Interview mit Sebastian Hemesath von AniMoon Publishing: Von der Animelizenz bis zum fertigen Produkt

Sebastian Hemesath von AniMoon Publishing (Bild: © 2018 AnimeNachrichten)

Wir waren für euch natürlich auch in diesem Jahr wieder auf der AnimagiC unterwegs und hatten dort Gelegenheit ein Gespräch mit Sebastian Hemesath, dem Gründer und Geschäftsführer des deutschen Labels AniMoon Publishing, zu führen. Dabei haben wir mit seiner Hilfe einmal versucht, ein wenig Licht ins Dunkel des Publishing-Prozesses zu bringen – kurz um: Was passiert eigentlich von der Lizenzierung einer Animeserie bis diese dann schlussendlich bei uns im Handel verfügbar ist? Wir hoffen, dass euch das Interview die Eigenheiten der Anime-Industrie ein wenig näher bringt und vielleicht auch etwas Verständis dafür schafft, wieso es hin und wieder recht lange dauert, bis Animes lizenziert werden, anschließend nach der Lizenzierung im Handel erscheinen und weshalb es auch schon mal zu Verschiebungen der Veröffentlichung kommen kann.

Und nun wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

AnimeNachrichten: Hallo Sebastian, kannst du uns vielleicht berichten, wie bei AniMoon Publishing die Auswahl neuer Lizenzen abläuft? Kann man sich das vielleicht so vorstellen, dass ihr euch gemeinsam zusammensetzt und überlegt, was ihr als nächstes gerne herausbringen würdet oder habt ihr vielleicht sogar schon eine fertige Liste mit Titeln, die euch interessieren, in der Schublade?

Sebastian: Wir haben tatsächlich eine solche Liste mit Titeln, für die wir uns interessieren. Die Liste wird allerdings stetig ausgebaut. Dabei gehen wir nach verschiedenen Faktoren vor: Einerseits schauen wir uns an, wie beliebt die Titel in der Community sind, andererseits rufen wir die Fans aber beispielsweise auch direkt dazu auf, uns ihre Lizenzwünsche mitzuteilen. Wir haben dafür mit lizenz@animoon-publishing.de auch extra eine eigene E-Mail Adresse eingerichtet, über die uns die Fans mit ihren Wünschen kontaktieren können. Diese nehmen wir dann natürlich auch immer mit in unsere Listen auf und werten das Ganze anschließend aus. Danach setzen wir uns zusammen, besprechen die Titel, die sich dabei angesammelt haben und schauen, welche Animes für uns am interessantesten sind.

Im Anschluss fahren wir dann nach Tokio, um dort das Gespräch mit den Lizenzgebern zu suchen. Falls unklar ist, bei wem die Lizenz liegt, muss man sich natürlich erst einmal danach erkundigen, wer die Rechte am jeweiligen Titel hat. In der Regel ist es aber so, dass wir uns in Tokio sowieso mit allen wichtigen Lizenzgebern treffen, die ihre Kataloge haben, in denen man sich anschauen kann, welche Titel sich im Portfolio des jeweiligen Rechteinhabers befinden. Im Grunde wissen wir also, welche Titel bei welchem Lizenzgeber liegen. Sobald wir uns dann also für einen Titel entschieden haben, fragen wir beim entsprechenden Lizenzgeber in Japan nach, ob der Anime auch verfügbar ist. Ist das der Fall, geben wir im Anschluss ein Angebot ab. Sollten wir nicht der einzige Interessent sein, dann kommt es natürlich zu einer Art Wettbewerb. Unsere neue Lizenz Goblin Slayer ist ein gutes Beispiel für eine Serie mit mehreren Interessenten. Es kommt dann im Nachgang zu einer Art Wettbieten und am Ende bekommt man entweder den Zuschlag oder man bekommt ihn nicht. Dabei spielen zwar viele verschiedene Faktoren eine Rolle, der finanzielle Aspekt ist aber natürlich nicht unwichtig.

Sobald man dann die Zusage für eine Lizenz bekommen hat, verständigt man sich im nächsten Schritt mit dem Lizenzgeber auf die Rahmenbedingungen. Dazu gehören die Royalties (Lizenzgebühren), die Minimum Garantie (garantierte Vorauszahlung), die Lizenzlaufzeit, das Lizenzgebiet und die inkludierten Rechte (z.B. Home Video; Internet, Merchandise, TV, …). Sind diese ganzen Punkte geklärt, gibt es einen ersten Vertragsentwurf. Wenn dieser von beiden Seiten so akzeptiert wird, dann folgt die Unterzeichnung des Vertrags und alles weitere nimmt seinen Lauf.

Auf Messen, wie der Anime Japan, werden schon einmal die Grundvoraussetzungen für spätere Lizenzverhandlungen geschaffen. (Bild: ©AnimeJapan 2018 All Rights Reserved.)

AnimeNachrichten: Wie muss man sich denn eure Messebesuche in Japan vorstellen. Ihr besucht ja normalerweise jährlich die Anime Japan und die Tiffcom in Tokio. Wenn man vor Ort Interesse an einem Titel angemeldet hat, kommt es dann auch gleich persönlich zu Verhandlungen oder läuft das alles im Nachgang per E-Mail ab?

Sebastian: Tatsächlich läuft das dann eher später per Mail ab. Man fährt eher nach Tokio um mit den Leuten vor Ort in Kontakt zu kommen, sich zu zeigen und dann auch schon mal in einem lockeren Vier-, Sechs- oder Achtaugengespräch schon einmal die Grundvoraussetzungen abzuklären. Alle Details werden dann aber im Nachgang per E-Mail geklärt.

AnimeNachrichten: Das heißt, wenn ihr wieder nach Deutschland fahrt, wissen die Lizenzgeber aber schon einmal: Die haben Interesse an unserer Serie XY?

Sebastian: Genau. Man macht sich dann natürlich seine Notizen vor Ort, sowohl der Lizenzgeber, als auch wir. Da kann es dann im Nachgang schonmal zu Nachfragen kommen, wie: Wie sieht’s aus? Wollt ihr uns denn ein Angebot für den Titel schicken? Und wir nehmen natürlich auf Basis unserer Notizen entsprechend Kontakt zu den Rechteinhabern auf.

AnimeNachrichten: Unabhängig davon, ob es sich jetzt um die Messebesuche in Japan oder den E-Mail Verkehr im Nachgang handelt, ist es eigentlich unerlässlich als deutscher Publisher jemanden zu haben, der perfektes Japanisch spricht oder sind die Lizenzgeber entsprechend auf ihre internationale Kundschaft eingestellt?

Sebastian: Die Personen, mit denen man im Laufe des Prozesses in Kontakt tritt, können alle perfektes Englisch. Es gibt also keine Sprachbarrieren. Ich selbst kann übrigens auch kein Japanisch sprechen und bin daher sehr froh darüber, dass die Kontaktpersonen der Lizenzgeber alle sehr gutes Englisch beherrschen und die Verhandlungen und der E-Mail Verkehr auch komplett in dieser Sprache ablaufen.

AnimeNachrichten: Sobald also die Rahmenbedingungen stehen, was ist dann der nächste Schritt?

Sebastian: Wie bereits erwähnt stehen dann zunächst der Entwurf und die Unterzeichnung des Vertrags an. Sobald das alles über die Bühne gegangen ist, kommt es zu den nächsten Schritten, sprich: Die Materiallieferung seitens des Lizenzgebers und die Zahlung der Minimumgarantie unsererseits.

AnimeNachrichten: Wie läuft denn die Materiallieferung aus Japan genau ab? Ist es heutzutage so, dass man nur noch einen Link bekommt, über den man die entsprechenden Dateien herunterladen kann oder läuft das tatsächlich alles noch analog per Disk ab, die man dann auf dem Postweg zugeschickt bekommt?

Um aus einer Animelizenz ein Premiumendprodukt wie bei Higurashi zu generieren, ist sehr viel Arbeit von Nöten. (Bild: Higurashi @AniMoon Publishing / ©2006 Ryukishi07/Higurashi-P/SOTSU)

Sebastian: Schön wäre es, wenn wir einen Link bekommen würden, über den wir das Material ganz bequem herunterladen könnten. Es kommt natürlich immer darauf an, was für einen Titel man lizenziert. Wenn man sich wie wir vornehmlich auf ältere Titel spezialisiert hat, dann ist die Materialsituation meist eher ungünstig. Wenn man Pech hat, gibt es vielleicht gar kein gutes Material mehr oder man bekommt das Material zum Beispiel nur auf Bändern angeliefert, die man dann erst einmal einspielen bzw. digitalisieren muss. So hat man natürlich noch entsprechend viel Arbeit, bevor man das Material überhaupt für seine Zwecke verwenden kann. Daher wär ich natürlich super glücklich, wenn wir einfach einen Link zugeschickt bekämen, über den wir alle Files in bester HD-Qualität herunterladen könnten.

Übrigens beschränkt sich diese Situation nicht nur auf das Videomaterial, sondern betrifft z.B. auch das Artwork. Bei einigen Titeln gibt es in diesem Bereich sehr viel, bei anderen dafür so gut wie nichts. So wird es dann schon manchmal zur Herausforderung, aus dem Material, das man bekommt, noch etwas Schönes zu machen. Das ist aber natürlich unser Anspruch, denn wir haben uns ja auf die Fahne geschrieben, dass wir aus den Lizenzen, die wir auf den Markt bringen, Premiumprodukte kreieren, die aus der breiten Masse herausstechen, beispielsweise durch eine besondere Verpackung oder ein spezielles Design. Gerade dann ist man natürlich auf vernünftiges Material angewiesen. Ohne das wird es schwierig.

AnimeNachrichten: Jetzt liegt das Material endlich vor und es ist fertig nachbearbeitet, kommt dann als nächster Schritt direkt die Synchronisation und wenn ja, nehmt ihr darauf entsprechenden Einfluss oder sagt ihr zum beauftragten Synchronstudio einfach: Macht mal?

Sebastian: Eine Synchronisation nimmt natürlich sehr viel Zeit in Anspruch. Zunächst müssen die Rohübersetzungen erstellt werden, bevor die Bücher geschrieben werden können. Natürlich müssen auch die Sprecher ausgewählt und die Rollen besetzt werden. Die Sprecher müssen dann anschließend auch gebucht werden oder auch teils erst einmal angefragt werden, ob sie überhaupt Lust haben, beispielsweise in Higurashi eine psychopathische Killerin zu sprechen. Zudem müssen die Sprecher dann auch Zeit für das Projekt haben, was gerade bei etwas populäreren Sprechern schnell zu einem echten Problem werden kann. Als Beispiel kann ich hier Toradora nennen, wo wir ja wirklich einen Top-Cast an Sprechern in den Hauptrollen gehabt haben, mit Luisa Wietzorek, Ozan Ünal, Magdalena Turba usw., also mit wirklichen Größen des Synchrongeschäfts, die auch extrem beschäftigt sind, weil sie natürlich entsprechend viele Jobs haben. Da ist es dann tatsächlich schon schwierig, die Leute überhaupt vor das Mikro zu bekommen, weshalb man mit der Synchronisation auf jeden Fall frühzeitig anfangen sollte. Die Planung der Synchronisation ist also schon einer der ersten Schritte, die man dann angeht.

Was aber auch zu den ersten Steps zählt, ist die Vermarktung. Dazu gehören dann Marketing und Vertrieb und beispielsweise solche Dinge, wie das Erstellen von Vorab-Covern und Vertriebsinformationen, das Listen des Produkts und dass man auch langsam damit beginnt, eine entsprechende Marketing-Kampagne für das Produkt in die Wege zu leiten. Man kann also sagen, dass sehr viele Schritte auch parallel laufen, denn bis aus einer Lizenz dann das finale Produkt entsteht, ist es wirklich sehr viel Arbeit.

AnimeNachrichten: Wie läuft das dann im Detail bei der Synchronisation ab? Ist es so, dass ihr euch Gedanken macht, wen ihr gerne für welche Rolle besetzen möchtet oder liefert euch das Synchronstudio entsprechende Vorschläge? Oder hat vielleicht sogar Japan noch ein Wörtchen dabei mitzureden?

Sebastian: Zumindest bei den Titeln, die wir bislang auf den Markt gebracht haben, ist Japan, was die Synchronisation angeht, eigentlich außen vor. Da gab es bisher keinerlei Mitsprachewünsche. Von unserer Seite aus ist es so, dass wir mit Synchronstudios zusammenarbeiten, die uns in der Regel für bestimmte Rollen Vorschläge machen. Gleichzeitig haben wir aber auch für viele Rollen unserer Titel schon genaue Vorstellungen, so dass wir teils auch mit Wunschsprechern an unser Studio herantreten. Am Ende ist es dann aber auf jeden Fall immer so, dass wir alle Sprecher selbst absegnen. Es gibt von uns also keine Synchronisation, bei der wir vorher für irgendeinen Sprecher nicht unser OK abgegeben hätten.

In der Regel ist es auf jeden Fall so, dass wir meist recht viele Wünsche an das Synchronstudio haben, was dann auch für das Studio recht schwierig ist, weil eben bestimmte Sprecher, die wir gerne für unser Projekt hätten, nur sehr schwer zu bekommen sind. Natürlich kommt es auch vor, dass man Wunschsprecher hat, die entweder keine Zeit haben, keine Lust auf Anime haben oder zumindest keine Lust auf DIESEN Anime haben oder auch ein unglaublich hohes Honorar fordern. Man kann sich also vorstellen, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, auch wirklich seine Wunschbesetzung zu bekommen, in der Regel klappt es aber schon.

Wie einfach oder schwierig es ist, für bestimmte Extras und Designs Freigaben aus Japan zu erhalten, ist sehr unterschiedlich. (Bild: Toradora Plüschtiger @AniMoon Publishing ©Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee)

AnimeNachrichten: Wie du ja eben bereits erwähnt hast, habt ihr an euch ja den Anspruch, eure Titel auch im Bezug auf Verpackung und Extras zu Premiumprodukten zu machen. Wie läuft es denn da mit den Vorgaben aus Japan, denn gerade bei vielen Extras und vielleicht auch teils eher schwierigen Extras, wie beispielsweise bei Higurashi, kann man sich ja vorstellen, dass auch der Freigabeprozess sicher schon einmal etwas länger dauert?

Sebastian: Das ist durchaus manchmal schwierig, manchmal dafür aber auch erstaunlich einfach. Das variiert. Hin und wieder hat man echte Probleme etwas freigegeben zu bekommen, bei anderen Anfragen geht es dann wieder ganz fix. In der Regel kann man ungefähr von zwei Wochen ausgehen, die man einplanen sollte, bis aus Japan dann das finale Go kommt.

AnimeNachrichten: Es kam ja auch bei euch im Zuge der Veröffentlichung von Higurashi jetzt schon einmal zu Verzögerungen der Veröffentlichungstermine. Diesmal habt ihr dabei Materialgründe angegeben. Ist das meistens der Grund oder kann es vielleicht wirklich auch schon mal an verspäteten Freigaben oder Ähnlichem liegen.

Sebastian: Also das ist tatsächlich ganz unterschiedlich. Wir haben ja teils sehr komplexe Produkte, die aus den verschiedensten Komponenten bestehen. Als Beispiel lassen wir das Steelbook vielleicht in Dänemark herstellen, der Schuber kommt dann aus Osteuropa und das wird dann noch beispielsweise mit einem Plüschtier aus China und einer PET-Verpackung aus Deutschland kombiniert. Am Ende muss das dann alles rechtzeitig fertig sein. Man kann sich also vorstellen, dass sich der ganze Release verspätet, wenn auch nur eine Komponente des Produkts – aus welchem Grund auch immer – etwas verspätet ankommt. Das sind jetzt natürlich nur die Beispiele, die den Punkt Verpackung betreffen.

Es gibt aber natürlich auch manchmal Probleme mit dem Material, wie es jetzt bei Higurashi der Fall war. Da der Titel natürlich mit seinen zwölf Jahren schon sehr alt ist, ist das Material dazu in so einem schlechten Zustand, dass man noch unglaublich viel Arbeit reinstecken muss, die man im Vorfeld vielleicht so nicht oder in diesem Umfang nicht eingeplant hat. Es kann aber natürlich auch sein, dass man das Material aus Japan erst extrem spät geliefert bekommt. Das sind alles Punkte, die so ein Projekt komplizierter machen und am Ende eben auch zu Verschiebungen führen können, auf die wir aber selbst gar keinen Einfluss haben.

AnimeNachrichten: Ist es euch eigentlich schon mal passiert, dass ihr mit einer Idee für ein tolles Extra auf die Japaner zugegangen seid und diese dann einfach gesagt haben: Nein?

Sebastian: Ja… (lacht). Da möchte ich jetzt zwar nicht zu sehr ins Detail gehen, aber natürlich gibt es diese Fälle. Einmal wollten wir z.B. ein bestimmtes Motiv für ein T-Shirt verwenden, wo der Lizenzgeber dann eingeschritten ist und uns mitgeteilt hat, dass dieses Motiv nur für Soundtrack CDs freigegeben ist, aber eben nicht für T-Shirt Merchandise. Das ist dann auch schon mal sehr schade, weil es super ausgesehen und eigentlich nichts dagegen gesprochen hätte. Was das angeht, kann es schon manchmal ein wenig schwierig sein.

AnimeNachrichten: Am Ende steht nun das fertige Produkt. Ihr habt ja einen eigenen Shop, arbeitet aber beim Vertrieb eurer Produkte natürlich auch mit den großen Händlern, wie Amazon oder Saturn zusammen. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit diesen Händlern genau? Tritt man an die entsprechenden Firmen heran und stellt ihnen das Produkt vor oder wie muss man sich diesen Prozess überhaupt vorstellen?

Sebastian: Wir haben dafür einen Vertriebspartner, mit dem wir zusammenarbeiten. Der übernimmt in diesem Feld im Grunde die ganze Arbeit für uns. Unser Partner ist mit seinen Produkten – und dann eben auch mit unseren – überall beim Handel gelistet. Er beschäftigt Außendienstmitarbeiter, die zu den Einkäufern fahren und die Produkte dort anbieten. Wir haben damit also relativ wenig Arbeit. Wir müssen die Vertriebsinformationen erstellen, mit denen wir unseren Vertriebspartner dann versorgen, so dass dieser entsprechende Verkaufsargumente hat. Wir legen außerdem eine UVP fest, mit der unsere Produkte dann in den Handel reinverkauft werden. Insgesamt haben wir selbst mit diesem Prozess aber tatsächlich sehr wenig zu tun. Das übernimmt alles unser Vertriebspartner, der für diese Dienstleistung natürlich auch eine entsprechende Vertriebsprovision erhält. Abgesehen von den Messen, auf denen man uns antrifft, ist unser eigener Shop sonst der einzige Vertriebsweg, über den wir unsere Produkte direkt an den Endverbraucher verkaufen.

AnimeNachrichten: Vielen Dank, dass du dir trotz des AnimagiC-Trubels die Zeit für unser Interview genommen hast!

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1 Kommentar

  1. Wirklich interessant, wie viel Arbeit da drin steckt. Dass das alles natürlich nicht sehr einfach ist, konnte ich mir schon irgendwie gut vorstellen, aber dass man z.B. extra nach Japan fliegen muss, um persönlich mit den Lizenzgebern zu reden, das war mir bis jetzt unbekannt.

    Aber immerhin ein paar Gründe mehr, dass unsere selbstsüchtige Anime-Community nicht immer schimpfen und nörgeln soll, wenn sich hier und da mal ein paar Blurays verspäten. Die Gründe kenne ich jetzt und habe dafür umso mehr Verständnis. Besonders wenn es um die Synchro geht, ich glaube genau DA wurde jetzt wirklich alles Wichtige gesagt und genau deswegen sollten gewisse Anime-Fans die deutsche Synchro nicht immer verteufeln, nur weil es sich nicht wie im Original anhört.

    Ansonsten sehr interessant und vor allem lehrreich, wie das Ganze abläuft.

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