Review: DanMachi: Arrow of the Orion

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© Oomori Fujino – SB Creative Corp. / Danmachi Movie Project

Anime on Demand führt diese Woche ein Streaming-Event zum Animefilm „DanMachi: Arrow of the Orion“ (von Publisher Anime House) im Rahmen der KAZÉ Anime Night durch. Wir hatten bereits im Vorfeld Gelegenheit, uns den Film anzugucken und wie er uns gefallen hat, erfahrt ihr in unserer Rezension. Informationen zum Streamen des Films erhaltet ihr hier.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!! Wir versuchen diesmal jedoch, möglichst wenig vorweg zu nehmen.

Eine alte Freundin

In Orario findet ein alljährliches Fest statt, das natürlich auch Bell, Hestia, Lili und Welf besuchen. Dort zieht der Gott Hermes ihre Aufmerksamkeit auf sich, der einen auserwählten Helden sucht, um einen mysteriösen Speer aus einem Kristall zu ziehen. Der Speer steckt so fest, dass selbst Aiz es nicht schafft, als jedoch Bell den Speer berührt, fängt dieser an zu leuchten und Bell hat ihn in seiner Hand. Kurz darauf erscheint die Göttin Artemis, die einst die beste Freundin von Hestia in der Götterwelt war. Sie stürmt auf Bell zu und reißt ihn zu Boden. Innig umschlungen nennt sie ihn Orion und erzürnt damit Hestia, die eifersüchtig ist, dass sich die sonst distanzierte Artemis an ihren Bell ranmacht.

Eine gefährliche Reise

Hermes klärt nach all dem Trubel die Situation auf. Artemis benötigt Hilfe bei der Beseitigung von Monstern außerhalb von Orario und nur der Auserwählte des Speers kann ihr dabei helfen. Natürlich lassen es sich Bells Freunde auch nicht nehmen ihn zu begleiten und so machen sie sich gemeinsam auf Drachen, die der Gott Ganesha besorgt hat, auf den Weg. In einem Wald vor der besagten Ruine, die Ursprung der Monster sein soll, angekommen, sehen Artemis und Bell zwei Personen, die von einer Horde skorpionähnlicher Monster attackiert werden und leisten den beiden Hilfe. In einer ruhigen Minute danach, erklärt Artemis den anderen, dass ein uraltes Monster in den Ruinen dafür verantwortlich ist, das einst von Elementargeistern versiegelt wurde. Das Siegel scheint aber schwächer geworden zu sein und nur der geheimnisvolle Speer soll gegen das Monster wirksam sein. So machen sich Bell und seine Freunde mit Hilfe der Hermes-Familia auf, dem Monster den Garaus zu machen. Doch können sie es schaffen? Und welches Geheimnis verbirgt Artemis noch, die nicht so zu sein scheint, wie Hestia sie kennt? Und was passiert mit Orario, das auch von Monstern aus dem Dungeon überrannt zu werden droht, da das unbekannte Monster aus den Ruinen Einfluss auf den gesamten Kontinent hat? Das verraten wir natürlich nicht, dazu schaut euch den Film am besten selbst an!

Bild und Animationen

Der Anime ist im 16:9 Standardformat gehalten und hat eine Auflösung von 1080p. Die Animationen sind gut gelungen und es fielen keine Bildfehler negativ ins Auge. Das Bild ist meist scharf und die Figuren schön animiert, auch in hitzigen Gefechtsszenen. Die Hintergründe sind wie in vielen Animes oft etwas starr, jedoch wurde auf Details geachtet, wie Schatten oder neue Wolkenformationen. In einigen Szenen werden CG-Elemente genutzt (einige Attacken oder gegnerische Monster), die jedoch nicht deplatziert wirken und das Gesamtbild unterstützen.

© Oomori Fujino – SB Creative Corp. / Danmachi Movie Project
Ton und Synchronisation

Da der Film noch nicht auf Deutsch synchronisiert wurde, kann man ihn nur mit den japanischen Stimmen ansehen. Aber natürlich gibt es deutsche Untertitel, die in einigen Szenen jedoch zu schnell wieder verschwinden, so dass man einige Sätze nicht komplett lesen kann. Das ist dem schnellen Sprechtempo einiger Charaktere, wie z.B. Hermes, geschuldet. Die japanischen Synchronsprecher haben gesamthaft einen guten Job erledigt und können die einzelnen Emotionen der Charaktere gut wiedergeben.

Physische Umsetzung

Da es sich um ein Streaming-Event handelt und der Film noch nicht auf Disc verfügbar ist, können keine Angaben zur physischen Umsetzung gemacht werden.

Fazit

„DanMachi: Arrow of the Orion“ erzählt eine schöne, in sich abgeschlossene Geschichte, die den typischen Charme der Serie gut wiedergibt. Humor, Fanservice und actionreiche Kämpfe werden „DanMachi“-Fans schnell in ihren Bann ziehen. Gute Animationen untersützen das Ganze. Nur die zu schnellen Untertitel in einigen Szenen trüben die Umsetzung minimal. Auch werden die neu eingeführten Charaktere wie Artemis eher oberflächlich abgehandelt und es hätte Potential gegeben, da noch etwas mehr herauszuholen. Gesamthaft handelt es sich jedoch um einen guten „DanMachi“-Film, den Fans der Serie sehen sollten.

Review: DanMachi: Arrow of the Orion
7.4 / 10 Team
Handlung7
Charakterentwicklung6.5
Animation8
Synchronisation8
Unterhaltung7.5
Handlung:

In ihrem ersten Kinoabenteuer DanMachi – The Movie – Arrow of Orion, das zeitlich zwischen den beiden TV-Staffeln der Hauptserie angesiedelt ist, gibt es für Hestia ein Wiedersehen mit Artemis, ihrer besten Freundin aus der Götterwelt, die dringend Hilfe benötigt. Und so
brechen Hestia, Bell und ihre Freunde auf zu einer Suche, die sie weit fort von Orario führt und mit einer Macht konfrontiert, vor der sogar der Dungeon selbst vor Angst erzittert.

Noch dazu ist auch der Gott Hermes mit von der Partie – das heißt, man kann sich darauf verlassen, dass man sich auf nichts und niemanden verlassen kann.


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