Review: Die Monster Mädchen Vol. 2

©2015 OKAYADO/TOKUMA SHOTEN·MONMUSU PARTNERS.

Am 15. September 2017 veröffentlichte Publisher KAZÉ das zweite Volume der Ecchi-Comedy-Serie Die Monster Mädchen auf DVD und Blu-Ray. Wie uns die Episoden 4 bis 6 der Serie gefallen haben, das lest ihr wie immer in unserem Review.

Schleim, Meerjungfrau und Co.

Nachdem das Harpienmädchen Papi sowie die Zentaurin Zentrea nun mit Kimihito und der Lamiadame Mia unter einem Dach wohnen, könnte das Leben der vier eigentlich endlich beschaulich ablaufen, doch weit gefehlt! Es dauert nämlich nicht lange, da taucht plötzlich ein unbekanntes Schleimwesen auf, das unserer kleinen WG ganz schön Ärger bereitet. Auch wenn dieser Schleim zunächst nicht mit Worten kommunizieren kann, so wird schnell klar, dass das Wesen dennoch eine gewisse Art von Intelligenz besitzt. Suu – so wurde der Schleim von Papi getauft – kommuniziert nämlich, indem es die Lebewesen in seiner Umgebung nachahmt. Zudem kann Sie ihre Gestalt wandeln und nimmt so die Form eines jungen Mädchens an. Nach kleineren Startschwierigkeiten, entschließen sich Kimihito und die Mädchen schließlich dazu, Suu Zuflucht zu gewähren. Die Frage ist nur, wie sie die Existenz des illegalen Schleimwesens vor der Koordinatorin Smith geheim halten sollen…

Dieses Problem erübrigt sich, denn Mrs. Smith bekommt schneller Wind von Suus Existenz, als sich die kleine WG einen Plan ausdenken kann. Offenbar nimmt die Koordinatorin die neue Mitbewohnerin aber sehr gelassen, denn plötzlich tauchen Bauarbeiter bei Kimihito daheim auf, die das Haus auf den Kopf stellen und einen neuen wasserdichten Raum mit Pool anlegen. Davon überzeugt, dass dieser Raum für Suu bestimmt ist, macht sich unser „Darling“ auf die Suche nach den Monsterdamen, die bei der Ankunft der Bauarbeiter das Weite gesucht haben, um Suu zu verstecken. Auf seiner Suche trifft er allerdings auf ein junges Mädchen im Rollstuhl, das die Kontrolle über die fahrbare Sitzgelegenheit verliert und von Kimihito gerettet wird. Die Gerettete führt den jungen Mann dann auch zu den vermissten Fabelwesen. Als alle wieder daheim angekommen sind, stellt sich heraus, dass der neue Raum gar nicht für Suu bestimmt war. Zwar hat Koordinatorin Smith so viel zu tun, dass sie die Existenz des Schleimwesens einfach unter den Tisch kehrt, doch stellt sie der verwunderten WG die neueste Mitbewohnerin vor. Diese entpuppt sich als das Mädchen im Rollstuhl, die Meerjungfrau Meru.

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Konkurrenzängste und Alltagsprobleme

Mia, die bis zu diesem Zeitpunkt in ihren Augen alle ihre Mitbewohnerinnen mehr oder minder ignorieren konnte, bekommt plötzlich Konkurrenzängste, wenn es um die Gunst ihres Darlings geht. Daher setzt sie alles daran, der neuen im Bunde Steine in den Weg zu legen, was gehörig nach hinten losgeht, im Endeffekt aber dazu führt, dass sich die beiden Frauen mehr oder weniger miteinander anfreunden. Dabei ist es zudem hilfreich, dass Meru unverblümt enthüllt, dass sie kein Interesse an einer Romanze hat, sondern sich nach einer Tragödie sehnt…

Mit mittlerweile fünf unterschiedlichen Spezies unter einem Dach, sieht sich Kimihito auch schon den nächsten Herausforderungen gegenüber: Durch ihre Kochkunst will Mia bei ihrem Darling eifrig Punkte sammeln, was für das Lamiamädchen jedoch mit zwei verbrannten Händen endet. Natürlich startet genau in dieser Zeit ihre Häutungsphase, in der sie nun Kimihito um Hilfe bitten muss… Doch schon kurz darauf kündigt sich das nächste Problem an: Die Harpie Papi legt ein Ei. Das bekommt auch ein skrupelloser Betrüger mit, der vorgibt eine Dokumentation über das Interartenaustauschprogramm zu drehen, es in Wirklichkeit aber auf seltene Sammlerstücke und verkäufliches Videomaterial abgesehen hat. Dank Suu gelingt es jedoch, dem Verbrecher das Handwerk zu legen. Ob in der ungewöhnlichen Wohngemeinschaft nun endlich Ruhe einkehren wird?

Die Monster Mädchen setzt im zweiten Volume exakt dort an, wo die ersten Episoden uns zurückgelassen haben. Mit weiterhin atemberaubenden Tempo werden neue Charaktere eingeführt, die die verrückte Wohngemeinschaft rund um Kimihito und seine Fabeldamen ergänzen. Gleichzeitig fokussieren sich die Episoden 4 bis 6 auch auf die Alltagsprobleme unserer Zweck-WG. Dabei kommt es wieder zu einer Vielzahl an verrückten und lustigen Situationen. Zudem gibt es auch wieder jede Menge nackte Haut zu sehen. Dass sich die Serie weiterhin vor allem auf ihre Harem- und Ecchi-Elemente konzentriert, ist also unverkennbar. Sicherlich würde man sich hier ein wenig mehr Hintergrundhandlung wünschen, doch wer die ersten Episoden der Serie bereits gesehen hat, der weiß, worauf er sich einstellen muss, wenn er dem Anime weiterhin treu bleibt.

Bild und Animation:

Wie bereits in den ersten Episoden präsentiert sich die Serie wieder sehr bunt und in kräftigen Farben, was die allgeime Stimmung sehr gut zur Geltung bringt. Gleichzeitig ist das Bild hervorragend scharf. Kleinere Abstriche müssen jedoch wieder bei den Animationen in Kauf genommen werden. Dies ist beim Ecchi-Comedy-Genre von Die Monster Mädchen aber weiterhin sehr gut zu verschmerzen. Punkte kann die Serie allerdings mit ihren gelungenen Lichteffekten. Insgesamt präsentiert sich das Bild also solide.

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Ton und Synchronisation:

An der Tonqualität ändert sich beim zweiten Volume im Vergleich mit den ersten Episoden im Grunde nichts. Den Fans wird weiterhin eine DTS HD MA Stereospur geboten, die rein qualitativ extrem gut ist. Vermissen werden einige Käufer aber vielleicht dennoch die nicht vorhandene Surroundspur. Wer jedoch keinen Wert auf Sound aus mehr als zwei Kanälen legt, der dürfte bei dieser Veröffentlichung wenig zu beanstanden haben.

Ähnliches gilt übrigens für die deutsche Synchronisation, die weiterhin hochwertig erscheint. Alle Sprecher, die bereits in den ersten Episoden mit dabei waren, können ihr gutes Niveau halten. Die Neuzugänge in den Episoden 4 bis 6 fügen sich dabei aber auch wunderbar in das Gesamtbild ein und tragen dazu bei, dass die Qualität der deutschen Umsetzung insgesamt sehr hoch erscheint. Fans des Originaltons dürfen sich aber auch diesmal natürlich wieder alternativ auf die japanische Tonspur mit deutschen Untertiteln freuen.

Physische Umsetzung:

Die physische Umsetzung ist wie gewohnt kein wertungsrelevanter Punkt unseres Reviews, dient euch als potenziellen Käufern jedoch immer als Information, auf was ihr euch einstellen könnt. Da wir uns die Blu-Ray-Variante des zweiten Volumes von Die Monster Mädchen anschauen konnten, beziehen sich die nachfolgenden Informationen und Bilder auf diese Version.

Volume 2 von Die Monster Mädchen kommt in einer Standard Amaray-Hülle daher. Zwar ist auf dme Covber, auf dem diesmal Zentrea zu sehen ist, ein großes FSK-Logo aufgedruckt, doch glücklicherweise spendiert KAZÉ den Käufern hier wir gewohnt ein Wendecover.

Als Extra erwarten den Käufer wieder insgesamt drei Postkarten mit sexy Motiven der Monster Mädchen. Während auf einer de rKarten Zentrea abgebildet ist, ist auf dne anderen beiden Postkarten das Harpienmädchen Papi zu sehen. Auf der Rückseite der Postkarten befinden sich zudem wieder interessante Informationen zu den verschiedenen Arten der Fabelwesen.

Fazit:

Das zweite Volume von Die Monster Mädchen bleibt dem Stil der ersten Episoden treu und führt die komplette Ausrichtung der Serie auf die Harem- und Ecchi-Elemente fort. Dabei wird das Line-Up an Fabelwesen noch einmal durch einen Schleim und eine Meerjungfrau erweitert. Die Charakterdesigns der Figuren bringen dabei wieder einen ganz eigenen Charme mit, was allerdings nicht über die im Grunde nicht vorhandene Handlung hinwegtäuschen kann. Wer allerdings damit leben kann und die Serie als unterhaltsame Ablenkung für zwischendurch ansieht, die mit Humor und nackter Haut bei ihrem Publikum punkten möchte, der ist bei den Monster Mädchen goldrichtig.

Review: Die Monster Mädchen Vol. 2
6.4 Team
6.3 Besucher (2 stimmen)
Handlung4
Charakterentwicklung5.5
Animation8
Synchronisation7.5
Unterhaltung7
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Bei Kimihito geht es drunter und drüber! Die letzte Nacht, in der die drei Monster mit animalischem Eifer um seine Liebe wetteiferten, hat er gerade so überlebt, da steht schon die nächste Herausforderung an. Ein Schleim hat illegal Zuflucht in Kimihitos Haus gefunden und attackiert verunsichert die Bewohner mit seinem Glibber. Als von den Menschen noch nicht anerkannte Spezies muss die Anwesenheit des Schleims vor Smith und der Regierung geheim gehalten werden. Doch leichter gesagt als getan – denn diese Art Fabelwesen muss notgedrungen Flüssigkeiten aufsaugen. Und wer käme da gelegener als Kimihitos naive Mädchen …

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