„Domestic Girlfriend“-Manga-ka äußert sich zu Hasskommentaren auf Twitter

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Domestic Girlfriend
© Kei Sasuga / Copyright © 2018 Kodansha Advanced Media. All rights reserved.
Es kommt immer wieder vor, dass japanische Manga-ka zur Zielscheibe von Hasskommentaren im Netz werden. Dieses Mal hat es Kei Sasuga, die Serienschöpferin des „Domestic Girlfriend“-Mangas (jap:. ,,Domestic na Kanojo“), erwischt.

So erhielt Sasuga eine ,,überwältigende Menge an scherzhaften Beleidigungen, Kritiken und anhaltenden Belästigungen“ von Twitter-Usern aus Ãœbersee, die mit dem Ende der Reihe nicht einverstanden sind.

In einem kürzlich veröffentlichten Twitter-Post äußerte die Manga-ka ihren Unmut:

„Ich habe eine überwältigende Anzahl von scherzhaften Beleidigungen, Kritiken und anhaltenden Belästigungen von Twitter-Usern aus Ãœbersee erhalten und es war ein bisschen hart. Vielen Dank für all die unterstützenden Kommentare. Das hebt wirklich meine Stimmung. Was die Kritik betrifft, so habe ich den Eindruck, dass die Gefühle und Haltungen der Charaktere nicht vollständig vermittelt wurden, weshalb ich darüber nachgedacht habe, dem letzten Band ein wenig Erklärung hinzuzufügen (obwohl ich nicht glaube, dass die Kritiker den Band kaufen werden).

Die Ergebnisse der Leserumfrage des Magazins waren positiv, sodass ich nicht wirklich verletzt bin. Wenn ich aber User blockiere, die ich für gemein halte, kommt ein neuer User auf mich zu. Es fühlt sich so an, als ob eine Blockierung nutzlos wäre. Daher bereite ich mich jedes Mal auf lächerliche Antworten vor.

„Nach den Ratschlägen, die ich von verschiedenen Leuten erhalten habe, denke ich, dass ich fortan die Kommentare nicht mehr lesen werde. Ich werde aber weiterhin mein pixiv aktualisieren. Ich bin wirklich glücklich über all die Unterstützung, die ich aus der ganzen Welt erhalten habe. Vielen Dank!

Tweet:
Manga erscheint seit 2014

Sasuga startete die Reihe 2014 in Kodanshas „Weekly Shōnen Magazine“. In Japan umfasst die Reihe bislang 27 Bände. Zudem erreichte der Manga erst kürzlich eine Gesamtauflage von fünf Millionen. Hierzulande ist die Reihe noch nicht erhältlich.

Im vergangenen Jahr inspirierte die Geschichte eine zwölfteilige Anime-Adaption, die unter der Regie von Shōta Ihata (Girlish Number) im Studio diomedea entstand. Streaming-Anbieter Anime in Demand zeigte die Serie im Simulcast.

Cover:
Handlung via Anime on Demand:

Oberschüler Natsuo ist hoffnungslos verliebt – in seine fröhliche und beliebte Lehrerin Hina. Doch eines Tages trifft er ein Mädchen namens Rui und lässt sich auf eine Nacht mir ihr ein, um seine verbotenen Gefühle zu überwinden. Kurze Zeit später jedoch eröffnet ihm sein Vater, dass er wieder heiraten wird und stellt ihm die zwei Töchter seiner Zukünftigen vor. Bei diesen handelt es sich um keine Geringeren als Hina und Rui …

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ekelhaft… Wenn es einem nicht gefällt soll man es doch einfach nicht lesen und fertig.

Ich glaub, manche Hater haben echt nichts besseres zu tun, als gegen Manga-ka zu wettern, obwohl sie deren Mangas nicht lesen. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann gefällt es mir nicht, dann lass ich die Finger davon. Ich persönlich mochte Domestic Girlfriend jetzt auch nicht sonderlich. Aber deswegen gehe ich jetzt nicht auf Twitter und stänker gegen den Manga-ka, nur weil mir die Serie nicht gefällt, das ist einfach nur idiotisch und zeugt nicht von Intelligenz. Und ich würde sowieso nie irgendwelche Hasskommentare loslassen auf irgendwelche Mangas, Animes oder schlag mich tot, die ich selber nicht kaufe. Man sollte einfach… Weiterlesen »