Review: Detektiv Conan – Die TV-Serie Box 5

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© Gosho Aoyama / Shogakukan • YTV • TMS 1996 All Rights Reserved

Bereits am 25. Mai 2018 veröffentlichte KAZÉ die fünfte DVD-Box von Detektiv Conan im hiesigen Handel. Da wir hier also ganz schön zurückhängen, war es dringend an der Zeit, dass wir uns auch mal diese Box für euch genauer ansehen. Was die Episoden 130 bis 155 dabei für euch bereithalten und wie es uns gefallen hat, das verraten wir euch natürlich in unserer Review.

Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

Endlich Fortschritt

Der schiere Umfang der Boxen von „Detektiv Conan“ macht es weiterhin unpraktikabel, in unserer Review auf jede einzelne der enthaltenen Episoden einzugehen. Aus diesem Grund orientieren wir uns an unseren vorangegangenen Reviews zu den ersten vier DVD-Boxen des kleinen Meisterdetektivs und fokussieren uns auch diesmal wieder auf die Highlights.

Wie gehabt handelt es sich bei den Highlights der Box dabei meistens um mehrteilige Episoden, die durch ihre Gesamtdauer einfach mehr Spielraum für tief gehendere Handlung und verzwicktere Fälle bieten. Bei Box fünf trifft das noch einmal ganz besonders zu, denn hier haben wir es einmal sogar mit einer Vierfachepisode zu tun!

Die eben erwähnte vierteilige Episode mit dem Titel „Den Männern in Schwarz auf der Spur“, stellt dabei auch gleich das erste große Highlight der gesamten fünften Box dar, doch nicht nur dieser Box, sondern vielleicht sogar das größte Highlight seit Beginn der Serie! Dabei startet die Geschichte eigentlich bereits eine Episode früher, nämlich mit Folge 135, die den schönen Titel „Der Milliardenraub“ trägt.

Im Zuge dieser Episode scheint es zunächst um einen gewöhnlichen Banküberfall zu gehen, wenn bei diesem auch – ganz gemäß dem Titel der Folge – die unglaubliche Summe von einer Milliarde Yen erbeutet wird. Doch bei diesem Raub hat nicht nur eine der Bankangestellten, Masami Hirota, ihre Finger im Spiel, sondern auch Gin und Wodka, die mysteriösen Männer in Schwarz, denen Conan seine aktuelle Größe zu verdanken hat und denen er unbedingt auf die Spur kommen möchte. Die beiden verüben dabei einen Mord an ihrer Komplizin Masami, die Conan erst findet, als sie bereits im Sterben liegt. Er vertraut ihr in diesem Augenblick an, dass er in Wahrheit Shinichi Kudo ist, den Masami aus den Medien kennt und sie erzählt ihm von der mysteriösen und weit verzweigten Organisation, deren wichtigste Mitglieder alle pechschwarz gekleidet sind, wodurch Conan direkt die Assoziation zu Gin und Wodka in den Kopf schießt.

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Nachdem das Geld sichergestellt wurde und der Fall im Grunde abgeschlossen scheint, taucht in Conans Grundschulklasse plötzlich eine neue Schülerin auf. Ihr Name ist Ai Haibara und Conan hält sie direkt für mysteriös und etwas furchteinflößend. Das hält den Rest der Detective Boys natürlich nicht davon ab, die Neue gleich in ihren Reihen zu begrüßen – passend zu einem neuen Fall, bei dem es die Kinder mit einer organisierten Geldfälscherbande zu tun bekommen. Diese wird von einer gänzlich in schwarz gekleideten Frau angeführt, was Conan hoffen lässt, endlich eine Spur zur Schwarzen Organisation gefunden zu haben. Wie sich am Ende jedoch herausstellt, handelte es sich bei den Übeltätern tatsächlich um eine einfache Geldfälscherbande, die mit den Männern in Schwarz nichts zu tun hat, so dass diese Hoffnung genauso schnell verfliegt, wie sie aufgekeimt war.

Als Ai und Conan sich kurz darauf alleine auf dem Heimweg befinden, enthüllt das Mädchen ihm jedoch ein dunkles Geheimnis: In Wahrheit handelt es sich bei ihr nämlich nicht um die Schülerin Ai Haibara, sondern um eine erwachsene junge Frau namens Shiho Miyano, die unter dem Decknamen Sherry Mitglied der Schwarzen Organisation war! Sie erzählt Conan, dass die Bankangestellte Masami in Wirklichkeit ihre Schwester Asami war, die ebenfalls für die Organisation arbeitete, bis sie ermordet wurde.

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Als es für sie selbst nach dem Tod ihrer Schwester ebenfalls schlecht aussah, nahm Ai das Gift APTX 4869, das bei ihr die gleiche Nebenwirkung wie bei Shinichi auslöste, und ihren Körper schrumpfen lies. Doch damit nicht genug! Sie ist auch gleichzeitig diejenige, die das mysteriöse Gift für die Männer in Schwarz entwickelt hat. Als sie sich gerade noch so in ihrer geschrumpften Form retten konnte, wusste sie niemanden an den sie sich hätte wenden können, außer Shinichi Kudo, dem offenbar das gleiche passiert war, wie ihr selbst. Kurz darauf wurde sie von Professor Agasa gefunden und ist nun bei ihm untergekommen.

Auch wenn Conan zunächst nicht wirklich weiß, ob man ihr trauen kann, wird das erstmal nebensächlich, als klar wird, dass die Chance existiert eventuell an eine Diskette mit den Forschungsdaten für das mysteriöse Gift zu gelangen. Doch kurz bevor Agasa, Ai und Conan die Diskette an sich nehmen können, wird deren Besitzer umgebracht, was die Diskette zu einem polizeilichen Beweismittel und damit unerreichbar werden lässt. Damit scheint zunächst wieder einmal jegliche Spur zu den Männern in Schwarz im Sande verlaufen zu sein…

Ein weiteres Highlight der fünften DVD-Box ist sicherlich die dreiteilige Geschichte „Tödlicher Zauber“, bei der Ran und Sonoko bei einem Offline-Treffen einiger Hobby-Zauberer mitmachen, die Sonoko im Internet kennengelernt hat. Doch nicht nur, dass der Organisator des Treffens bereits vor dessen Beginn in seiner Wohnung umgebracht wurde, der Mörder scheint es auch noch auf weitere Mitglieder der Gruppe abgesehen zu haben! Der Fall überzeugt dabei vor allem mit den trickreichen Konstruktionen, die der Mörder genutzt hat, um seine „magischen“ Verbrechen zu begehen. Und was wären solche magischen Episoden eigentlich ohne einen Gastauftritt von Kaito Kid?!

Auch die Doppelfolge „Mord in einem verschlossenen Zimmer“ verspricht Spannung – und das auch, weil Heiji und Kazuha wieder mit von der Partie sind. Bei der Aufklärung des namensgebenden Mordes, der zunächst unmöglich wirkt, beweisen Conan und Heiji auch, was wir eigentlich alle schon längst wissen müssten: Die offensichtlichste und einfachste Lösung ist oft nicht unbedingt die richtige!

Zu guter Letzt hat das fünfte Volume der „Detektiv Conan“-TV-Serie auch noch einen kurzen Auftritt von Shinichis Eltern Yusaku und Yukiko Kudo zu bieten, denn im Speisewagen eines Nachtzuges nach Hokkaido passiert ein Mord, der sich genauso abspielt, wie es sich Shinichis Vater bereits zehn Jahre zuvor in einem Roman erdacht hatte! Das Problem: Dieser Roman wurde nie veröffentlicht…

Gesamthaft bietet Box 5 von „Detektiv Conan“ also nicht nur erneut sehr gute Unterhaltung, sondern auch etwas, was wir als Zuschauer im Grunde seit Beginn der Serie vermisst haben: Einen echten Fortschritt in der Rahmenhandlung des Anime, durch einen Auftritt der schwarzen Organisation und die Ergänzung des Charakter-Line-Ups durch Ai Haibara! Dass dies erst über 130 Episoden nach Serienstart geschieht, zeigt noch einmal, auf welche Dauer die ganze Geschichte rund um den kleinen Meisterdetektiv angelegt ist. Durch diese Tatsache unterscheidet sich die Box aber gleich noch einmal positiv von ihren Vorgängern, obwohl auch diese bereits hervorragend unterhalten haben.

Die wichtigsten Charaktere

An dieser Stelle möchten wir euch – wie auch schon in den vorherigen Rezensionen – kurz einen Überblick über die wichtigsten wiederkehrenden Charaktere geben, die in den Episoden 130 bis 155 ihren ersten Auftritt feiern. Infos über alle wichtigen Charaktere, die bereits in den vorangegangenen Episoden vorkamen, findet ihr in unseren Reviews zu den ersten vier DVD-Boxen der Serie. Auch wenn auch diesmal nur zwei wichtige Neuzugänge unter den Charakteren zu verzeichnen sind, so stellt gerade einer davon den vielleicht wichtigsten neuen Charakter seit Start der Serie dar. Diesmal handelt es sich bei den Neuen im Einzelnen um:

Shiho Miyano/“Sherry“/Ai Haibara:

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Ai Haibara ist eine neue Schülerin in der Klasse von Conan, die gleich ein wenig mysteriös erscheint. Bereits nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass es sich bei ihr in Wahrheit um ein ehemaliges Mitglied der schwarzen Organisation mit Codenamen „Sherry“ handelt. Doch damit nicht genug, denn sie war es auch, die das Gift APTX 4869 für die Organisation entwickelt hat – das gleiche Gift, das Conan in seine jetzige Grundschülerform geschrumpft hat.

Eigentlich trägt Ai Haibara den Namen Shiho Miyano. Als ihre Schwester von der Organisation umgebracht wurde und es für sie selbst schlecht aussah, nahm sie selbst das von ihr entwickelte Gift, das auch bei ihr die Schrumpf-Nebenwirkung auslöste. Unter ihrem neuen Namen kommt sie fortan bei Professor Agasa unter und wird Mitglied der Detective Boys. Ob er ihr trauen kann, ist für Shinichi anfangs noch ein Rätsel.

Miwako Sato:

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Auch die taffe Polizistin Miwako Sato tritt im Verlauf der fünften Box von „Detektiv Conan“ erstmals in Erscheinung. Genau wie bei ihrem Kollegen Takagi verhält es sich bei ihr so, dass sie anfangs noch ziemlich im Hintergrund auftritt und erst nach und nach an Wichtigkeit gewinnt. Das geht so weit, dass sich später ganze kurze Handlungsabschnitte um die Beziehung von Sato und Takagi zueinander drehen. Beide gehören zur Einheit von Inspektor Megure.

 

Bild und Animation:

Wie bereits in den vorherigen Volumes, kommen auch die Episoden der fünften Conan-Box noch immer im alten Standard-Format von 4:3 daher, das zur Entstehungszeit der enthaltenen Episoden noch üblich war. Dieser Umstand sollte aber jedem Fan der Serie klar sein und kein Hindernis darstellen – führt er doch meist eher dazu, dass sich das Anschauen der Folgen noch ein wenig nostalgischer anfühlt.

Auch die Bildqualität bleibt auf dem gleichen Niveau wie bei den vorherigen Boxen. Das bedeutet, dass man hier keine Wunder erwarten sollte. Immer wieder einmal ist eine leichte Körnung oder ein Flimmern im Bild zu erkennen, was ob des Alters des Bildmaterials keinesfalls überrascht. Das beeinträchtigt den Spaß beim Schauen aber nicht wirklich, dennoch soll es an dieser Stelle erwähnt sein! Zusammenfassend sieht man der Serie im Grunde einfach ihr Alter an.

Ton und Synchronisation:

Wie gehabt liegt der Ton auch bei der fünften DVD-Box zu „Detektiv Conan“ wieder im bekannten Dolby Digital-Format vor. Dabei wird der Ton über eine 2.0 Stereospur ausgegeben. Zugegeben, heutzutage ist das DTS-Format eigentlich der Standard und Dolby Digital kann hier nicht ganz mithalten, in der Praxis sind die Unterschiede aber meist nur schwer zu hören, weshalb die vorhandene Tonspur durchaus auch heutigen Anime-Liebhabern ausreichen sollte. Dem Vergleich mit aktuelleren Serien hält der kleine Detektiv hier auf jeden Fall stand.

Erwähnenswert ist diesmal auch, dass wir es wieder mit einem neuen Opening zu tun bekommen. Dabei handelt es sich um den Titel „Mit aller Kraft“, der in der deutschen Version zwischen Folge 131 und 182 das Titellied der Serie darstellt und zu den vielleicht ikonischsten Openings des Franchises zählt.

Bezüglich der Synchronisation hat man sich mittlerweile an die deutschen Stimmen der wichtigsten Charaktere gewöhnt, die ihre Sache im Grunde stets sehr gut machen. Bei einigen weniger wichtigen Nebencharakteren kommt es durchaus schonmal vor, dass die Leistung der Sprecher einmal hinter der Hauptbesetzung zurückbleibt. Das ist aber öfter so üblich und auch kein Problem, da dies wirklich nur bei Charakteren vorkommt, die keine fortlaufende Bedeutung für die Serie haben. Übrigens machen auch alle Neuzugänge im Line-Up der wichtigsten Charaktere in Sachen Synchronisation eine wirklich gute Figur.

Wichtig: Es ist nur die deutsche Synchronisation und nicht der japanische Originalton vorhanden, da es sich bei dem gezeigten Material um die Synchronisation und die Schnittfassung handelt, die aus dem deutschen TV bekannt ist. Da diese aber nicht deckungsgleich mit dem japanischen Original ist, ist die japanische Tonspur nicht vorhanden!

Physische Umsetzung:

Für alle, die regelmäßig unsere Rezensionen verfolgen ist es nichts Neues: Natürlich ist die physische Umsetzung des Produkts auch diesmal wieder kein wertungsrelevanter Punkt unseres Reviews, soll euch als potenziellen Käufern aber als Entscheidungshilfe dienen.

Wie nicht anders zu erwarten, orientiert sich KAZÉ beim Design der fünften DVD-Box von „Detektiv Conan“ erneut an den bereits zuvor veröffentlichten Volumes. Das bedeutet, dass die Episoden 130 bis 155 auf insgesamt fünf DVDs daherkommen, die wieder in einem Digipack mit eigenem Schuber untergebracht sind. Dabei ist das FSK-Logo wieder auf dem Digipack aufgedruckt, während man auf dem Schuber glücklicherweise erneut darauf verzichtet hat. Sowohl das Digipack als auch der Schuber werden diesmal von einer Illustration von Conan sowie dem neuen Charakter Ai Haibara geziert. Auch das neue Logo des Franchises, das seit Box 4 mit dabei ist, kommt bei der fünften Box wieder zum Einsatz.

Wie schon bei den Vorgänger-Boxen ist als physisches Extra auch diesmal wieder ein Booklet mit an Bord, das die wichtigsten Details zu den enthaltenen Episoden umfasst. Auf weitere Extras wurde erneut verzichtet.

Fazit:

Die fünfte DVD-Box der „Detektiv Conan“-TV-Serie liefert endlich das, auf was wir uns insgesamt über 130 Episoden lang gedulden mussten: einen echten Fortschritt der Rahmenhandlung! Dieser geht nicht nur mit einem Auftritt der mysteriösen Männer in Schwarz einher, sondern liefert uns auch die Einführung eines der vielleicht wichtigsten Charaktere der gesamten Serie: Ai Haibara aka Shiho Miyano aka Sherry. Doch selbst wenn man diese Geschichte außer Acht lassen würde, hat die fünfte Conan-Box mit Auftritten von Heiji Hattori, Yusaku und Yukiko Kuda sowie Kaito Kid ein Allstar-Ensemble der Unterhaltungsgaranten zu bieten. Gepaart mit den spannenden mehrteiligen Episoden und dem stets vorhandenen nostalgischen Charme der Serie, kann sich Box 5 noch einmal positiv von ihren eigentlich bereits guten Vorgängern abheben und wird zum klaren Kauftipp!

Wichtig: Box 5 ist das erste Volume der Serie, bei dem wir zwingend empfehlen würden zuvor einen Blick auf die ersten Episoden des Anime zu werfen, um von der Handlung nicht überfordert zu sein. Bei den Boxen 2 bis 4 war dies im Grunde nicht nötig, da die darin enthaltenen Episoden keine allzu zusammenhängende Handlung erzählt haben. Um keinen der wichtigsten Charaktere zu verpassen, macht es aber absolut Sinn, wenn ihr euch alle Episoden anschaut. Zumal alle ihren ganz eigenen Unterhaltungswert besitzen!

Review: Detektiv Conan – Die TV-Serie Box 5
8.2 Team
Handlung9
Charakterentwicklung8
Animation7
Synchronisation8
Unterhaltung9

Allgemeine Daten:

 

Veröffentlichung: 25. Mai 2018
Publisher:  KAZÉ
Genre: Mystery
Episoden: 130 – 155
Laufzeit: ca. 650 Min
FSK: 12
Format: 4:3
Ton/Sprache:  Dolby Digital 2.0 Deutsch
Untertitel:

 

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Detektiv Conan – Die TV-Serie – Box 5 (Episoden 130-155) [5 DVDs]

Handlung:

Endlich wieder eine Spur! Durch einen Banküberfall gelangt Conan an neue Informationen über die Schwarze Organisation. Eine Komplizin möchte die Männer in Schwarz mit dem erbeuteten Geld erpressen, jedoch endet dieser Versuch für sie tödlich. Und das ist noch nicht alles: Kurz darauf gesellt sich eine neue Mitschülerin namens Ai Haibara zur Klasse der Detective Boys. Obwohl sie anfangs distanziert wirkt, schließt Ayumi sie schnell in die Gruppe ein, was sie automatisch in den nächsten Fall der kleinen Detektive verwickelt. Doch Conan hegt bald einen ersten Verdacht gegen die Neue, als sie in einer brenzligen Situation eiskalt einen Schuss abfeuert. Und dann outet sie sich auf dem Nachhauseweg auch noch als Sherry – die Erfinderin des Gifts, das Shinichi schrumpfen ließ …


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