Review: Girls‘ Last Tour Vol. 3 [Blu-Ray]

©Tsukumizu,Shinchosha,Girls Last Tour Partners

Heute erscheint das finale Volume von „Girls‘ Last Tour“, herausgebracht von Universum Anime, auf DVD und Blu-Ray. Volume 1 und 2 haben wir bereits rezensiert und die Reviews dazu findet ihr hier und hier. Wie uns die letzten Abenteuer mit Chito und Yuuri gefallen haben, erfahrt ihr in unserer aktuellen Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Neue Technologien

Volume 3 beginnt ähnlich wie Volume 1: Yuuri und Chito sind mit ihrem Kettenfahrzeug in einem schlecht beleuchteten Gebäude unterwegs. Doch dieses Mal sind sie nicht allein. Sie finden zwei Roboter – einen riesigen Roboter, der Sektionen des Gebäudes abbaut und einen kleinen, der mit ihnen kommuniziert und dessen Aufgabe es ist, den einzigen Fisch, der in einem Wassertank lebt, zu beschützen und zu füttern. Während Yuuri den Fisch am liebsten verspeisen möchte, ist Chito mehr daran interessiert, was der Roboter über diese Anlage und die Welt weiß. Nach etwas Baden in einem anderen Wassertank und Unterhaltungen mit dem Roboter, erscheint plötzlich der riesige Roboter und möchte die Sektion mit den Tanks abbauen, gegen den Willen des kleineren Roboters. Zusammen schaffen es der kleine Roboter, Chito und Yuuri den großen Roboter mit Hilfe von Sprengstoff aufzuhalten und somit den Fisch und die Anlage vor weiterem Zerfall zu bewahren.

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Ein neuer Freund

Die beiden Mädchen setzen ihre Reise mittels eines Zuges fort, der sie weit weg von der Fabrik mit dem Fisch bringt. Plötzlich hört Yuuri Stücke eines Liedes aus dem Radio, was sie in Volume 2 gefunden hat. Doch da sie noch so weit im Untergrund sind, sind die Töne nur bruchstückhaft. Das ändert sich, als sie mit Hilfe eines Aufzugs an die Oberfläche gelangen. In der roten Abendsonne lauschen sie dem Lied des Radios, das sie in eine melancholische und traurige Stimmung versetzt.

Am nächsten Tag erreichen sie ein großes Loch, in dem sich Wasser sammelt und wollen es untersuchen. In der Nähe des Lochs finden sie ein merkwürdiges Wesen in einem Rohr, das in der Lage ist, mittels des Radios mit den Mädchen zu reden. Anfangs kann es nur Worte nachsprechen, doch wenig später hat es schon gelernt, eigene Sätze zu bilden. Die Mädchen nennen es Nuko, da es das erste Wort war, was es nachgesprochen hat.

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Merkwürdiger Appetit

Yuuri findet während der Reise mit Chito und Nuko heraus, dass Nuko Patronen essen kann und so verfüttert sie immer größere Patronen an das mysteriöse Wesen. Wenig später findet Chito ein Buch, das auf Englisch geschrieben wurde und das sie nicht lesen kann. Es handelt dem Titel nach zu urteilen vom Krieg und der menschlichen Zivilisation. Sie nimmt es dennoch mit. Einige Zeit später erreichen Nuko, Chito und Yuuri eine Konstruktion mit vielen Zahnrädern, an die sich Yuuri und Nuko sogleich hängen, um Spaß zu haben. Plötzlich ertönt das Lied wieder aus dem Radio und Nuko weist den Mädchen den Weg, von wo das Lied stammt, da Nuko wohl Funkwellen orten kann.

Auf dem Weg dorthin, stürzt ein riesiger Roboter in ein Haus und verfehlt die Gruppe nur haarscharf. Um den Schock erstmal zu verdauen, finden sie ein Nachtlager in einem Gebäude. Nuko schafft es durch Formveränderung, den Strom anzustellen. Yuuri spielt anschließend mit einigen Knöpfen herum und löst damit einen Raketenabschuss aus sowie einen Laser aus dem umgestürzten Roboter, der mit seiner immensen Zerstörungskraft fast die gesamte Ebene in Feuer hüllt.

Das Ende naht

Nach weiterer Reise finden sie die Quelle des Liedes: ein Atom-U-Boot. Dort finden sie echte Schokolade. Im Kontrollraum verbindet sich die Kamera von Yuuri mit dem Bordcomputer und sie haben Zugriff auf alle Fotos und Videos des Speichers. Chito fällt dort auch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Nuko und den mysteriösen Steinstatuen auf. Dort sehen sie weiterhin noch, dass ein Krieg mit dem Nachbarland einst der Grund für die Zerstörung war. Riesige Roboter haben die Stadt in Schutt und Asche gelegt und elektromagnetische Bomben haben jegliche Technologie zum Erliegen gebracht. In einem Rückblick sieht man auch, dass der Opa von Chito und Yuuri die beiden anwies, auf die oberste Ebene der Stadt zu gelangen, da dort die Überlebenswahrscheinlichkeit am höchsten ist.

©Tsukumizu,Shinchosha,Girls Last Tour Partners

Nach einem Nickerchen wachen Yuuri und Chito auf und zu ihrer Verwunderung ist ein riesiges Wesen, das Ähnlichkeit mit Nuko hat, im Raum. Ohne Vorwarnung verschlingt es Yuuri und flüchtet, doch Chito macht sich zusammen mit Nuko auf, um Yuuri zu befreien. Außerhalb des U-Boots finden sie das Wesen, das Yuuri auch wieder ausspuckt. Es verwandelt sich in eine pilzförmige Gestalt und kann mit Hilfe des U-Boot Kommunikationssystems reden. Doch was es den Mädchen erzählt und wie ihre Reise danach weitergeht, das wollen wir an dieser Stelle nicht vorwegnehmen, da es einige offene Fragen beantwortet und einige weitere dem Zuschauer als Denkanstoß hinterlässt.

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Bild und Animation

Wie bereits in Volume 1 und 2 kommt das Bild von Girls‘ Last Tour im Standardformat 16:9 daher und hat eine Auflösung von 1080p. Zu jeder Zeit ist es scharf und makellos. Bildgewaltige Szenarien, wie die Regenszene in Volume 2, gibt es im dritten Volume nicht, die Qualität bleibt insgesamt aber auf dem gleichen Niveau wie bei den Vorgängern.

Ton und Synchronisation

Der Ton und die Synchronisation sind gleichbleibend auf einem hohen Niveau – wie schon bei den vorherigen Volumes. Leonie Landa als Chito und Katrin Heß als Yuuri machen einen sehr guten Job und leihen den beiden Hauptcharakteren in jeder Situation ausdrucksstark ihre Stimme.

Der Ton kommt natürlich erneut im qualitativ hochwertigen DTS HD MA Format daher und ist auf Deutsch oder Japanisch wählbar. Deutsche Untertitel sind selbstverständlich auch verfügbar.

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Physische Umsetzung

Da uns im Falle von Girls‘ Last Tour statt der normalen Kaufversion eine Pressedisc vorlag, entfallen die Beschreibung der physischen Umsetzung des Produkts sowie entsprechende Detailbilder gänzlich. Als digitale Extras sind vier Trailer zu weiteren Animes von Universum Anime enthalten.

Fazit

Girls‘ Last Tour bleibt auch im finalen Volume 3 seinem Stil treu und erzählt die Geschichte von Yuuri und Chito, die durch eine zerstörte Welt reisen, immer auf der Suche nach Nahrung und Treibstoff. Das Tempo des Animes ist wie in den vorherigen Volumes angenehm langsam und bringt die Handlung in kleinen Schritten voran. Auch wenn am Ende der Serie noch einige Fragen offen bleiben, so bildet Vol. 3 einen tollen und gelungenen Abschluss. Wem bereits die ersten beiden Volumes gefallen haben, der darf auch beim dritten ohne Scheu zugreifen.

Review: Girls‘ Last Tour Vol. 3 [Blu-Ray]
8.1 Team
Handlung8.5
Charakterentwicklung8
Animation7
Synchronisation9
Unterhaltung8
Allgemeine Daten

Publisher:  Universum Anime

Genre: Drama, Survival, Comedy

Laufzeit: 92 min. (DVD), 96 min. (Blu-Ray)

FSK: 12

Bild: 1080p

Ton/Sprache: DTS HD MA 2.0 Deutsch und DTS HD MA 2.0 Japanisch

Untertitel: Deutsch

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