Spiele Review: Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Legacy [PS4]

Entwickler CyberConnet2 hat sich dem derzeit wohl mit beliebtesten Anime Naruto angenommen und eine Reihe von guten Videospielumsetzungen heraus gebracht. Auf der PlayStation 3 sind inzwischen vier Hauptteile und zahlreiche Download-Inhalte erschienen. Bandai Namco veröffentlichte jetzt eine Sammlung aller bisher erschienenen Teil und bringt sie remastered zurück. Interessant ist dabei auf alle Fälle, wie sich die früheren PS3-Titel auf den neuen Konsolen schlage.

In der Kollektion erhalten die Fans von Naruto alle vier Teile der Reihe mit allen derzeit erhältlichen DLCs. Das sind im Einzelnen:

  • Naruto Ultimate Ninja Storm 1
  • Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 2
  • Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 3: Full Burst
  • Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4
  • Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto

Der einzige Teil, der schon auf der PlayStation 4 veröffentlicht wurde, ist der vierte und bisher letzte, der, zusammen mit der Erweiterung, in dem Bundle enthalten ist. Wer schon den ersten Auftritt von Naruto auf der Next-Gen-Konsole besitzt darf auch zu der Trilogie zurück greifen, in der dieser nicht enthalten und ebenfalls von Bandai Namco erschienen ist. Diese drei Teile sind digital im PlayStation Store erhältlich, während Legacy auch als Disc-Version zu erwerben ist.

Ultimate Ninja Storm


Dieses Spiel ist der Start der Serie und hinterlässt durch die freie Erkundung Konohas einen guten Eindruck. Der Titel ist natürlich wesentlich kompakter, als seine Nachfolger, aber bringt durch die freie Fortbewegung, das Erklimmen von Wänden, dem Rennen und dem praktischen Dreifachsprung sehr viel Spaß. Dadurch gerät das Kämpfen, um das es ja eigentlich geht, fast in Vergessenheit. Zwar bietet diese offene Welt nicht viel Abwechslung, was man nach einigen Stunden Spielzeit bemerkt, aber die Dächer von Konoha machen viel Spaß um auf ihnen herum zu turnen.

Im Vergleich zu den neueren Titeln ist das 3D-Kampfsystem naturgemäß etwas abgespeckt, zeigt aber schon die Schritte, die die Reihe gehen wird. Leider sieht man dem Spiel auch hinsichtlich der Präsentation sein Alter an, da die Animationen und die Inszenierung etwas hölzern wirken. Man muss aber daran denken, dass Ultimate Ninja Storm vor neun Jahren auf der PS3 erschienen ist und die Umsetzung auf die PlayStation 4 doch gelungen ist. Es macht einen guten Eindruck auch wenn an den Animationen nicht viel gefeilt wurde. Die erhöhte Auflösung von 720p auf 1080p bringt auch mehr grafische Finesse obwohl immer noch Aliasing den optischen Eindruck trübt.

Um was geht es?

Der kleine Naruto spielt den Leuten gerne Streiche und wächst langsam zum Jugendlichen heran. Er muss sich vielen Aufgaben stellen, bis er sich seinem größten Widersacher Sasuke stellen muss.

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 2


Dieser Titel knüpft an den ersten Teil mit seiner Spiel-Formel nahtlos an. Zwar wurde das zu erkundende Gebiet kompakter und es wurde die offenen Welt herausgenommen, aber die Story punktet hier. Man kann mehr Figuren spielen, denn die Anzahl der Charaktere wurde fast verdoppelt. Auch die Steuerung wurde im Vergleich zu dem Vorgänger verfeinert, was auch Verbesserungen im Kampfgeschehen mit sich bringt. Insbesondere die Boss-Fights sollte man sich zu Gemüte führen, denn diese sind wirklich spektakulär in Szene gesetzt worden.

Hier kommt auch das erste mal die Online-Komponente ins Spiel die den Spieler auch auf der PlayStation 4 die Möglichkeit bietet, virtuell gegeneinander an zu treten. Leider hat die Grafik keinen großen Schritte vorwärts erfahren. Trotzdem ist auch der zweite Teil auf der PlayStation 4 ziemlich gelungen.

Um was geht es?

Nach seiner dreijährigen Trainingsreise kommt Naruto mit seinem Sensei sowohl äußerlich, als auch geistig verändert zurück. Er verhält sich schon viel erwachsener. Bis zum Ende der Geschichte und dem Kampf gegen Pain gibt es viele Opfer.

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 3


Weiter geht es mit dem dritten Auftritt, der die Geschichte aus dem Vorgänger wieder aufnimmt und weiter erzählt. Für die PS4 wurde die Full Burst-Variante genommen, die einen weiteren Kämpfer, mehrere Kostüme und zahlreiche zusätzliche Missionen mit sich bringt. Diese sin neben der Hauptmission im Herrausforderungsmodus spielbar.Damit hat der Spieler nun 81 Charaktere, die er spielen kann, über 30 Arenen und einen ziemlich umfangreichen Story-Modus zu meistern. Das Kampfsystem wurde noch einmal überarbeitet und ist jetzt sehr ausgeklügelt, was sich auch in den bombastischen Endgegner-Treffen zeigt. Der sogenannte Cel-Shading-Stil zeigt sich hier auch auf der PS4 zeitlos. Auf der 3er-PlayStaion holte Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 3 mit vielen Effekten fast das Maximum heraus und zeigen sich auf in der Remastered-Version auch von seiner besten Seite. Die Zwischensequenzen wurden auch maßgeblich verschönert.

Um was geht es?

Hier erfährt man die Geschichte von Narutos Eltern und die Umstände seiner Geburt. Während er auf der Schildkröteninsel ist, wird ein neuer Charakter Killer Beat eingeführt, seines Zeichens ebenfalls ein Jinchuuriki. Dieser hilft Naruto den Neunschwänzigen Kurama zu bändigen und zu kontrollieren um im letzten Kampf herauszufinden, wer sich hinter der Maske befindet.

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4 und Road to Boruto


Nun zu dem Teil, der als einziger schon für die neuen Spielekonsolen erschienen ist und in der Inszenierung der Kaiser der Sammlung ist. Fast meint man, man spiele eine Anime-Folge auf dem heimischen Bildschirm: grafisch aufwendigste Effekte, die bei keiner der Portierungen auch nur annähernd erreicht wurden mit einem schon fast perfekte neuerlich überarbeiteten System bei den Kämpfen, bei dem nun auf das Timing vermehrt das Augenmerk gelegt wurde, über 100 Figuren und dem Abschluss des Naruto-Mangas ist der Titel schon fast ein Muss für alle Fans. Mit Road to Boruto wird sogar der gleichnamige Film und dessen Ereignisse um die nächste Generation der Ninjas aufgenommen. Der Abenteuermodus bringt auch ein schmerzlich vermisstes Element aus dem ersten Teil zurück: die freie Erkundung. Damit ist der vierte Teil ein würdiges Ende der Ultimate Ninja Storm Reihe.

Um was geht es?

In diesem Teil wird ein Geheimnis um Obito gelüftet, der eigentlich als Kind gestorben sein musste aber von Madara gerettet wurde. Alles führt auf das große Finale zwischen Sasuke und Naruto hin.

7.9 Reviewer
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Summary
Die Umsetzungen der drei Ultimate Ninja Storm-Teile auf die PlayStation 4 ist sehr solide gelungen, obwohl es sicherlich bessere Remastered-Titel auf dem Markt gibt. Man merkt halt, dass die Spiele schon einige Jährchen auf dem Buckel haben, doch die höhere Auflösung und der schöne Grafikstil heben die Titel aus der Durchschnittlichkeit. Fans von Naruto bekommen hier eine geballte Ladung Anime-Spiel-Spaß die mindestens für 60 Stunden vor den Bildschirm fesselt. Neben alternativen Spielmodi, Nebenaufgaben und (ab Teil 2) mehreren Online-Optionen bietet die Sammlung viel Hintergrundwissen um Naruto und die Charaktere der Serie. Wer noch keinen Teil der Reihe gespielt hat, erhält mit der Legacy-Version die perfekte Möglichkeit zum Einstieg. Manchmal ist es schwer, sich den älteren Teilen zu zuwenden, wenn man die Grafikpracht der neueren Teile sieht und das überarbeitete Kampfsystem lieb gewonnen hat. Fans von Naruto müssen fast zwangsläufig bei der Kollektion zugreifen, da sie einen gelungene Abrundung des Animes ist.
Criterion 18
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