Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs – Review [PS4]

Ni no
Ni no Kuni II: REVENANT KINGDOM™ & ©LEVEL-5 Inc. All rights reserved. Published by BANDAI NAMCO Entertainment Europe S.A.S.

Am 23. März diesen Jahres erschien der langersehnte Nachfolger des Rollenspiels „Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin“, welches in Europa 2013 damals für die PlayStation 3 erschien. Dank Bandai Namco Entertainment durften wir für Euch einen Blick in den 2. Teil der JRPG-Saga werfen – unsere Eindrücke zu dem niedlichen Rollenspiel haben wir für Euch in einem Review zusammengefasst.

Aller Anfang ist schwer, oder nicht?

In Ni no Kuni II: Schicksal eines Königreichs schlüpft ihr zu Beginn in die Rolle des Roland, seines Zeichens Präsident eines zu Beginn noch unbekannten Landes, welcher sich plötzlich außerhalb seines Regierungsbereichs wiederfindet – und zwar im Schloss des Kindkönigs Evan Pettiwhisker Tildrum im Königreich Katzbuckel. Evan ist ebenso überrascht wie Roland, als dieser plötzlich vor ihm auftaucht, ohne jegliche Ahnung, wie er dort hingekommen ist. Doch viel Zeit zum Grübeln bleibt weder Roland noch Evan, denn wie sich schnell herausstellt ist ein Putsch gegen den kleinen König mit den Katzenohren in vollem Gange!
Als Roland geleitet ihr Evan durch das Schloss und werdet dabei mit der Steuerung und dem Kampfsystem vertraut gemacht. Mithilfe von Almina, einer Vertrauten des Königs, gelingt es euch und Evan, dem bösen Ratoleon, der es auf Evans Thron abgesehen hat, und dessen Maussoldaten zu entkommen, was aber auch bedeutet, dass ihr Katzbuckel hinter euch lassen müsst – jedoch nicht bevor ihr euch eurem ersten Bossgegner stellen müsst: dem schwarzen Ritter!

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Nach diesem Kampf beschließt ihr, euch mit Evan zusammenzutun und ihn auf seiner Reise zu begleiten. Evan, der seine Stellung als König durch den Putsch verloren hat, hat nur einen Wunsch: Er will ein Königreich schaffen, in dem jeder in Frieden leben kann! Um dies zu erreichen, muss Evan einen Pakt mit einem mächtigen Wächter schließen, und so führt euch die Reise zu eurem ersten Ziel: den Windschlangenklippen. Von da an könnt ihr sowohl Roland als auch Evan steuern und beide mit Items und Ausrüstungsgegenständen bewaffnen, um euch bestmöglich gegen die Gegner zu wappnen, die in dieser Welt nur darauf warten, sich euch in den Weg zu stellen.

Die Welt von Ni no Kuni II ist Heimat von vielen unterschiedlichen Monstern, die auf euch lauern – zu Beginn sind diese allerdings selbst für euer anfangs niedriges Level ein Kinderspiel und die Steuerung ist recht schnell verstanden. Dies macht das Spiel selbst für Leute, die nicht regelmäßig JRPGs spielen, anfangs leicht verständlich, was natürlich zum Spielspaß beiträgt. Auf der Map, auf der ihr in Chibi-Formen von Evan und Roland wandelt, seht ihr eure Gegner und deren Level bereits von weitem – so könnt ihr beispielsweise starken Gegnern erst einmal aus dem Weg gehen. In der weiten Landschaft stoßt ihr bald auf eine alte Dame, die sich scheinbar in Schwierigkeiten befindet. Nachdem ihr das Monster, mit welchem sie zu kämpfen hat, besiegt habt, stellt sich die alte Dame als Tante Martha vor, und läd euch in ihre Hütte ein. Dort lebt sie gemeinsam mit einer Vielzahl an Naturgeistern – Gnuffis genannt – und zum Dank für eure Hilfe leiht Martha euch einen der Gnuffis als Begleiter, welcher euch im Laufe des Spiels in euren Kämpfen tatkräftig unterstützt. Doch nicht nur der kleine Gnuffi mit Namen Robin Nuff unterstützt euch auf eurer Reise – im Laufe des Spiels findet ihr immer wieder Gnuffis und erweitert so euer kleines Geisterteam nach und nach.

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Zusammen setzt ihr eure Reise fort und gelangt zunächst zu den Wildschlangenklippen, wo einige neue Kampfherausforderungen auf euch warten. Unterwegs macht ihr zudem die Bekanntschaft der weniger freundlichen Luftpiraten, die Eindringlinge in ihrem Revier nicht gerne sehen. Und so kommt es dazu, dass Evan und Roland von Luftpiraten gefangen werden. Glück im Unglück ereilt den Piratenboss Zoran eine schreckliche Nachricht: Seine Tochter wurde von den Wyrm entführt! Und genau das ist euer Freifahrtschein – im Gegenzug dazu, seine Tochter zu retten, lassen die Piraten euch laufen. Klingt nach einem fairen Deal, oder nicht? Also begebt ihr euch auf die Suche nach Zorans Tochter und schafft es schließlich ohne allzu größe Mühe den nächsten Endboss Kingowyrm zu besiegen und sie aus seinen Fängen zu erretten. Zurück im Lager der Luftpiraten erklärt die Luftpiratentochter, dass sie euch von nun an auf eurer Reise begleiten wird – und somit hat Evan eine zweite Verbündete für seiner Reise gefunden…

Auf in den Kampf!

Das Kampfsystem in Ni no Kuni II unterscheidet sich erheblich von dem seines Vorgängers: Mit bis zu drei Charakteren könnt ihr gleichzeitig antreten und mit Schwert-, Magie- und Fernkampfattacken den Kampf für euch gewinnen. Mit dabei sind so ziemlich von Anfang an außerdem die bereits oben erwähnten Gnuffis, die euch per Knopfdruck den Einsatz von Spezialattacken erlauben.
Zusätzlich zum normalen Kampfmodus gibt es auch noch den Armee-Modus, wo ihr mit einer kleinen Truppe an Kämpfern in die Schlacht zieht. Eure Gegenspieler sind dabei gut gewappnet, doch mit zusätzlichen Zaubern zur Rüstungsverstärkung und Bombenangriffen solltet ihr hier trotzdem kein allzu schweres Spiel haben.

Ich will jetzt gleich König sein

Neben den unterschiedlichen Kampfmodi verfügt das Spiel außerdem über einen Modus, in dem ihr Evans neues Königreich aufbauen könnt. Was mit einem winzigen Stück Land beginnt, könnt ihr Stück für Stück zu einem richtigen Königreich erbauen, welches euch später zu etlichen Side Quests verhilft, die euch die zukünftigen Einwohner zu stellen wissen. Infolge dessen müsst ihr zudem Steuern erheben, um Gebäude zu errichten, die die Stadt wohnlicher machen – und so wächst euer neues Königreich immer weiter.

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Fazit:

Dem Entwickler-Studio Level-5 gelang es gemeinsam mit Bandai Namco Entertainment mit Ni no Kuni II erneut, eine wunderschön gestaltete Spielwelt wie aus einem Märchen zu erschaffen, die im Gegensatz zum Vorgänger-Game etwas seriöser erscheint, nichtsdestotrotz aber auch etwas an kindlichem Touch beibehält – zugegebenermaßen ist dies sicher nicht jedermanns Sache. Evan mit seinen putzigen Katzenohren und seinem etwas naiven Blick auf die Geschehnisse kämpft hierbei gemeinsam mit dem bodenständigen Roland, der als dessen Mentor agiert, um seine Vormachtstellung. Das Design der Charaktere ist in diesem Spiel auf jeden Fall ein klarer Pluspunkt.

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Das Spiel sicherlich aber auch etwas für Neulinge, die den ersten Teil von Ni no Kuni noch nicht gespielt haben. Die Ereignisse des Vorgängers liegen Jahrhunderte zurück und haben daher nicht direkt mit Teil II der Saga zu tun, da die Handlung in sich geschlossen ist. Wer sich auf ein sehr anspruchsvolles Spiel mit hohem Schwierigkeitsgrad gefreut hat, könnte allerdings etwas enttäuscht sein – denn wer wie wir dazu neigt, bereits am Anfang viel mit seinen kleinen Helden zu trainieren wird bald feststellen, dass selbst schwierige Kämpfe aufgrund dessen später recht schnell geschlagen sind.

In Puncto Dialoge gibt es leider eine schlechte Nachricht für Liebhaber von vollends vertonten Games: In Ni no Kuni II sind die wenigsten Dialoge ingame vertont – sehr schade! Ein besonderes Plus stellt hingegen die Musik des Spiels dar, welche das Game melodisch umrahmt – kein Wunder, stammt diese doch aus der Feder von Studio Ghibli-Komponist Joe Hisaishi, welcher unter anderem bereits die Musik zu Chihiros Reise ins Zauberland arrangierte.

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Launch-Trailer:

Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs – Review [PS4]
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