Review: Assassination Classroom 2 Vol. 4

© Yusei Matsui/SHUEISHA, ASSASSINATION CLASSROOM Committee

Am Freitag, den 24. November 2017, veröffentlichte Publisher peppermint anime das vierte und finale Volume der zweiten Staffel von „Assassination Classroom“. Dieses enthält die Episoden 19 bis 25. Was wir von der Graduierung mit diesem ganz speziellen Lehrer namens Koro-sensei halten, das erfahrt ihr in unserem Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Eine galaktische Mission

Nachdem sich die Schüler dafür entschieden haben, Koro-sensei nach Möglichkeit das Leben zu retten, beginnen sie damit, ihren waghalsigen Plan in die Tat umzusetzen. Die Daten, die die Klasse benötigt, befinden sich momentan auf der internationalen Raumstation ISS und die einzige Möglichkeit, an die gewünschten Dateien zu gelangen, ist ein Flug ins All. Dafür schmuggelt die E-Klasse Karma und Nagisa an Bord einer eigentlich unbemannten Rakete. Tatsächlich gelingt die waghalsige Mission und die Schüler gelangen in Besitz des so wichtigen Datenmaterials. Wie sich herausstellt, gibt es jedoch keine einhundertprozentige Gewissheit, Koro-sensei retten zu können, was die Schüler vor ein erneutes Dilemma stellt. Doch damit nicht genug! Die Aufnahmeprüfungen für die High School stehen an und auch der Valentinstag steht vor der Tür. Für die Teenager der E-Klasse ebenfalls aufregende Ereignisse. Vor allem Kaede muss erstmal ihre neu gewonnen Gefühle für Nagisa sortieren.

Als die Aufnahmeprüfungen vorbei sind und die Ergebnisse feststehen, hat Koro-sensei eine neue Idee: Er möchte zusätzlich zum normalen Jahrbuch ein weiteres „spezielles“ Exemplar anfertigen, für das er im Verlauf des Schuljahres auch bereits jede Menge Fotos aufgenommen hat, wovon einige mit äußerst fragwürdigem Inhalt daherkommen.

© Yusei Matsui/SHUEISHA, ASSASSINATION CLASSROOM Committee

Gleichzeitig ist jedoch auch die Regierung nicht untätig und holt erneut zum Schlag gegen das gelbe Tentakelmonster aus. Auch wenn Koro-sensei dem ersten Angriff noch knapp entkommen kann, so gelingt es den Verantwortlichen dennoch, ihn innerhalb einer Barriere festzusetzen, aus der es kein entkommen gibt. Die Zeit, bis die Regierung ihren nächsten Angriff starten kann, nutzen die Schüler der E-Klasse jedoch, um sich selbst auf den Weg zum alten Schulgebäude zu machen und ihre alte Mission, ihren Lehrer zu töten, wieder aufzunehmen. Dafür bleiben den Schülern allerdings nur noch drei Stunden!

© Yusei Matsui/SHUEISHA, ASSASSINATION CLASSROOM Committee
Wenn es gut werden soll, muss man es selbst machen!

Auf ihrem Weg zum alten Schulgebäude stellen sich den Schülern Regierungstruppen in den Weg. Da die Klasse in dem bekannten Gelände jedoch ein Heimspiel hat, handelt es sich dabei um ein durchaus machbares Hindernis. Endlich an ihrem Ziel angekommen, kommt es jedoch zu einem unerwarteten Showdown. Zwei alte Bekannte tauchen wieder auf, die es noch immer auf Koro-senseis Kopfgeld abgesehen haben. Wird Koro-sensei tatsächlich sterben? Und wenn ja, wird es den Schülern gelingen, die Sache selbt in die Hand zu nehmen, obwohl so viele andere mächtige Parteien involviert sind. Das vierte Volume wird euch all diese Fragen beantworten!

Hier kommen wir übrigens auch zu einem der enormen Pluspunkte der Serie. Neben jeder Menge Humor und Gefühlen bietet Assassination Classroom den Zuschauern am Ende der zweiten Staffel nämlich auch etwas, das man im Animebereich leider allzu oft sucht: Ein in sich abgeschlossenes, eindeutiges Ende, das kaum Fragen unbeantwortet lässt. Natürlich bietet ein solches auch immer ein gewisses Konfliktpotenzial, da man es wohl nie allen Zuschauern recht machen kann. Dennoch sind sicher die meisten Fans der Meinung, dass ein klares Ende meist angenehmer daherkommt, als ein offener Abschluss.

Bild und Animation:

Bei Bild und Animation gibt es im Vergleich zu vorangegangen Volumes der Staffel keinerlei Unterschiede zu vermelden. Demnach verweisen wir hier bei Interesse auf unsere Ausführungen im Review zum ersten Volume der zweiten Staffel.

Ton und Synchronisation:

Ton und Synchronisation bleiben im Verlauf der zweiten Staffel von „Assassination Classroom“ ebenfalls auf einem konstanten Niveau. Während Abmischung und Tonqualität weiterhin kaum Wünsche offenlassen, bleiben die bekannten Intonationsschwächen bei der Synchronisation japanischer Namen und Namensendungen bestehen. Auch kleinere Asynchronitäten zwischen den Stimmen und Lippenbewegungen fallen wie zuvor hin und wieder auf. Sieht man über diese minimalen Schwächen hinweg, ist die Synchronisation jedoch recht ordentlich.

Physische Umsetzung:

Die physische Umsetzung ist wie gewohnt kein wertungsrelevanter Punkt unseres Reviews, dient euch als potenziellen Käufern jedoch als Information, auf was ihr euch einstellen könnt. Die nachfolgenden Informationen und Bilder beziehen sich auf die Blu-Ray-Version.

Volume 4 der zweiten Staffel von „Assassination Classroom“ kommt wie gehabt wiederum in einem Digipack daher. Dieses befindet sich erneut in einem eigenen Pappschuber. Dieser recht stabile Schuber besitzt glücklicherweise auch kein aufgedrucktes FSK-Logo. Ein solches findet man stattdessen wieder auf dem Digipack selbst, was jedoch annehmbar ist, da sich dieses sowieso meistens im Schuber befindet. Im Inneren des Digipacks befinden sich wie gewohnt die Disc sowie ein Code, der es dem Käufer erlaubt, die erworbenen Folgen auch digital bei AKIBA PASS anzuschauen.

Als Bonus auf der Disc selbst wurden einige Trailer zu aktuellen Veröffentlichungen von peppermint anime beigefügt. Zudem findet sich hier das Clean Ending.

Ein Schuber, in dem alle vier Volumes gemeinsam Platz finden gehört leider nicht zum Lieferumfang. Bei Interesse kann ein solcher jedoch einzeln im AKIBA PASS Shop erworben werden.

Fazit:

Im finalen Volume von „Assassination Classroom“ findet die Geschichte rund um die Klasse 3-E der Kunugigaoka-Mittelschule und ihren Lehrer Koro-sensei ein Ende. In einem mehrepisodigen Finale, in dem doch deutlich mehr Gefühle gezeigt werden, als in allen vorangegangenen Folgen, werden Schüler und Lehrer gleichermaßen mit Liebe, Freude, Trauer, Hoffnung und weiteren Emotionen konfrontiert. Das Wichtigste: Die Geschichte findet ein in sich geschlossenes Ende, das im Grunde keinen Raum für Spekulationen lässt. In einer Zeit, in der das bei Animes keinesfalls selbstverständlich ist, können sich Fans der Serie also auf ein würdiges Finale von „Assassination Classroom“ freuen.

Review: Assassination Classroom 2 Vol. 4
8.2 Team
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Handlung8.5
Charakterentwicklung8.5
Animation8
Synchronisation7.5
Unterhaltung8.5
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Handlung:

Auch die strenggeheimen Informationen, die sich Nagisa und Karma unter Einsatz ihres Lebens aus der ISS beschafft haben, liefern keine Garantie dafür, dass Koro-sensei die Erde im März nicht explodieren lässt. Den Schülern der E-Klasse bleibt also nichts anderes übrig, als ihre alte Mission wieder aufzunehmen. Viel Zeit bleibt ihnen jedoch nicht mehr, um Koro-sensei zu töten. Besonders da im Hintergrund bereits Geheimdienste aus aller Welt gemeinsam einen ultimativen Anschlag auf das Tentakelmonster vorbereiten. Zudem tauchen zwei frühere Widersacher auf, die Koro-sensei ebenfalls zur Strecke bringen wollen, und zwar um jeden Preis! Werden die Schüler dennoch ihre Mission erfüllen können und was wird dann aus ihrem liebgewonnenen Lehrer?

1 Kommentar

  1. „Spoiler alert“

    Ich dachte eigentlich, dass mich kein Anime mehr zum weinen bringen würde, aber wie üblich hab ich mich hochgradig geirrt. Das Ende war wirklich bewegend und traurig (sogar der hartgesottende Karma hat geweint). Also, wer da keine Träne vergießt…..

    War aber trotz allem ein super Anime, hab alle Volumes hier und ich freue mich natürlich auch auf den Film. Ich wünschte, ich wäre selber im Assassination Classroom!^^

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