Review: The Seven Deadly Sins – Prisoners of the Sky [Blu-ray]

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©Nakaba Suzuki・KODANSHA/The Seven Deadly Sins Movie Project

Anfang September brachte peppermint anime „The Seven Deadly Sins – Prisoners of the Sky“ auf Blu-Ray und DVD in den hiesigen Handel. Wie uns der Film gefallen hat, erfahrt ihr in unserer Rezension

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Auf in luftige Höhen

Meliodas und seine Freunde sind auf der Suche nach Himmelsfischen, um sie bei einem Bankett dem König zu servieren. Doch diese sind schwerer zu finden als gedacht. Eines Nachts entdecken Meliodas und Hawk einen See, der plötzlich zu leuchten beginnt. Ohne Vorwarnung finden sie sich plötzlich in einer Höhle wieder, die zu Himmelsinseln gehört. Dort wird Meliodas fälschlicherweise für den Sohn des Anführers der hiesigen Gesellschaft, Solada, gehalten und Hawk für den einstigen Retter dieser Insel: der große Oshiro.

Gleichzeitig gelangte Meliodas‘ Ebenbild Solada an die Erdoberfläche und wird von den übrigen Seven Deadly Sins für ihren Anführer gehalten. Erst als Solada seine Flügel zeigt, ein Kennzeichen der Bewohner der Himmelsinseln, merken sie, dass es sich nicht um Meliodas handelt. Nach einem Gespräch erfahren sie, dass Solada den großen Oshiro auf der Erdoberfläche suchte, da sich großes Unheil anbahnt. Doch er ist der einzige, der dieses Unheil ernst nahm und so flüchtete er auf die Erde, um Hilfe zu holen. Nachdem Gala, ein Mitglied der gefürchteten Dämonentruppe namens „Die schwarzen Ritter“, den See und damit den Zugang zu den Himmelsinseln zerstört hat, müssen die Seven Deadly Sins mithilfe von Hawks Mutter einen Weg gen Himmel finden.

Dämonen greifen an

Während sich die Seven Deadly Sins auf den Weg zu Meliodas und den Himmelsinseln machen, geht dort das Chaos langsam los. Während anfangs nur Ellatte, die Elizabeth sehr ähnelt, merkt, dass Meliodas nicht Solada ist, halten die anderen Himmelsbewohner ihn immer noch für den Falschen. Doch ihre Aufmerksamkeit widmet sich bald dem Dämon Dahaaka, ebenfalls ein Mitglied der schwarzen Ritter, der die Himmelsbewohner angreift. Selbst mit vereinten Kräften haben sie keine Chance gegen ihn und letztlich kann er erst von Meliodas besiegt werden, nachdem dieser eingreift. Doch der Frieden währt nicht lange, denn nun erscheinen auch die anderen schwarzen Ritter und greifen die Inselbewohner an, um ihre Seelen zu sammeln. Diese benötigen sie, um einen uralten und mächtigen Dämon namens Indura wieder zu erwecken, der selbst dem Dämonenkönig ebenbürtig ist. Glücklicherweise erreichen nun auch die übrigen Sins die Himmelsinsel und so beginnen die Kämpfe.

Indura erwacht

Die schwarzen Ritter sind allesamt mächtige Krieger und sollen eine ähnliche Stärke wie die zehn Gebote haben, allerdings waren diese dem Dämonenkönig zu eigensinnig und aufmüpfig. So entbrennen spannende Kämpfe, in denen sich am Ende aber immer die Seven Deadly Sins durchsetzen können. Lediglich Meliodas unterliegt dem Anführer der schwarzen Ritter, Berlion, nachdem er von Soladas Vater Zoria abgelenkt wird. Doch glücklicherweise kann er gerettet werden. Trotz der erfolgreichen Kämpfe konnten die Seven Deadly Sins es nicht verhindern, dass Indura erweckt wird. Dieses riesige Ungetüm macht sich nun auf, die Himmelsinsel zu vernichten. Doch so einfach soll es das Monster nicht haben und so stellen sich die Seven Deadly Sins und die Himmelsbewohner gemeinsam gegen diesen mächtigen Dämon. Können sie es schaffen, dieses uralte Übel zu besiegen? Das wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten, dazu schaut den Film am besten selbst.

©Nakaba Suzuki・KODANSHA/The Seven Deadly Sins Movie Project
Bild und Animationen

Der Anime ist im 16:9 Standardformat gehalten und hat eine Auflösung von 1080p. Die Animationen sind gut gelungen und es fielen keine Bildfehler negativ ins Auge. Selbst bei den hitzigen und rasanten Kämpfen können die Animationen gut mithalten. Einige CG-Elemente wurden bei den Animationen mancher Attacken verwendet, die aber gut mit den übrigen Animationen harmonieren und nicht negativ auffielen.

Ton und Synchronisation

Wie in den meisten Anime ist wieder sowohl die deutsche als auch die japanische Tonspur verfügbar (DTS HD MA 5.1) – wahlweise mit deutschen Untertiteln. Die deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen. So konnte man für den Film alle wichtigen deutschen Synchronstimmen der ersten Staffel des Animes gewinnen. Einige Stimmen wurden zum Missfallen vieler Fans in Staffel 2 ausgetauscht, doch im Film sind die alten Stimmen wieder zurück. Dabei muss man erwähnen, dass dies nur für die deutsche Synchronfassung von peppermint anime gilt. In der deutschen Version von Netflix, die damit nicht deckungsgleich ist, sind teils andere Sprecher besetzt worden.

Physische Umsetzung

Wie ihr es bereits kennt: Die physische Umsetzung des Produkts ist natürlich wieder kein wertungsrelevanter Punkt unserer Kritik, soll euch aber ein Bild von dem vermitteln, was ihr als Käufer erwarten könnt. Die folgende Beschreibung und die Bilder beziehen sich dabei auf die Blu-Ray-Version von „The Seven Deadly Sins – Prisoners of the Sky“.

Der Anime kommt in einer Standard Amaray-Hülle daher, die im eigenen Pappschuber (O-Card) steckt. Leider ist diese Art von Schuber gewohnt instabil und muss daher mit der nötigen Vorsicht behandelt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Als Illustrationsmotiv für den Schuber wurden die Himmelsinseln mit allen sieben Mitgliedern der Seven Deadly Sins, sowie weitere Charaktere des Films, ausgewählt. Das FSK-Logo ist natürlich wieder nur aufgeklebt und lässt sich gut ohne Rückstände oder Beschädigungen entfernen. Auf der Amaray-Hülle sind Elizabeth und Meliodas zusehen, genau wie ein fliegender Himmelsfisch, auf dem sie reiten.

Auf physische Extras hat man komplett verzichtet. Als digitale Extras sind die Credits und einige weitere Trailer zu anderen Veröffentlichungen von peppermint anime enthalten.

Fazit

„The Seven Deadly Sins – Prisoners of the Sky“ ist ein Muss für alle Fans der Seven Deadly Sins. Die Animationen sind gut gelungen und die Synchronisation ebenfalls, diesmal mit den Stimmen aus Staffel 1, die viele Fans in der zweiten Staffel vermisst haben. Die Story ist in sich abgeschlossen, sodass auch Neulinge des Animes durchaus einen Blick riskieren können, auch wenn einige Hinweise, wie Vergleiche mit den 10 Geboten, dann nicht zugeordnet werden können. Fans von actionreichen Animes mit Humor, rasanten Kämpfen und einer typischen Gut-Böse-Handlung können mit diesem Film gut unterhalten werden und für Fans der Animeserie ist der Film sowieso eine klare Empfehlung.

Review: The Seven Deadly Sins – Prisoners of the Sky [Blu-ray]
8.1 Team
Handlung8
Charakterentwicklung7
Animation8.5
Synchronisation9
Unterhaltung8
Allgemeine Daten
©Nakaba Suzuki・KODANSHA/The Seven Deadly Sins Movie Project

Erscheinungstermin: 05. September 2019

Publisher:  peppermint anime

Genre: Fantasy

Laufzeit: 99 min.

FSK: 12

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS HD MA 5.1 Deutsch und DTS HD MA 5.1 Japanisch

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The Seven Deadly Sins Movie – Prisoners of the Sky [Blu-ray]
The Seven Deadly Sins Movie – Prisoners of the Sky [DVD]

Handlung:

Meliodas und seine Gang sind wieder am Start. Gemeinsam reist die schräge Gruppe in ein fernes Land, um das Geheimnis des „Sky Fish“ zu lösen. Meliodas und Hawk stranden hierbei im „Sky Palace“, einem Palast über den Wolken, der von geflügelten Wesen bevölkert wird. Noch ehe die beiden sich so richtig an diesem magischen Ort umsehen können, wird der Anführer der Seven Deadly Sins fälschlicherweise für einen Gauner gehalten und in das örtliche Gefängnis verfrachtet. Der Zeitpunkt könnte ungünstiger nicht sein…
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Im ersten Kinofilm zur beliebten Fantasyserie dürfen sich Fans wie Neueinsteiger auf ein Feuerwerk an atemberaubender Action und schräger Komik freuen. Im renommierten Studio A-1 Pictures (Sword Art Online) entstand unter Regie von Noriyuki Abe (Black Butler, Bleach) ein Film, für den man nicht unbedingt die Serie kennen muss, für Fans aber dennoch keine Wünsche offen lässt.


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