©Senri Akatsuki-SB Creative Corp./Undefeated Bahamut Partners

Am 25. August 2017 veröffentlichte Publisher nipponart das zweite Volume von Undefeated Bahamut Chronicle, welches die Episoden 4 bis 6 umfasst. Wie diese uns gefallen haben, das findet ihr wie gewohnt in unserem Review heraus.

Im Inneren der Ruine

Durch seine Rolle als Fake-Lover der schönen Krulcifer Einfolk wird Lux mit in eine Familienangelegenheit seiner Schulkameradin hineingezogen. Diese soll aus politischen Gründen mit dem jungen Lord Balzerid zwangsverheiratet werden, der sich als echter Kotzbrocken herausstellt. Um die Hochzeit zu verhindern, verspricht Lux sich einem Duell mit diesem zu stellen.

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Bevor es jedoch dazu kommt, wird das neue Königreich von einem besonders starken Abyss bedroht. Dieser gehört zu einer seltenen Art, von der es in jeder Ruine nur ein Mitglied gibt. Bevor dieser jedoch vollends erwacht, brechen die Schüler auf eine Expedition zu einer Ruine auf, um dort eine Waffe zu bergen, die dem Abyss Einhalt gebieten soll. Mit dabei ist auch Lord Balzerid, der jedoch ganz eigene Pläne verfolgt. Während eines Kampfes mit einem Abyss gelangen Lux und Krulcifer gemeinsam ins Innere der Ruine, wo das junge Mädchen unserem Protagonisten ihr größtes Geheimnis anvertraut.

Zeit für ein Duell!

Mehr oder minder erfolglos von der Mission zurückgekehrt steht für Lux das Duell mit Lord Balzerid an. Dieser hat zwar einige Asse im Ärmel, doch auch Lux hat natürlich noch den ein oder anderen Trick parat, so dass das Duell zunächst sehr ausgeglichen verläuft. Nachdem das Match eine Entscheidung gefunden hat, sieht sich Lux gleich der nächsten Schwierigkeit gegenüber. Die stärkste Schülerin der Schule, Celistia Ralgris, kehrt an die Akademie zurück. Leider ist sie weithin als Männerhasserin bekannt. Das bekommt Lux gleich zu spüren, als Celistia direkt nach ihrer Rückkehr dessen Verweis von der Schule fordert. Wie gewohnt soll die Angelegenheit jedoch wiederum in einem Duell entschieden werden. Bis dahin kommt Lux der einsamen Celistia doch etwas näher – allerdings nur unter falschem Namen und in Frauenkleider gehüllt! Wie die Begegnung der Beiden wohl ausgehen wird?

Dadurch, dass Undefeated Bahamut Chronicle nur sehr wenige Episoden umfasst, bekommt man als Zuschauer der Sendung sehr viel Handlung präsentiert, obwohl das zweite Volume nur drei Episoden umfasst. Einerseits wirkt der Anime dadurch an manchen Stellen ein wenig unzusammenhängend, positiv muss man jedoch hervorheben, dass auf diese Weise im Grunde keine Langeweile aufkommt.

Bild und Animation:

Sowohl Bild als auch Animation gehören weiter zu den Stärken von Undefeated Bahamut Chronicle. Wie schon in den ersten Episoden bekommen wir hier ein gestochen scharfes Bild im 16:9 Format und mit einer Auflösung von 1080p geboten. Die Farben sind dabei kräftig und verleihen der Serie einen gewissen Kontrastreichtum.

Bei den Animationen stechen natürlich wieder die Kampfszenen hervor. Sowohl Drag-Rides, als auch Waffen- und Kampfanimationen sind sehr gut gelungen.

©Senri Akatsuki-SB Creative Corp./Undefeated Bahamut Partners
Ton und Synchronisation:

Wie schon in den ersten drei Episoden kommt der Ton wieder in gewohnt guter Qualität daher. Erneut bietet sich dem Zuschauer die Möglichkeit, zwischen der deutschen Surroundspur im DTS HD MA 5.1 Format sowie dem japanischen Original im PCM 2.0 Stereoformat auszuwählen. Für was man sich hier entscheidet hat rein qualitativ im Grunde kaum Auswirkungen.

Was die Synchronisation angeht, so macht das Ganze aber durchaus einen Unterschied aus. Wie schon in unserem Review zum ersten Volume angemerkt, hat man es bei Undefeated Bahamut Chronicle ein wenig mit der übersetzerischen Freiheit übertrieben, was immer wieder zu Kalauern führt, die aus der untersten Schublade der Komik hervorgekramt erscheinen. Sicherlich ist das Ganze Geschmackssache, dennoch hätte dem Anime ein leicht gemäßigterer Ansatz bei der Übersetzung vermutlich gutgetan. Ähnlich verhält es sich mit einigen der Anspielungen. Hier reicht die Palette über James Bond und He-Man bis hin zur Kölner Oberbürgermeisterin und ihrer vielfach kritisierten Äußerung über den Mindestabstand, den Frauen sicherheitshalber zu Fremden halten sollten. All diese Themen haben auf die ein oder andere Weise Einzug in das Dialogbuch von Undefeated Bahamut Chronicle gefunden.

Vielleicht sollte man an dieser Stelle anmerken, dass man es als durchaus positiv betrachten kann, dass man bei der Synchronisation dem Stil der ersten Episoden treu geblieben ist. Da das sprichwörtliche Kind nun sowieso schon einmal in den Brunnen gefallen ist, ist das nur konsequent. Vor Überraschungen ist man dennoch nicht sicher. So wären wir fast vom Stuhl gefallen, als der Vater des jungen Lord Balzerid das erste Mal den Mund aufgemacht hat. Der Dialekt, den dieser an den Tag legte, wirkte doch sehr unpassend.

Von diesen Kritikpunkten einmal abgesehen liefern die Sprecher an sich eine solide Leistung ab, mehr allerdings auch nicht.

Physische Umsetzung:

Die physische Umsetzung ist wie gewohnt kein wertungsrelevanter Punkt unseres Reviews, dient euch als potenziellen Käufern jedoch als Information, auf was ihr euch einstellen könnt. Die nachfolgenden Informationen und Bilder beziehen sich auf die Blu-Ray-Version des zweiten Volumes von Undefeated Bahamut Chronicle.

Volume 2 von Undefeated Bahamut Chronicle kommt wie schon der Vorgänger in einer Amaray Blu-Ray-Hülle daher. Auf dem Cover finden wir diesmal eine Illustration von Krulcifer Einfolk in voller Drag-Knight Montur. Das fest aufgedruckte FSK-Logo auf der Front kann glücklicherweise ignoriert werden, da man hier löblicherweise an ein Wendecover gedacht hat. Im Inneren der Hülle findet der Käufer neben der Disc, die diesmal die Episoden 4 bis 6 der Serie enthält, auch wieder einen Sticker im Design des Covers. Auch ein kleines Booklet liegt dem Ganzen wieder bei. In diesem finden sich wiederum Informationen zu einigen der wichtigsten Charaktere sowie Charakterdesigns und Illustrationen. Auf der Rückseite des Booklets findet der Käufer Beschreibungen zu den drei in diesem Volume enthaltenen Folgen von Undefeated Bahamut Chronicle.

Die Disc ist – was digitale Boni angeht – ebenso karg ausgestattet, wie das erste Volume. Hier hat man sich erneut auf das Wesentliche beschränkt.

Fazit:

Das zweite Volume von Undefeated Bahamut Chronicle bietet dem Zuschauer recht viel Handlung verteilt auf drei Episoden. Auch wenn dadurch die Details immer wieder leiden lässt die Serie auf diese Weise keine Langeweile zu. Unterhaltsam ist der Anime auf jeden Fall, die deutsche Synchronisation ist jedoch nur solide und das Dialogbuch ist milde ausgedrückt „überdreht“. Pluspunkte kann die Serie jedoch wieder durch ihre Bildqualität und die gelungenen Animationen sammeln. Alles in allem kommt das zweite Volume von Undefeated Bahamut Chronicle als passabler Zeitvertreib daher, ist jedoch weit davon entfernt als Anime-Meisterwerk durchzugehen. Wer sich dessen bewusst ist, kann sich aber allemal auf kurzweilige Unterhaltung freuen.

Review: Undefeated Bahamut Chronicle Vol. 2
6.5 Reviewer
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Handlung6
Charakterentwicklung6
Animation8
Synchronisation5
Unterhaltung7.5
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Handlung:

Lux, der „ungeschlagene Schwächling“, hat es nicht leicht. Nachdem er sich als Krulcifers Lover ausgegeben hat, wird er von Lord Balzerid zum Duell herausgefordert. Doch zuvor soll er aus einer Ruine eine mächtige Waffe bergen, um einen Abyss zu vernichten. Dem nicht genug, kehrt die stärkste Schülerin an die Akademie zurück. Dummerweise ist sie eine Männerhasserin und Lux bleibt nur ein Mittel, um sie für sich zu gewinnen: Er muss sich als Mädchen verkleiden.

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