wurde Haruka ausgewählt, während Ikuya und Natsuya die Amaray-Hülle zieren. Das FSK-Logo ist natürlich wieder nur aufgeklebt und lässt sich gut ohne Rückstände oder Beschädigungen entfernen, bei der Amaray-Hülle ist das FSK-Logo zwar fest aufgedruckt, lässt sich aber durch ein Wendecover verbergen.

Auf physische Extras hat man komplett verzichtet. Als digitale Extras sind das Clean Opening, Ending und einige weitere Trailer zu anderen Veröffentlichungen von peppermint anime enthalten.

Fazit

„Free! Dive to the Future“ Volume 1 ist für alle Free!-Fans natürlich ein Muss. Die Animationen und die Synchronisation sind sehr gut gelungen, die Charaktere sind (fast) alle erwachsener geworden und jeder hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, die man jedoch gemeinsam immer lösen kann. Die sportlichen Wettkämpfe sind zu Beginn von Staffel 3 noch nicht im Fokus. Hier wird zunächst die Handlung langsam aufgebaut und neue Personen werden vorgestellt. Fans des Schwimmens und von Sportanimes, denen kleine Andeutungen von Boys-Love, die sich wirklich in Grenzen halten und sehr subtil sind, nicht stören, können beim Schauen von Free! viel Freude haben, denn dieser Anime dreht sich um rasanten Schwimmsport, wahre Freundschaften und das Lösen von Problemen, was gemeinsam immer besser gelingt als alleine.

Review: Free! Dive to the Future Vol. 1 [Blu-ray]
8 Team
Handlung7
Charakterentwicklung7
Animation8.5
Synchronisation9
Unterhaltung8.5
Allgemeine Daten
©Ohji Kouji/Kyoto Animation/Iwatobi Fan Club

Publisher:  peppermint anime

Genre: Sport

Laufzeit: 175 min.

FSK: 6

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS HD MA 5.1 Deutsch und DTS HD MA 2.0 Japanisch

 

 

Bei Amazon bestellen

Free! Dive to the Future Vol. 1 [Blu-ray]
Free! Dive to the Future Vol. 1 [DVD]

Handlung:

Eine Geschichte über Freundschaft, Erwachsen werden und… Schwimmen! Die Kindheitsfreunde Haruka, Nagisa und Makoto treffen nach vielen Jahren erneut auf Rin, ein früheres Mitglied ihres Schwimmklubs. Nachdem Haruka von diesem in einem Wettkampf deutlich geschlagen wurde, machen sich die drei auf die Suche nach einem vierten Mitglied für den Iwatobi Schwimmklub, um Rin in einem offiziellen Wettkampf gegenübertreten zu können.


Alle Reviews auf AnimeNachrichten.de spiegeln die Meinung des jeweiligen Autors wider.

3
Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar Themen
2 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
2 Kommentatoren
neueste älteste meiste Bewertungen
Matthias

Danke für die Review.
Zusammengefasst ist das eine neue Geschichte um die Jungs oder ein Zusammenschnitt der ersten beiden Staffeln? Vielleicht verwechsel ich auch was, weil irgendein Film von diesem Anime doch die ersten beiden Staffeln nochmal zusammenfasst? bitte um Aufklärung. Danke. 🙂

Hallo Matthias,
hierbei handelt es sich um den Start der dritten Staffel. 🙂 Es gibt auch Filme, die die Handlung zusammenfassen. Das ist hier nicht der Fall.
VG,
Steffen

Matthias

Hi,

gut, danke, genau das wollte ich wissen. Dann freu ich mich auf neue Abenteuer mit den Jungs. 🙂
Die Filme, die die ersten beiden Staffeln zusammenfassen, sind noch so interessant für mich.

Danke nochmals